Hallo @cpuclan , Ich vermute, als Grenzwert für die maximale Vorlauftemperatur (VTmax) hätte 50°C ausgereicht, aber das ist Nebensache. Hauptsache ist, dass "die Innenraumtemperaturen (ITs) zwischen 20 bis 23 Grad liegen", Ihr also auch bei den aktuell kühleren Außentemperaturen (ATs) nicht frieren müsst. Nicht ganz so wichtig wie die Hauptsache "auch bei kalten ATs nicht frieren müssen" ist: Die WP-Heizungsanlage so einzustellen, dass es einerseits immer entsprechend Euren Wünschen warm genug ist und auch die WW-Temperatur zu den Zeiten, wo Ihr es benötigt, für Euch ausreichend warm ist. Und da gibt es bei Euch nun einiges zu optimieren, um unter Einhaltung des Komforts deutlich weniger Strom zu verbrauchen. Bloß mal so zum Vergleich: Unser von der VM-WP ermittelte Wert für den WP-Verdichter-Stromverbrauch lag bei den kühlen ATs gestern (20.01.2024) in unserem mittelschlecht wärmeisolierten Haus mit Radiatorheizkörpern für Heizung und WW-Erwärmung (WWE) bei ca. 35 kWh. Bezieht sich der Wert "95 kWh Strom" auf "Heizung und WWE" oder nur Heizung? Die App zeigt ja wahrscheinlich auch die Einzelwert für Heizugn und WWE. Bitte mal hier angeben. Die Einstellungen der WP, mit denen sie von Eurem HB und dem Servicetechniker von Viessmann (VM) in Betrieb genommen wurde, sichern lediglich "die Hauptsache". Wieviel Ihr dann für den Strom bezahlen müsst und ob die WP verschleißarm arbeitet, ist denen, wie sich hier in vielen Forumsbeiträgen zeigt, leider egal, denn das müssen sie ja nicht bezahlen, sondern Ihr. Damit willkommen in der "Lerngruppe: Wie stelle ich meine WP richtig ein" (Untertitel: Was mir mein HB leider nicht mitgeteilt hat, weil er selbst in der Regel nicht die notwendige Kompetenz hat.). Fangen wir mal mit der Leistungsgröße Deiner WP an: Du schreibst, Ihr habt eine "250-A AWO-E-AC 251.A16". Das "A16" steht hier für "bis zu 16 kW Heizleistung". Das ist damit die leistungsstärkste dieser WPs. Wie riesig ist denn Euer Haus und wie schlecht ist es gedämmt, dass Ihr diese leistungsstärkste WP "aufs Auge gedrückt bekommen habt"? Das Problem bei der Auswahl der richtigen WP ist, dass sie für einen sinnvollen und energieeffizienten Einsatz nicht zu leistungsstark sein darf, weil die WPs immer einen gewissen Leistungsbereich haben, also auch eine "Mindestwärmeleistung". Und diese "Mindestwärmeleistung" wird mit wachsender "Maximalleistung" des betreffenden WP-Typs auch immer größer. Wenn diese Mindestwärmeleistung aber zu groß für Euer Haus ist, taktet (Geht an und nach kurzer Zeit wieder aus und nach kurzer Zeit wieder an usw.) sich die WP sprichwörtlich zu Tode (wegen erhöhtem Verschleiß am Verdichter) und kommt gar nicht oder viel zu wenig in den guten stromsparenden Betriebsmodus, wo sie Ihre Leistung soweit herunterregelt, wie sie gerade auch gebraucht wird. Bitte mal angeben: Zahl Betriebsstunden: Zahl Verdichterstarts: Zu dieser Thematik (Auswahl der Leistung der WP) wäre es gut, mal einige Angaben zu Eurem Haus zu bekommen, die dann eine bessere Einschätzung bezüglich der Leistungstärke der WP, die (sorry, ich nehme nochmal die etwas forsche Ausdruckweise) "Euch auf's Auge gedrückt wurde", ermöglichen: (Zu jeder Angabe stehen als "Eingabehilfe" beispielhaft die Angaben zu unserem Haus und unserer WP) WP-Anlage: Vitocal 222-S AWBT-E-AC 221.C08 mit Außeneinheit 2XX-S 8kW 230V ggf. zusätzliche Komponenten: keine (keine zusätzlichen Steuereinheiten oder Pufferspeicher oder ...) Randbedingungen: Art des Hauses: einzeln stehendes EFH Standort: in der Nähe von Dresden Höhe: ca. 260 Meter Bauzeit: Mitte der 1990-er Jahre spätere Sanierungen/Dämmungen: keine Keller: vollunterkellert Pauschale Wertung des Dämmzustandes: "mittelschlecht" Fenster: große 2-fach verglaste (also auch "mittelschlecht gedämmte") Fenster Gesamtfläche: ca. 160 qm (mit Keller) beheizte Wohnfläche: ca. 120 qm Art der Heizungsanlage: hauptsächlich Radiatorheizkörper, in Bad und Küche "Fußbodenerwärmung aus dem Heizungsrücklauf" Das ist nur der Anfang, aber wir machen das Schritt für Schritt. VG PeterF60
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