Du kannst mit einem Einschaltstrom zwischen 2-4 A rechnen.
Das Gerät selbst ist mit 6,3 A abgesichert. Der Einschaltstrom muss also darunter liegen.
Danke!
Vorgehensweise für den Notbetrieb bei Netzausfall:
Die Heizung wurde vom Netz getrennt und dann der Generator als TN-Netz (geerdeter Neutralleiter) und mit der Hauserde verbunden angeschlossen .
Ergebnis:
Generator läuft, Netzschalter der Heizung 'ein', Heizung geht auf Störung ?
Sie mag den Generator nicht! Warum? Anlaufstrom zu hoch?
Wie sind eure Erfahrungen ?
Mmh,du schreibst,der Generator hätte eine Leistung von etwa 1 kW. Was etwas mehr als 4 A bedeutet.
Wenn man jetzt davon ausgeht,dass die Therme ebenfalls etwas mehr als die 4 A zieht( beim Einschalten), liegt der Verdacht nahe,dass 1 kW vielleicht doch zu wenig sind. Zumal der Generator selbst nicht mit absolut gleichbleibender Leistung läuft. Soll heißen,der Sinus könnte durchaus schwanken.
Hallo,
mehrere Verwandte und ich betreiben Vitola und Vitodens an Batterie-Hybrid-Wechselrichtern eins Niederländischen Herstellers
Die Heizung hängt dort am Ausgang für "Critical" Load.
Die Umschaltung auf Inselbetrieb erfolgt in 20ms. Die Heizung läuft dabei unterbrechungsfrei weiter.
Auch Wiederanlauf ist kein Problem.
Der WR hat 3000 VA
Das Erdungsrelais schließt im Inselbetrieb automatisch.
Wenn der Strom wieder da ist synchronisiert sich die Anlage vollautomatisch wieder mit dem Netz.
>>Heizung geht auf Störung ?
gibt der Feuerungsautomat einen detaillierteren BlinkCode aus? hast du diese Funktion mal aktiviert?
Hat der Vitoladens 333F eine Flammenüberwachung per Ionisationsmessung?
Evt. bringt ein Tausch von N- und L-Leiter die Lösung.
Zum Anlaufstrom: Die Sicherungsstärke sagt nix über den Anlaufstrom aus.
Sicherungen werden für den Nennstrom ausgelegt, eine 6,3 A Sicherung lässt einen Strom von 6,3 A unendlich lange fließen.
Je nach Sicherungstyp (Flink, Mittelträge, Träge, etc.) ist die Zeit bis zur Auslösung (schmelzen) der Sicherung bei unterschiedlichen Überströmen unterschiedlich.
Details bekommt man aus den Sicherungkennlinien, z.B. in der IEC60127
Als Beispiel für 6,3 A Träge:
Bei 6,3 A keine Auslösung, bei 8 A bis 9 A kann eine Auslösung nach einigen Minuten erfolgen, bei 13 A in einigen Sekunden.
Für diesen Anwendungsfall:
Der Einschaltstrom eines Motors kann durchaus das 20-fache des Nennstroms sein. Das kann auch einen Invertergenerator an seine Grenzen bzgl. der Spannungsform bringen.
Wenn Viessmann das Ding mit 6,3 A absichert (das wären 1,45 kW zulässige Dauerleistung) wird das einen Grund haben.
Danke für eure Beiträge.
Ein erhöhter Anlaufstrom scheint die Ursache der Störungsmeldung zu sein. Die Kunst ist jetzt den passenden Begrenzer zu finden, da gibt es auf dem Markt viel Schrott. Mal sehen!
Weitere Untersuchungen sind halt mit dem Risiko verbunden, dass ein Schaden an der Elektronik auftritt. Keine gute Idee, wir haben zZt Dauerfrost!
Die Batterie-Wechselrichter Ausführung ist sicher eine professionellere Lösung, aber soweit wollte ich eigentlich nicht gehen. Der Generator ist vorhanden und für einen überschaubaren Zeitraum als Notbetrieb geeignet.
So hoffe ich weiter, dass uns 'der Saft' nicht ausgeht.