Keine Abnahme bei laufender Heizung kommt selten gut heraus, da braucht man sich über starkes Takten nicht zu wundern. Wenn niemand anwesend ist, sollten nicht einfach die Thermostatventile zugedreht werden, sondern die Heizung müsste zentral abgesenkt werden (Soll-Raumtemperatur reduzieren, oder Heizung ganz aus). Wenn jedoch am gleichen Heizkreis zwei unabhängige Wohnparteien sind, wird dies u.U. schwierig. Falls die Zeiten mit Abwesenheit aller bekannt und gleichbleibend sind, die Heizzeiten entsprechend einstellen, sodass bei Abwesenheit reduziert geheizt wird; die Thermostatventile sollen dann nicht heruntergedreht werden. Für Abschaltung im reduzierten Betrieb die Soll-Temperatur für den reduzierten Betrieb auf 3 setzen. Es muss jedoch insgesamt genügend geheizt werden. Wie sind die Heizzeiten und Soll-Raumtemperaturen (normal und reduziert) aktuell eingestellt, und wann sind alle abwesend? Zu den Thermostatventilen generell: Thermostatventile sollen nur bei Fremdwärme (Sonnenschein, Ofen, Kerzen, viele Gäste...) zu machen, um unnötiges Weiterheizen in diesem Raum zu unterbinden, oder wenn einzelne Räume (z.B. Schlafzimmer) weniger beheizt werden sollen als der Rest des Hauses. Wenn sie sonst (ohne Fremdwärme) zu machen, ist das ein Hinweis, dass die Heizkennlinie zu hoch eingestellt ist. Die Heizkennlinie sollte so niedrig wie möglich und nur so hoch wie nötig eingestellt sein, damit es überall wie gewünscht warm wird. Wenn die Heizkennlinie passt, regeln die Thermostatventile ohne Fremdwärme nicht zu – und somit bleibt auch der Volumenstrom gross. Deine neue Heizkennlinie passt vermutlich weniger gut als die alte (für einen Altbau geringe Neigung, dafür sehr hohes Niveau). Zum Testen an einem kalten Tag ohne Sonne Thermostatventile ganz öffnen, sonst merkt man es nicht, wenn die Heizkurve zu hoch ist. Hast du mit Neigung 1,2 und Niveau +2 getestet, wenn ja Resultat nach ein paar Stunden?
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