Das sagt das Netz / KI zum Thema Ja, die Werte des Heizungswassers verändern sich während des Betriebs einer Heizungsanlage in der Regel. Das Füllwasser konditioniert sich nach der Inbetriebnahme durch thermische und chemische Prozesse, weshalb die anfängliche Wasserqualität nicht dauerhaft gleich bleibt. Diese Veränderungen müssen überwacht werden, da sie entscheidend für die Betriebssicherheit, Effizienz und Langlebigkeit der Anlage sind. SHK Profi SHK Profi +2 Wichtige Veränderungen im Heizungsbetrieb: pH-Wert: Dieser Wert kann sich durch den Eintrag von Gasen (wie Sauerstoff), falsches Ergänzungswasser oder durch Korrosionsprozesse verändern. Ein korrekter pH-Wert (oft 8,2 bis 10,0, je nach Werkstoff) ist entscheidend, um Korrosion und Magnetitbildung zu verhindern. Sauerstoffeintrag: Durch diffusionsoffene Kunststoffbauteile, Dichtungen oder Ausdehnungsgefäße kann kontinuierlich Sauerstoff in den Heizkreislauf gelangen. Dies führt zu Korrosion, Rost und Schlammbildung. Leitfähigkeit: Die elektrische Leitfähigkeit des Wassers gibt Aufschluss über den Salzgehalt und das elektrochemische Potenzial. Eine zu hohe Leitfähigkeit fördert Korrosion. Verschmutzung: Es können sich Schlämme und Ausfällungen bilden, die durch Schmutzpartikel im Wasser entstehen. JUDO.eu JUDO.eu +4 Maßnahmen laut VDI 2035: Regelmäßige Kontrolle: Die Heizwasseranalyse sollte bei Neuinstallation, bei Änderungen an der Anlage und anschließend mindestens jährlich im Rahmen der Wartung durchgeführt werden. Aufbereitung: Zur Korrektur der Wasserwerte werden Enthärtung, Entsalzung oder pH-Wert-Stabilisierung eingesetzt. Heizungsbau.net Heizungsbau.net +1 Um Schäden wie Lochfraßkorrosion oder Funktionsstörungen zu vermeiden, ist es notwendig, das Heizungswasser regelmäßig auf Einhaltung der VDI 2035-Richtlinien zu überprüfen. Gruß Karl
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