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Vitodens 200 WB2 Lüfter Lager tauschen - gelöst -

Hallo,

Ich hätte eine Frage: Ich suche den Beitrag, wo erklärt wird, wie man die Lager des Radiallüfters tauscht.

Leider finde ihn nicht mehr.
Die Lager sind: INA 626 2RS  (6x19x6mm), falls das jemand braucht...

 

Vielleicht kann mir jemand helfen.

Grüße

Gerhard

22 ANTWORTEN 22

Hallo @Solarlaus 

 

Es ist unmöglich, den Lüftermotor auszubauen, ohne die Kunststoffscheibe mit den Lüfterflügeln zu beschädigen.

Die werkseitig verbauten Lager sind mit 626 Z gekennzeichnet.

 

VG

IMG_20260110_185310.jpg

Hallo  @divanc,

ich habe mir den Motor mal angesehen. Wenn er locker ist dann liegt der Lüfter auf dem Gehäuse unterseitig flächig auf. Dann kann man doch den Motor über die Welle nach unten vom Lüfter lösen?

Grüße Gerhard 

Es gab mal einen Beitrag dazu hier im Forum...

Hallo @Solarlaus 

 

Diese Buchse auf der Motorwelle ist in das Kunststoffgehäuse der Lüfterflügel eingegossen.

 

VG

IMG_20260110_193325_HDR.jpg

Seltsam. Hier habe ich einen defekten Lüfter, da ist die Buchse drinnen und von der Welle gezogen.

IMG_20260110_194235711_HDR.jpgIMG_20260110_194250020_HDR.jpg

Das sieht gut aus mit dem abgezogenen Lüfterrad! Wenn du das so hinbekommst, hast du schon zu

99% gewonnen... 😉 Woher stammen die Fotos? Kannst du den "Mechaniker" kontaktieren?

 

Ich habe das auch schon versucht und es nicht hinbekommen. Ich denke zwar auch dass es hier mal

einen Beitrag dazu gab (den ich auch gesucht und nicht mehr gefunden hatte), aber dort war nicht

beschrieben, wie er das Lüfterrad genau abgenommen hat.

 

Ich habe es dann mit einem "langbeinigen" Klauenabzieher versucht und dabei das Lüfterrad zerstört.

Allerdings habe ich nach Zerlegen des Gebläses den Eindruck bekommen, dass es nicht an den Lagern

selbst liegt. Das Lüfterrad/die Motorwelle war vor und nach Ausbau leichtgängig. 

Mein Ziel beim Zerlegen war auch eher an die Elektronik zu kommen und diese zu prüfen und zu

repaieren. Mein Gebläse lief bis zuletzt ruhig und ohne Lagergeräusche, brachte aber trotzdem nicht

mehr die erforderl. Drehzahl und somit F 06.

 

Ich würde folgendes versuchen: Versuche entweder einen besser geeigneten Abzieher als ich zu

verwenden, oder "hänge" das Lüfterrad mit seiner "Nabe" möglichst hart auf und schlage dann 

die Welle heraus.

Der Abzieher müsste abnehmbare (nicht genietete) sehr dünne, gerade Arme haben, die man dann

zuerst abnimmt, in die Nabe einfädelt und wieder am Abzieher anbringt...

Die Welle würde ich mit dem Bohrer ansenken, sodass die Abzieherspitze besseren Halt hat.

 

Mache diese Versuche aber nur, wenn du ein Esatzgebläse bereits eingebaut und funktionierend

hast, da die Zerstörungswahrscheinlichkeit hoch ist.

Guten Morgen,

die Bilder stammen von mir. Ich habe einen defekten Lüfter, den ich als "Testobjekt" verwende.

Wenn der Motor abgeschraubt ist, liegt das Lüfterrad auf dem Gehäuse auf, dann kann man die Welle nach unten durchschlagen. Zuvor den Segering entfernen. Es kann natürlich passieren, dass das Lüfterrad dabei bricht, das ist das Risiko.
Zuvor mit einem Kriechöl die Welle einspritzen, dann löst sich das leichter.


@Fiedel  schrieb:

 

Mein Ziel beim Zerlegen war auch eher an die Elektronik zu kommen und diese zu prüfen und zu

repaieren. Mein Gebläse lief bis zuletzt ruhig und ohne Lagergeräusche, brachte aber trotzdem nicht

mehr die erforderl. Drehzahl und somit F 06.

 

 


Die Elektronik ist ja nur mit 2 Schrauben außerhalb des Motors befestigt, und dann gesteckt.

Die Elektronik ist ja nur mit 2 Schrauben außerhalb des Motors befestigt, und dann gesteckt.

 

Die bekommt man aber erst ab, wenn das Lüfterrad runter und der Motor raus ist.

Hallo @Solarlaus 

 

Ja, aber um an die Elektronik zu gelangen, muss der Lüftermotor ausgebaut werden, da sich die Schrauben im Inneren befinden.

