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Hallo, 

Jetzt ist es bei mir auch so weit,dass ich mich von meiner

Ölheizungsanlage Viessmann nach 21 Jahren trennen möchte um eine Wärmepumpe anzuschaffen.Zu den Gegebenheiten:

Mein Haus wird im EG (ebenerdig ohne Unterkellerung..[Einliegerwohnung) von meinen Schwiegereltern bewohnt .Unten sind Küche,Wohnzimmer,Schlafzimmer 2 x Abstellraum ,Heizraum und Waschküche.Ich wohne mit meiner Frau in der 1. Etage in Wohnzimmer,Esszimmer Küche, Schlafzimmer,Arbeitszimmer,Gästetoilette,Diele.

Beide Wohnungen mit diesen Räumen haben 230 qm.Es sind 15 Heizkörper installier,tdie laut der Firmen nicht zwingend getauscht werden müssen.Das Haus ist aus 1980,mit Kalksandstein ohne Dämmung erstellt.

Ich habe es 2013 gekauft und bis auf eine 30 cm Kaltdachdämmung der Betondecke über der 1.Etage und ein paar neuer Doppelglasscheiben nichts gemacht.

Ich habe einen durchschnittlichenn Ölverbrauch in den Letzten 6 Jahre von 1940 Litern Heizöl und verbrenne in meinem Kaminofen noch rund 1 Tonne Holzbriketts.Umgerechnet sind das glaube ich dann ca.2440 Liter Öl.

Auch habe ich schon vor 3 Jahren in eine West/Ost PV Anlage investiert.Sie hat 19,8 kWp und der Speicher ist ein BYD HVS 10.2 Versorgt wird alles von einem Fronius Sym Gen 24 10.Plus für die Ostanlsge und einem SMA Sunny Tripower 8-10 für die Westanlage.

Jetzt möchte der Heizungsbauer eine Viessmann Vitocal 250- AW0- -E-AC 251.A 10 plus eine Brauchwasserwärmepumpe 250 Liter plus ein Pufferspeicher mit 400 L einbauen.Wäre das soweit in Ordnung und was muss ich noch beachten. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und bedanke mich im voraus. 

 Beste Grüße 

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen

Wäre es nicht sinnvoller erst eine Heizlastberechnung erstellen zu lassen (die du sowieso benötigst)?

 

Die 10er scheint mir sonst ziemlich ins blaue spekuliert.

 

Ist bekannt welche Vorlauftemperaturen tatsächlich benötigt werden um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen?

 

Warum getrennte WW-WP und nicht WW mit der 250er bereiten?

 

Wenn du PV Überschuss hast kannst du damit die WP bedienen oder alternativ im WW Speicher einen Heizstab vorsehen der für WW dann zusätzlich direkt den PV Strom nutzt ohne daß die WP in der sonnenreichen Zeit dafür starten muss.

 

Gruß Karl 

 

 

 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

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5 ANTWORTEN 5

Wäre es nicht sinnvoller erst eine Heizlastberechnung erstellen zu lassen (die du sowieso benötigst)?

 

Die 10er scheint mir sonst ziemlich ins blaue spekuliert.

 

Ist bekannt welche Vorlauftemperaturen tatsächlich benötigt werden um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen?

 

Warum getrennte WW-WP und nicht WW mit der 250er bereiten?

 

Wenn du PV Überschuss hast kannst du damit die WP bedienen oder alternativ im WW Speicher einen Heizstab vorsehen der für WW dann zusätzlich direkt den PV Strom nutzt ohne daß die WP in der sonnenreichen Zeit dafür starten muss.

 

Gruß Karl 

 

 

 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Eine Heizlast Berechnung würde ich auch als Erstes ansetzen.

Im Bezug auf die Heizkörper: mit welcher Vorlauftemperatur.bringen die ausreichend Leistung ? Zumindest der Anzahl nach laufen einige nicht selten?

So als allgemeine Tips aus eigener Erfahrung: Die Wärmepumpe ändert den Energieverbrauch des Hauses logischer Weise nicht. Ich hatte vorher, nach energetischer Sanierung, einen Gasverbrauch von 12000 kWh je Jahr. Jetzt von etwa 10000 kWh thermisch mit der Wärmepumpe. Die Differenz liegt vermutlich beim Wirkungsgradverlust, den die Gasheizung hatte.

Die Vorlauftemperaturen/ Heizkurve habe ich von der Gasheizung übernommen, weil ich die zuvor schon optimiert hatte. Wenn bei deiner Ölheizung die Heizkurve richtig eingestellt wurde, kannst du errechnen, welche max. Vorlauftemperatur du für z.B. -15 Grad brauchst und mit der Heizlastberechnung (die du für die Förderung benötigst) vergleichen.

Bei mir ist die neue WP mit 16 kW trotz korrekter Heizlastberechnung trotzdem gefühlt zu groß. 10 kW hätten es auch getan. Die alte Gasheizung hatte 30 kW.

Die 10er wird bei ihm vermutlich schon knapp, er hat ja jetzt schon etwa doppelten Verbrauch von dir, muss im Prinzip zwei Wohnungen auf Wohlfühltemperatur bringen und halten.

Ob die aktuelle Heizkurve dem tatsächlichen Bedarf entspricht und der aktuelle Verbrauch angemessen ist wissen wir nicht.

 

Meiner Meinung nach muss die Anlage so ausgelegt werden daß der externe Ofen keine Rolle spielt und nur zur Unterstützung bzw Entlastung der WP eingesetzt werden kann. Welche gesetzlichen Änderung bzgl Feststoffofen zukünftig greifen weiß auch keiner.

 

Daß deine 16er zu groß ist glaube ich auch.

Mein Gasverbrauch lag im Durchschnitt bei rund 15500 kWh und die 10er reicht sowohl für Heizen und WW aus ohne daß sie an ihre Leistungsgrenzen kommt oder der Durchlauferhitzer bisher aktiv werden musste.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Ich kenne es so das es immer ein Angebot gibt und dann kostenlos nach der Heizlastberechnung bis zu einer Nummer größer das ganze dann umgesetzt wird. Die 10er sollte in deinem Fall gut passen anhand der Daten, bei mir wurde zuerst eine 8er vorgeschlagen, Heizlastberechnung ergab 13 und wir haben eine 10er eingebaut. Problem bei so extrem alten Häusern wie in meinem Fall sind die Angaben die man machen kann in Bezug auf Dämmwert etc, das ist allerdings die Grundlage für eine genaue Berechnung.

Im besten Fall hast du also aussagekräftige Unterlagen zum Mauerwerk, ggfs. Dämmung und weißt was für Fenster verbaut sind. 

250A AWO-E-AC 251.A10
100l Heizpuffer, 200l WW-Speicher,
Heizkörper, 140qm Wohnfläche
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