Nun, wenn die Heizlast erst im Nachgang berechnet wurde wird argumentieren natürlich schwierig. Heizkurve Meine DHH sollte gemäß den allgemeinen Einstellempfehlungen irgendwas mit Neigung 1 haben. BJ 1961, alte Heizkörper, vor gut 25 J Außendämmung 6 cm Styropor, Isolierglas. Mit Neigung 1 hab ich zu fast keinem Zeitpunkt das gewünschte Ergebnis erzielt. Im Prinzip sagt dies aus daß zu jedem Grad Veränderung der Außentemperatur+- die Vorlauftemperatur entsprechend -+ angepasst wird. Entweder zu warm oder zu kalt. Meiner Meinung nach passen die althergebrachten Empfehlungen nicht zum WP Betrieb. Ich arbeite mit Heizkurve Neigung 0,4 Niveau 12 wenn wirklich Winter und kalt ist und sonst mit 0,4 / 10. RT im Wohnzimmer auch 22°. Diese Heizkurve sorgt dafür dass die WP nicht mehr so aggressiv auf Änderungen der AT reagiert, gleichmäßiger auf niedrigeren Verbrauch läuft. Das führt dazu das sie weniger taktet, länger läuft. Solltest du probieren. Fang einfach mit Neigung 0,5 an und Niveau 14, dann solltest du wieder bei RT 22° und AT 0° in der Heizkurve bei 48° angelangt sein. Heizkurve passend einstellen ist jetzt eh schwierig, sollte bei Temperaturen unter 5° festgelegt werden. Aktuell bei meiner 2623 Starts bei 6508 Betriebsstunden Verdichter. Um festzustellen ob dein Durchlauferhitzer aktiviert ist in ViCare auf Analyse gehen, die Kachel Wärme anklicken - dann siehst du den Verbrauch und unter Einstellungen kannst du noch die Anzahl Starts und Betriebsstunden ablesen. Er könnte theoretisch auch zum Abtauen benötigt worden sein, ist aber recht unwahrscheinlich. Wurde bei mir die letzten fast 2 J noch keinmal benötigt. Wenn meine 10er ihn nicht braucht dann die 19 noch weniger. Und wenn dein WW Speicher genügend Kapazität hat daß er morgens noch ausreichend Wärme bereitstellt dann lege die Bearbeitungszeit auf später. Frühe Morgenstunden sind halt am ungünstigsten weil draußen am kältesten. Je höher die Differenz zwischen AT und WW Soll desto mehr Energieeinsatz. Gruß Karl
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