Hallo,
Ich hätte eine Frage: Ich suche den Beitrag, wo erklärt wird, wie man die Lager des Radiallüfters tauscht.
Leider finde ihn nicht mehr.
Die Lager sind: INA 626 2RS (6x19x6mm), falls das jemand braucht...
Vielleicht kann mir jemand helfen.
Grüße
Gerhard
Hallo @Solarlaus
Es ist unmöglich, den Lüftermotor auszubauen, ohne die Kunststoffscheibe mit den Lüfterflügeln zu beschädigen.
Die werkseitig verbauten Lager sind mit 626 Z gekennzeichnet.
VG
Hallo @divanc,
ich habe mir den Motor mal angesehen. Wenn er locker ist dann liegt der Lüfter auf dem Gehäuse unterseitig flächig auf. Dann kann man doch den Motor über die Welle nach unten vom Lüfter lösen?
Grüße Gerhard
Es gab mal einen Beitrag dazu hier im Forum...
Hallo @Solarlaus
Diese Buchse auf der Motorwelle ist in das Kunststoffgehäuse der Lüfterflügel eingegossen.
VG
Seltsam. Hier habe ich einen defekten Lüfter, da ist die Buchse drinnen und von der Welle gezogen.
Das sieht gut aus mit dem abgezogenen Lüfterrad! Wenn du das so hinbekommst, hast du schon zu
99% gewonnen... 😉 Woher stammen die Fotos? Kannst du den "Mechaniker" kontaktieren?
Ich habe das auch schon versucht und es nicht hinbekommen. Ich denke zwar auch dass es hier mal
einen Beitrag dazu gab (den ich auch gesucht und nicht mehr gefunden hatte), aber dort war nicht
beschrieben, wie er das Lüfterrad genau abgenommen hat.
Ich habe es dann mit einem "langbeinigen" Klauenabzieher versucht und dabei das Lüfterrad zerstört.
Allerdings habe ich nach Zerlegen des Gebläses den Eindruck bekommen, dass es nicht an den Lagern
selbst liegt. Das Lüfterrad/die Motorwelle war vor und nach Ausbau leichtgängig.
Mein Ziel beim Zerlegen war auch eher an die Elektronik zu kommen und diese zu prüfen und zu
repaieren. Mein Gebläse lief bis zuletzt ruhig und ohne Lagergeräusche, brachte aber trotzdem nicht
mehr die erforderl. Drehzahl und somit F 06.
Ich würde folgendes versuchen: Versuche entweder einen besser geeigneten Abzieher als ich zu
verwenden, oder "hänge" das Lüfterrad mit seiner "Nabe" möglichst hart auf und schlage dann
die Welle heraus.
Der Abzieher müsste abnehmbare (nicht genietete) sehr dünne, gerade Arme haben, die man dann
zuerst abnimmt, in die Nabe einfädelt und wieder am Abzieher anbringt...
Die Welle würde ich mit dem Bohrer ansenken, sodass die Abzieherspitze besseren Halt hat.
Mache diese Versuche aber nur, wenn du ein Esatzgebläse bereits eingebaut und funktionierend
hast, da die Zerstörungswahrscheinlichkeit hoch ist.
Guten Morgen,
die Bilder stammen von mir. Ich habe einen defekten Lüfter, den ich als "Testobjekt" verwende.
Wenn der Motor abgeschraubt ist, liegt das Lüfterrad auf dem Gehäuse auf, dann kann man die Welle nach unten durchschlagen. Zuvor den Segering entfernen. Es kann natürlich passieren, dass das Lüfterrad dabei bricht, das ist das Risiko.
Zuvor mit einem Kriechöl die Welle einspritzen, dann löst sich das leichter.
@Fiedel schrieb:
Mein Ziel beim Zerlegen war auch eher an die Elektronik zu kommen und diese zu prüfen und zu
repaieren. Mein Gebläse lief bis zuletzt ruhig und ohne Lagergeräusche, brachte aber trotzdem nicht
mehr die erforderl. Drehzahl und somit F 06.
Die Elektronik ist ja nur mit 2 Schrauben außerhalb des Motors befestigt, und dann gesteckt.
Die Elektronik ist ja nur mit 2 Schrauben außerhalb des Motors befestigt, und dann gesteckt.
Die bekommt man aber erst ab, wenn das Lüfterrad runter und der Motor raus ist.
Hallo @Solarlaus
Ja, aber um an die Elektronik zu gelangen, muss der Lüftermotor ausgebaut werden, da sich die Schrauben im Inneren befinden.
VG
Ja, habs jetzt auch gesehen, ganz schön verbaut, das Teil!
Ich verrate dir mal was viel besseres:
Diese alten Gebläse von m-v-l sind mittlerweile insgesamt so abgenutzt, dass es wenig Spaß macht,
die zu reparieren. Es gibt ja momentan immer viele gebr. Gebläse auf Ebay. Da suchst du dir eines
von "ebmpapst" aus, welches optisch noch recht gut aussieht. Das sind die neueren Gebläse, die
meist noch recht jung sind.
Wichtig ist dabei ein Blick auf die Torx- Schrauben rund um den Flammkörper: Diese vergammeln im
unteren Bereich meist stark, sodass sie sich nur noch ausbohren lassen. Wenn man jedoch den
Flammkörper tauschen möchte, sollten diese noch in gutem Zustand sein.
Aber auch das lässt sich lösen...
Gewindereparatur:
Dabei sind 2 Dinge wichtig: Sackloch nicht durchbohren und die "dünne, erhabene umlaufende Wulst",
die sich später in die Dichtung drückt (auf den Fotos vom Malertape verdeckt, auf den beiden unteren
Bildern guckt sie hervor), sollte nicht weggegammelt/unterbrochen sein. Eine neue Flachdichtung für
den Flammkörper muss natürlich eingebaut werden und die gibt es auch noch.
Reparatureinsatz und Sackloch
"Tool" zum eindrehen
Ergebnis
Ergebnis
So: Habe jetzt die Lager des Radiallüfter erfolgreich gewechselt.
Vorgehensweise:
Der Brenner muss bedingt durch die andere Drehzahl (neue Lager) neu eingemessen werden.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Wow! Sehr gute Arbeit! Ich hoffe das hält jetzt möglichst lange.
Hallo zusammen,
ich habe den Lüfter zerlegt und das Lüfterrad zerstört.
Außerdem habe ich festgestellt, dass der Gummi um die Lüfterklappe sich gelöst hat.
Nun die Frage gibt es das Lüfterrad und diese Klappe einzeln?
Ich habe außerdem festgestellt, dass bei meinem Lüfter zwei verschiedene Kugellager eingebaut waren.
Siehe Fotos
Da hilft nur einen defekten Lüfter kaufen und zerlegen.
https://www.ebay.de/itm/157823797748?_skw=RLS154+24kW
neu gelagert.😊
Mein Gebläse hat nur 16 kW. Kann man auch ein 24 kW Gebläse einbauen?
Tatsächlich steht bei ViParts 11/12kW
Nein, dann würde meine PM ja sehr gut passen... Das ist ein 16 KW Gebläse. Da musst du nur die Dichtfäche zum Flammkörper noch etwas reinigen, eine neue Flammkörperdichtung bestellen und - sollte laufen.
Hallo Fiedel,
Tatsächlich habe ich mir bereits ein Gebläse besorgt. Ich will aber mein defektes trotzdem reparieren.
Was hätte es den gekostet?
Grüße Fabian
Steht zusammen mit Fotos in deinen PMs. Da wir dank passender Leistung das Lüfterrad hier nicht ausbauen müssen, ist es nur der "kleine" Preis.