Hallo, ja, das ist doch ein dreistufiges Konzept so wie ich das verstehe. Es sind quasi 3 "Kontakte", die den Brenner steuern. 1) Der Kontakt der Steuerung mittels eines Relais (z. B. K1). Ich nenne ihn mal TS 2) Ein einstellbarer Kontakt, der mittels der Kesseltemperatur direkt über einen Kapillarfühler im Kessel gesteuert wird und i. d. R. die maximale Kesseltemperatur bestimmt. Ich nenne ihn mal KT. 3) Der Sicherheitstemperaturbegrenzer (kapillar) (STB). Diese 3 Kontakte liegen fachlich quasi in Reihe. KT und STB haben immer durchgeschaltet, solange die maximale Kesseltemperatur oder die Sicherheitsgrenze nicht überschritten wird. TS wird von der Steuerung bedient und schaltet normal den Brenner bis zur Temperatur gemäß Kennlinie oder gemäß der eingestellten WW-Temperatur. Um diese Temperaturen zu steuern sind zusätzliche el. Fühler verbaut. Für WW kann auch ein weiterer Relaiskontakt funktional wie TS wirken. Wird der Brenner eingeschaltet, so erfolgt dies i. d. R. über TS und wird auch über diesen ausgeschaltet. Der STB legt Spannung an Punkt 1 des Brenners und wird zu Punkt T1 am Brenner geschleift. Von dort geht es an die Steuerung und kommt bei Anforderung an Punkt T2 des Brenner wieder an und schaltet den Brenner ein. Wenn der Brenner also permanent läuft ist zuerst zu prüfen ob an T2 des Brennersteckers (wie schon mehrfach beschrieben) Spannung anliegt (Brennerkabel muss gesteckt sein!). Der Brenner läuft bis die Spannung an T2 weggenommen wird. Das ist im letzten Fall wenn der STB auslöst. Da der STB also den Brenner abschaltet liegt der Fehler zwischen T1 und T2 am Brennerstecker. Elektrisch sieht es so aus als wenn dort eine Brücke wäre. Es ist also zu prüfen wieso dort quasi eine Verbindung besteht. Wenn quasi alles getauscht wurde, dann könnte noch eine Berührung im Brennerkabel (T1/T2) im Brenner oder in der Zuleitung (Quetschung) bzw. am Ausgang der Steuerung sein. Hier sollte ein Elektriker in der Lage sein das mal grob zu prüfen. Dieses Ergebnis würde mich interessieren.
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