Hallo,
ich besitze eine Vitocal 350-A. Für den Heizbetrieb habe ich eine Solltemperatur von 22 °C (tagsüber) und eine reduzierte Temperatur von 16 °C eingestellt.
Die Außentemperatur liegt bei etwa 10 °C.
Wenn ich während der Zeit des reduzierten Betriebs in der ViCare-App nachsehe, liegt die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung immer noch bei 21 °C, und die Raumtemperatur beträgt 19 °C.
Ich habe dies um Mitternacht sowie um 3:00, 5:00 und 7:00 Uhr überprüft – es gibt kaum Veränderungen.
Das entspricht definitiv nicht den eingestellten 16 °C.
In der ViCare-App ist zu sehen, dass das „kalte“ Wasser, das in den Pufferspeicher zurückfließt, immer noch eine Temperatur von 23 °C aufweist – was einen Teil des Problems erklärt.
Könnte es sein, dass die Wassermenge im Speicher sowie die thermische Trägheit meines Hauses dazu führen, dass der Temperaturabfall sehr langsam verläuft und deshalb auch die Rücklauftemperatur zum Pufferspeicher nicht sinkt?
Ich habe kein Problem damit, die Nachttemperatur bei 19 °C zu belassen; ich wollte lediglich wissen, ob das, was ich beobachte, normal ist.
Vielen Dank
Edgard
Ein Zeitprogramm für eine FBH ist kontraproduktiv. In der Absenkphase gibt natürlich der Estrich langsam seine Wärme ab. Die Temperatur sinkt so nur extrem langsam.
Am nächsten Morgen aber muss diese abgestrahlte Wärme wieder nachgeladen werden . Diese Wärme kommt dann natürlich erst später zum Tragen.
Bei einer FBH genügen reine Stellantriebe mit Raumthermostat. Läuft aber 24/7..
Genaugenommen könnte man die Stellantriebe weglassen,wenn man es schafft,die Anlage so genau einzustellen,dass jeder Kreis seine Temperatur hält.
Grosser Nachteil:z.B. Kinderzimmer. Die sollten ja beim Zubettgehen etwas kühler als 20-22* C sein. Das funktioniert dann nicht,weil man bereits viele Stunden vorher die Heizung runterstellen müsste.
Außerdem hast so keinen Einspareffekt,weil du eigentlich nur den Estrich aufwärmst und wieder abkühlen lässt.
Das sind äußerst wertvolle Informationen, für die ich sehr dankbar bin.
Ich habe den Zeitplan entfernt; die Heizung läuft nun rund um die Uhr, ohne Absenkbetrieb.
Im Erdgeschoss habe ich 9 Heizkreise, die alle über einen einzigen Heizkreis gespeist werden. Diese sind in zwei Gruppen unterteilt: eine mit 6 Heizkreisen und eine mit 3 Heizkreisen.
Das Ganze wird über ein zentrales System gesteuert; es kommt ein Velta-System zum Einsatz.
Welche Temperatursensoren werden für den Hauptbereich des Hauses (5 Heizkreise) beziehungsweise für den Nebenbereich (3 Heizkreise) benötigt?
Der Nebenbereich ist mittlerweile angenehm warm, aber im Hauptbereich wird die gewünschte Temperatur nicht erreicht.
Gibt es zudem eine Möglichkeit, Stellantriebe anzuschließen und diese entsprechend zu steuern?
Falls es dazu irgendwo ein Beispiel gibt, wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar.
Edgard
Moin Edgar!
Off Topic: Mermaid Diagramm? 😉
Ich habe ein Setup mit vier Kreisen und zwei verschiedenen Räumen. Bei mir läuft der ViCare Heizungsthermostat und entsprechende ViCare Temperatursensoren in den Räumen.
Die beiden Räume haben unterschiedliche Soll-Temperaturen und die Regelung bekommt das hervorragend hin.
An den Ventilen, die am Heizungsthermostat montiert sind, erkenne ich, dass die Bereiche zu unterschiedlichen Zeiten geöffnet sind.
Hier im Bild (s.u.) ist die Küche kalt und das Wohnzimmer wird beheizt.
Die Küche heizt schneller auf und ist außerdem auch ein-, zwei Grad niedriger beheizt als der Wohnraum. Wie geschrieben, funktioniert das bei mir hervorragend.
War es so etwas, das Du suchst?
Die Regelung unterstützt, wie man sieht, sechs Zonen mit jeweils bis zu drei Stellantrieben pro Zone.
Pro Zone benötigt man mindestens(?) einen Temperatursensor, damit sie arbeiten kann.
Die Regelung kann übrigens per Funk (ZigBee), oder Ethernet mit der Heizung verbunden werden.
Von der Auslegung her sollte das auch für Deine Anlage passen. Evtl. gibt es ja auch größere Versionen von dem Gerät. Das weiß ich aber nicht.
P.S.: Sorry für die erratische Verlegung des Antennenkabels.
Leider musste ich die Antenne nach draußen legen, da der Installateur sie (schlauerweise-) In die Metallbox, in der die Ventile und die Heizungsregelung sind, geklebt hat. Dort hatte sie natürlich absolut keinen Empfang... 😞
Das spricht dafür,dass der Strang für die Haupträume etwas mehr an Durchfluss braucht. Dafür die Nebenräume vielleicht etwas weniger ?
