Habe einen Smart Meter installiert bekommen. und möchte wissen, ab meine Vissmann Wärmepumpe so gesteuert werden kann, dass diese die günstigeren Stromtarife eines dynamischen Stromvertrages nutzt.
Hallo Bonzano,
wenn du den Energymeter installiert und das Energy Management aktiviert hast, benötigst du noch das Dynamic Assistent Abo.
Viele Grüße
Flo
Das lohnt sich nicht für eine WP. Würde ich Abstand von nehmen. Die WP muss heizen wenn der Bedarf ansteht und kann das schlecht auf die günstigen Zeiten verschieben. Im Endeffekt sind die dynamischen Tarife nicht günstiger als ein guter Festpreis Tarif. Wenn du Pech hast zahlst du sogar noch drauf. Es gab tatsächlich (wenn auch sehr selten) Zeiten wo man dann plötzlich 1,80€ oder mehr die KWh zahlen musste und selbst bei negativen Preisen kamen durch Stromsteuer etc trotzdem noch 12 Cent beim Kunden an. Aber probiere es ruhig aus, die sind ja meistens flexibel und schnell kündbar wenn es sich nicht rechnet.
Danke für Deinen Beitrag!
Die Aussage, dass lohnt sich für WP nicht wird von anderen Anbietern anders gesehen. Und das ist für mich nachvollziehbar, wenn ich es auch nicht selber erfahren habe.
Nachvollziehbar, weil mit der Vorhersehbarkeit der Stromkosten für den Folgetag und einer entsprechenden KI-Lösung kann die Anlage anhand der Erfahrungswerte des/der zurückliegenden Jahre(s) und der Temperaturvorhersage sehr gut optimiert auf Vorrat arbeiten. Ich habe z.B. ca. 200l Wasserspeicher für den Heizkreis und 180l für Warmwasser. Ein Künstliche Intelligenz kann damit gut arbeiten um zu Zeiten wo der Strom günstig(er) ist vorzuheizen, so dass bei hohen Strompreisen nicht auf das Netz zurückgegriffen werden muss. Dazu kann die Solaranlage und der Solarstromspeicher mit einbezogen werden.
Damit sollte ein besseres z.B. auch kostengünstigeres Ergebnis erreichbar sein als was im Festpreisvertrag erreichbar ist.
Mich wundert, dass Vissmann diesbezüglich noch nicht so weit ist, denn andere werben bereits mit KI-Lösungen.
Bester Gruß
Na dann viel Erfolg auf jeden Fall. Testen kannst du es ja gerne und dann berichten wie gut das funktioniert. Bin gespannt wie lange du mit einem 200l Puffer kommen willst wenn es Winter ist. Wenn du einen großen Batteriespeicher hast der zu günstigen Zeiten mit Netzenergie zusätzlich zur PV geladen wird, wirst du da schon eher was mit bewirken können.
Das Problem flexibler Stromtarife ist das der Börsenstrompreis im Winter meist höher ist.
200L Wasser um 10 Grad aufzuwärmen braucht 2,3KWh Wärme, bei einer Arbeitszahl von 4 sind das nur 0,6KWh Stromverbrauch.
Der Wirkungsgrad der WP sinkt entsprechend, durch höhere Vorlauftemperatur.
An einem kalten Wintertag wird vielleicht 100KWh ? Wärme an Tag gebraucht.
Einfach mal ein Wert ?
Gruß Frank
Hier Mal ein Beispiel, hatte ebenfalls ein Jahr lang einen dynamischen Tarif, allerdings ohne die Option die Energie in günstigen Zeiten zu speichern. Auch wenn es teilweise Extreme sind die selten vorkommen, sollte einem bewusst sein, dass es immer wieder zu solchen Börsenpreisen kommen kann
ein guter Festpreis Tarif liegt in meiner Region bei ca. 22 Cent und 16€ Grundbetrag pro Monat. Je nachdem welchen Aufwand man zusätzlich betreiben muss, um den dynamischen Tarif optimal zu nutzen (Hardware, Verkabelung etc) sollte man gut nachtrechnen ob sich das rentiert. Bin auf die Erfahrung gespannt.
Vielen Dank für die vielen Kommentare und Antworten.
In der Tat betreibe ich neben der Solaranlage auch einen Speicher, sprich folgende Komponenten:
Mit der SG-Ready-Funktion sollten sich die Geräte kombinieren lassen, da der WR eine
Hat da jemand eine Idee wie groß der Speicher da sein müsste (erstmal unabhängig von den Investitionskosten für weitere Speichermodule, ca. €490/2,56kWh).