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Vitodens 300, Fehler Feuerungsautomat FE oder EE

Hallo zusammen

 

Ich beobachte bei unserer Therme Vitodens 300 Baujahr 2012 seit ca. 2 Jahren, dass trotz jährlicher Wartung immer wieder der o.g. Fehler auftritt. Jetzt war nach der letzten Wartung mal wieder ein knappes Jahr Ruhe, aber nun geht es wieder los und wir haben auch öfter (z.T. innerhalb weniger Stunden) den Fehler Feuerungsautomat EE oder EF.  Mehr oder weniger zufällig habe ich beim letzten Mal reinschauen die Haube weggelassen, und nun läuft die Anlage seit 3 Tagen ohne Probleme durch. In einem anderen chat wurde in diesem Fall geraten, die Abgasgummis auf Verschleiß zu überprüfen und ggf. ersetzen zu lassen. Wäre das auch hier "der" Tip, um dem Problem endlich mal Herr zu werden? 

 

Viele Grüße

Wolfgang

3 ANTWORTEN 3

Hi Wolfgang,

 

das wäre auf jeden Fall ein Anfang. Dieser Fehler kann viele Ursachen haben - u.a. auch einen

verschl. Flammkörper. In deinem Fall sieht es aber eher nach Abgasanlage aus. Oft ist es dann

nur die unterste Dichtung.

 

Gruß

Fiedel

Hallo Fiedel,

Vielen Dank für Deine Hilfe. Ist die unterste Dichtung der Abgasanlage die Dichtung, die man entfernen kann, wenn man das Abgasrohr bei geschlossener Abdeckhaube von aussen nach oben wegzieht? Oder ist die unterste Dichtung die Dichtung, die man nur sieht, wenn man die Abdeckhaube abnimmt (Abgasrohr, das direkt am Brennraum angeschlossen ist)? Die erst genannte Dichtung wurde bereits ohne Erfolg getauscht, eine Ringspaltmessung hat auch keine fehlerhaften Ergebnisse geliefert. Bleibt noch die Dichtung des Rohrs, das direkt am Brennraum angeschlossen ist. Sollte ich die auch noch tauschen lassen? Übrigens: wenn ich die Abdeckhaube drauf lasse und die erste Serviceklappe der Abgasanlage öffne, sodass der Ringspalt, durch die Anlage Luft kriegt ca. einen Meter lang ist, tritt der Fehler trotzdem auf. Im Ringspalt der Abgasanlage befindet sich heller Staub, allerdings nicht in einer Menge, der auf eine Verstopfung schließen lässt. Eine komplette Dichtigkeitsprüfung der Abgasanlage ist ohne große Hebebühne leider nicht möglich, und ein kompletter Tausch der Abgasanlage wäre sehr aufwendig. Bevor ich das angehe, würde ich lieber alle anderen möglichen Fehlerquellen ausschließen. Das wäre dann die unterste Dichtung beim Rohr, das aus dem Brennraum kommt und ggf. der Flammkörper? 

Wäre diese Vorgehensweise sinnvoll?

 

Viele Grüße 

Wolfgang 

 

Wenn der Verdacht auf Abgasrezirkulation vorliegt,ist das Hauptaugenmerk auf die senkrechten Dichtungen zu legen. Diese sind durch das Kondenswasser besonders belastet. Die Gummies neigen hier zur Sägezahnbildung. 

Es könnte aber auch eine Verstopfung des Kondensatablaufes vorliegen. Wenn sich Kondensat staut,steigt bei Verbrennung der Wasserdampfanteil im Abgas an und stört so das korrekte Erfassen des Ionisierungsstromes. 

Bei manchen Abgasprüfgeräten zeigt sich das in einem negativen Abgasverlust. Welcher im Normalfall eigentlich Vorzeichenfrei ist.

Ich gehe hier davon aus,dass am Wärmetauscher kein Wasser austritt.