Ist wie gesagt ein langwieriger Vorgang
Und ist die Küche zufällig am ersten Stellantrieb ? Möglicherweise ist der Antrieb defekt ? Denn sehr häufig werden Stellantriebe verbaut,welche Stromlos geschlossen sind
Sollte man diesen mühseligen Prozess nicht auch mit einer, oder zwei der von mir erwähnten Regelungen/Fußbodenheizungsthermostaten hin bekommen? Zwei benötigt man evtl. dann, wenn man mehrere Ebenen mit Fußbodenheizung betreibt.
Die werden, wenn die Leistung der Umwälzpumpe ausreicht, den hydraulischen Abgleich doch automatisch selbst herstellen...
Nach ca. 20 Jahren ungeregelter Fußbodenheizung und alljährlichem Drehen an den Ventilen habe ich dieses Mal eine verbaut. Das war eine sehr gute Entscheidung...
Die FBH ist auch eine gute Entscheidung. Wegen der niedrigen Systemtemperaturen.
Allerdings ist eine FBH als Einrohrheizung zu betrachten. Und für Einrohrheizungen sind die ViCare- Thermostate nicht geeignet.
Für den jeweiligen Kreis genügt ein Raumthermostat und ein Stellantrieb
Danke für die vielen guten Vorschläge.
Ich denke, es wäre sinnvoll, einen Temperatursensor im Hauptwohnzimmer zu installieren – dort ist es derzeit am kältesten, da der Raum große Fenster hat. Der Nebenraum ist zwar angenehm warm, aber das Hauptwohnzimmer erreicht die gewünschte Temperatur nur schwer. Da beide Räume am selben Heizkreis hängen, kann das System vermutlich nicht unterscheiden, welcher Raum bereits die Zieltemperatur erreicht hat.
Man könnte also Stellantriebe am Heizkreisverteiler anbringen, sodass das Hauptwohnzimmer weiterhin beheizt wird, während die Zufuhr zum Nebenraum gestoppt wird.
Welche einfachen Sensoren von Viessmann kann ich für mein System verwenden? Läuft das über den KM-Bus? Oder per WLAN über „Vitoconnect“ und die „ViCare“-App?
Und wie schließe ich die Stellantriebe an die Viessmann-Steuerung an?
Entschuldigt bitte die vielen Fragen.
Vielen Dank für die Unterstützung!
Edgard
Ich drück Dir die Daumen, dass das ausreicht.
Die von mir verwendeten Sensoren sind die VIESSMANN ViCare Klimasensoren. Die funktionieren ausschließlich über Funk. Das ist ein ziemliches Gewiggel, wenn man schlechten Empfang zwischen Wohnraum u. Keller, also Inneneinheit hat.
Ob die an Deine Heizung passt, weiß ich nicht. Ich würde einfach mal den Installateur/Heizungsbauer des geringsten Misstrauens fragen welche Lösung für Deine Anlage die beste ist.
Wie geschrieben: Seit bei mir der Regler (Fußbodenheizungsthermostat) und die Temperatursensoren zusammen spielen, hat jeder Raum exakt die richtige Temperatur und ich muss mich was den Druck in den Leitungen betrifft, um nichts mehr kümmern.
Bis letzten Winter war bei mir auch immer ein Raum zu warm und der andere Zu kalt. 😇
Dass alle Räume mit Fußbodenheizung sich jetzt korrekt einstellen, ist ein echter Komfortgewinn...
Wie soll man das verstehen,dass beide Räume am gleichen Kreis hängen ? Ich hätte eher erwartet,dass beide Räume je einen oder zwei Kreise haben,welche natürlich zum Verteiler gehen. Und am Verteiler könntest über Tachosetter,wenn vorhanden, den Durchfluss regulieren. Reicht der volle Durchfluss für das Wohnzimmer nicht aus,muss die Vorlauftemperatur erhöht werden.
Logischerweise muss dann der Durchfluss für die anderen Räume ,wenn sie zu warm werden,reduziert werden
Ich habe drei Heizkreise, die über die Vitotronic geregelt werden. Einer dieser Kreise ist in 9 Heizschleifen unterteilt, die alle von einem Heizkreisverteiler gespeist werden:
Drei im „Sommer-Wohnzimmer“
Eine im Flur
Eine im WC
Eine in der Bibliothek
Zwei im „Winter-Wohnzimmer“
Die anderen beiden Heizkreise befinden sich im Obergeschoss sowie im Büro/Waschraum/Hobbyraum; hier gibt es keine Probleme.
Ich vermute, dass ich im „Sommer-Wohnzimmer“ einen Temperatursensor benötige.
Die Stellantriebe am Verteiler unterbrechen den Wasserdurchfluss im „Winter-Wohnzimmer“ und in der Bibliothek – es handelt sich also um drei Stellantriebe.
Sobald der Durchfluss dort unterbrochen wird, fließt das Wasser weiterhin in das „Sommer-Wohnzimmer“, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Wird das so funktionieren?
Können Velta-Stellantriebe an das ViCare-Raumthermostat für Fußbodenheizungen angeschlossen werden?
Können Viessmann-Stellantriebe an den Velta-Heizkreisverteiler angeschlossen werden?
Danke,
Edgard
Damit unterstellst aber,dass die Gesamtmenge am Verteiler nicht ausreicht,alle Schleifen gleichzeitig zu bedienen .
Was wiederum bedeuten würde,dass die Pumpe bzw.die Zubringerleitung zum Verteiler zu schwach wäre.