Ich denke auch, dass das mit der "Sturmschaltung" zusammen hängt und das bei dir alles i.O. ist. Bei höheren Windgeschwindigkeiten wird die Modulation deutlich erhöht, obwohl das von der Wärmebedarf her nicht nötig wäre. Das scheint vermutlich der Sicherheit zu dienen, dass bei geringer Modultion die Flamme nicht durch den Luftzug oder Luftdruckschwankungen "ausgeblasen" wird. Durch die höhere Modulation wird mehr Wärme erzeugt als benötigt und "weggeschafft" wird und die Therme schaltet aus. Nach dem Abkühlen wieder ein usw., sprich sie taktet. So wie ich das lese wird das von vielen hier, warum auch immer, kritisch gesehen. Moderne Geräte modulieren schon stark nach unten und die Flamme ist da sicherlich sensibel. Ich denke mal, dass bei niedrigen Modulation durchaus die Gefahr besteht, dass die Flamme ausgeblasen wird. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass schon hin und wieder bei anderen Herstellern als Mangel gelesen zu haben. Somit bin ich mir nicht schlüssig ob das nun sinnvoll ist oder nicht. Da ich viele Jahre selber in der Entwicklung und Konstruktion bei einem großen internationalen Industriebetrieb (nicht Heizungstechnik) tätig war, weiß ich dass eigentlich jede Eventualität akribisch überlegt, abgewogen, geprüft und nicht einfach so verbaut wird. Auch meine Vitodens 200 taktet bei stärkerem Wind mehr. Aber ich hab in diesem Punkt (Sturmschaltung) Vertrauen in Viessmann und denke das ist mit gutem Grund so geplant.
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