Hallo,
ich habe jetzt bei niedrigen Aussentemperaturen (O bis -8°C) festgestellt, dass für das Abtauen nur manchmal der Abtaupuffer genutzt wird.
D.h. die Temperatur im Sekundär-Wasserkreislauf wird zum Abtauen von 40 °C Ausgangstemperatur auf ca. 50°C aufgeheizt.
Ich verstehe nicht, dass das sporadisch stattfindet, zumal zum überwiegenden Teil direkt abgetaut wird, ohne vorher den Abtaupuffer hochzuheizen. Das funktioniert problemlos.
Eine Stellungnahme von VIESSMANN dazu wäre schön, da ja die neueren Vitocal (modular mit externem Pufferspeicher) wohl zukünftig ohne Abtaupuffer ausgeliefert werden.
LG Wobue07
>>Vitocal 250-A AWO-M-E-AC-AF 251.A06; 200l Puffer; 200l Warmwasser, nur Heizkörper
Der Abtauvorgang und die Bedingungen wann was warum ist in der beigefügten Anleitung ab Seite 26 beschrieben.
Wie kommst du zu der Erkenntnis daß der integrierte Pufferspeicher zum Abtauvorgang nicht genutzt wird? Eine nicht Aktivierung des DLE bedeutet ja nicht dass das Volumen des Speicher, erhitzt durch normalen Verdichterbetrieb, nicht genutzt wird. Der DLE schaltet ja erst zu wenn der Verdichter den Abtauvorgang nicht in angemessener Zeit selbständig schafft. Bei meiner Anlage war das in 1 1/2 bisher nicht der Fall daß er zuschalten mußte.
Gruß Karl
Ob mit dieser Lösung alle glücklich werden bleibt abzuwarten.
Bei der bisherigen Konstellation konnte in Verbindung mit Pufferspeicher die Heizung uneingeschränkt auf das Speichervolumen zurückgreifen um den Heizbetrieb während des Abtauvorgang aufrecht zu erhalten.
Das relativ kleine Volumen zur Abtauung (interner Pufferspeicher+Leitungsvolumen von und zur ODU - gesamt bei mir höchstens 30 l) war ruckzuck erhitzt.
Bei der modular greift sie auf das eigentlich zum Heizen erhitzte gespeicherte Wasser zu.
Insgesamt muss damit ein größeres Volumen auf Temperatur gehalten werden, der Heizbetrieb soll ja auch weiter funktionieren.
Wird also auch davon abhängen welche Temperaturen im Heizkreislauf benötigt werden; ob FBH oder Heizkörper mit höheren VL Temperaturen im Einsatz sind und welcher Aufwand damit verbunden ist um Temperatur zum Abtauen (wieviel °) benötigt werden.
Ich sehe in der modular nicht per se die bessere Lösung.
Gruß Karl
Hallo @Kalle999,
es ist natürlich richtig, dass der Abtaupuffer immer genutzt wird. Allerdings wird nur sehr selten die Temperatur im Sekundär-Wasserkreislauf zum Abtauen von 40 °C Ausgangstemperatur auf ca. 50°C aufgeheizt.
Ich verstehe nicht, dass das sporadisch stattfindet, zumal zum überwiegenden Teil direkt abgetaut wird, ohne vorher den Abtaupuffer hochzuheizen. Das funktioniert auch bei Temperaturen von ca. 35°C im Kreislauf problemlos und auch der DLE (Zuheizer) wird dazu nicht benötigt. Ich hatte auch kein wirkliches Problem mit einer Vereisung des Ventilatorrings.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass durch die neue Softwarelösung (bei der der Lüfter auch beim Abtauen kurz aktiviert wird, um diese Eisbildung zu vermeiden) der Abtauvorgang länger dauert. Der Ventilator-Luftstrom kühlt den vereisten Kondensator und behindert das Abtauen deutlich. Es wird dem Kreislauf also mehr Energie entzogen und das erneute Aufheizen des Sekundärkreislaufes dauert somit auch länger.
Es wäre schön, wenn Viessmann hier nocheinmal die Software überarbeiten würde und das unnötige Aufheizen des Sekundärkreislaufs zum Abtauen entfallen lässt.
Ausserdem sollte der Ventilatorstart beim Abtauen abgewählt werden können. Ich habe meine Anlage im Blick und würde eine Eisbildung bemerken und ggf. manuell beseitigen können.
LG Wobue07
>>Vitocal 250-A AWO-M-E-AC-AF 251.A06; 200l Puffer; 200l Warmwasser, nur Heizkörper
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