Moin Michael! Mit einer konkrete Empfehlung tue ich mich etwas schwer. Die 'Richtschnur' hatte ich ja oben schon beschrieben. Du sagst es sind 12 Heizkörper verbaut und hast 6 zum Tausch aufgeführt - wenn die anderen 6 bleiben, macht es eh wenig Sinn, das 'Gleichgewicht' (so es bestand) durcheinander zu bringen. Ein sehr wichtiger Parameter beim Heizkörper ist der Wärmewiderstand. Er gibt an, wieviel Watt pro Grad Temperaturdifferenz übertragen wird. Man müsste dann den Wärmebedarf jedes Raumes nehmen, dann anhand der vorhandenen (bleibenden) Heizkörper die nötige Vorlauftemperatur errechnen und dann damit für die neuen Heizkörper die notwendige 'Grösse' ermitteln. Solche Rechnungen basieren meist auf ziemlich vielen mehr oder weniger genauen Annahmen (Verluste durch die Fenster, Isolierung der Aussenwände, Wärmefluss durch Decken, Böden und Innenwände, ...) und sind somit eigentlich meist nur überschlägig 'gültig'. Wenn du also eh alte Heizkörper beibehälst, macht es wenig Sinn, die neuen jetzt super gross zu dimensionieren, weil du wegen der alten die Vorlauftemperatur beibehalten musst, und dann (wie oben gesagt) die neuen per Thermostat eindrosseln würdest, wenn sie (sonst) plötzlich viel mehr Wärme übertragen würden. Was sind die alten Heizkörper? Noch so dicke Gussheizkörper? Dann haben die neuen wahrscheinlich eh einen besseren 'Wärmetransport'. Was ist überhaupt der Anreiz, einen Teil der Heizkörper auszutauschen?
... Mehr anzeigen