 

VG

Ja, habs jetzt auch gesehen, ganz schön verbaut, das Teil!

Ich verrate dir mal was viel besseres: 

 

Diese alten Gebläse von m-v-l sind mittlerweile insgesamt so abgenutzt, dass es wenig Spaß macht,

die zu reparieren. Es gibt ja momentan immer viele gebr. Gebläse auf Ebay. Da suchst du dir eines

von "ebmpapst" aus, welches optisch noch recht gut aussieht. Das sind die neueren Gebläse, die

meist noch recht jung sind.

 

Wichtig ist dabei ein Blick auf die Torx- Schrauben rund um den Flammkörper: Diese vergammeln im

unteren Bereich meist stark, sodass sie sich nur noch ausbohren lassen. Wenn man jedoch den

Flammkörper tauschen möchte, sollten diese noch in gutem Zustand sein. 

 

Aber auch das lässt sich lösen... 

 

Gewindereparatur:

Dabei sind 2 Dinge wichtig: Sackloch nicht durchbohren und die "dünne, erhabene umlaufende Wulst",

die sich später in die Dichtung drückt (auf den Fotos vom Malertape verdeckt, auf den beiden unteren

Bildern guckt sie hervor), sollte nicht weggegammelt/unterbrochen sein. Eine neue Flachdichtung für

den Flammkörper muss natürlich eingebaut werden und die gibt es auch noch.

 

Reparatureinsatz und SacklochReparatureinsatz und Sackloch

 

"Tool" zum eindrehen"Tool" zum eindrehen

 

ErgebnisErgebnis

 

ErgebnisErgebnis

So: Habe jetzt die Lager des Radiallüfter erfolgreich gewechselt.

Vorgehensweise:

  • Brenner ausbauen
  • Gaskombiregler abbauen
  • Beide Elektroden entfernen
  • Flammkörper abschrauben
  • Innenteil abschrauben, dann kommt der Lüfter zum Vorschein
  • die 3 Schrauben des Lüfterbleches lösen, dann fällt der Lüftermotor nach unten und das Lüfterrad sitzt auf dem Aluträger flächig auf.
  • Jetzt kann vorsichtig mit einem geeigneten Durchschlag die Welle des Motors nach unten geschlagen werden. Rostlöser hilft dabei. Das Lüfterrad liegt somit gut auf dem Aluträger somit wird es nicht beschädigt.
  • Die beiden Schrauben der Platine lösen, und auch die Halteklammer am Motorblech entfernen.
  • Motorblech entfernen
  • Jetzt hat man den Motor einzeln und kann den oberen Segering entfernen und die beiden Motorschrauben lösen.
  • Nun im Motorhinterteil das Lager austreiben Richtung lange Motorwelle. Dann ist die hintere Schale gelöst und das Lager kann gewechselt werden. Aufpassen, dass die innenliegende Feder nicht verloren geht. Das Lager ist zusätzlich in einem Gummilager gehalten. Dieses wird mit einem Sicherungsblech gehalten, das mit rausgeht.
  • Das Sicherungsblech ist von Fabrik aus in der Schale durch Umbördelung am Rand festgehalten.
    Neues Lager einbauen und das Sicherungsblech mit einer Zange außen ringsum nach unten biegen, dann liegt es wieder in der Schale satt auf und kann mit einem geeigneten Werkzeug oder Rohr nach unten geschlagen werden und hängt sich wieder ein.
  • Obere Lagerschale entsprechen genau so verfahren.
  • Wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammen bauen.
  • Neue Flammkörperdichtung muss eingesetzt werden.

Der Brenner muss bedingt durch die andere Drehzahl (neue Lager) neu eingemessen werden.

 

Ich hoffe ich konnte helfen.

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Wow! Sehr gute Arbeit! Ich hoffe das hält jetzt möglichst lange.

Hallo zusammen,

ich habe den Lüfter zerlegt und das Lüfterrad zerstört. 

Außerdem habe ich festgestellt, dass der Gummi um die Lüfterklappe sich gelöst hat.

Nun die Frage gibt es das Lüfterrad und diese Klappe einzeln?

Ich habe außerdem festgestellt, dass bei meinem Lüfter zwei verschiedene Kugellager eingebaut waren.

Siehe Fotos 

IMG_4408.JPG
IMG_4409.JPG
IMG_4410.JPG

Da hilft nur einen defekten Lüfter kaufen und zerlegen.

Mein Gebläse hat nur 16 kW. Kann man auch ein 24 kW Gebläse einbauen?

Tatsächlich steht bei ViParts 11/12kW

IMG_4421.JPG

Nein, dann würde meine PM ja sehr gut passen... Das ist ein 16 KW Gebläse. Da musst du nur die Dichtfäche zum Flammkörper noch etwas reinigen, eine neue Flammkörperdichtung bestellen und - sollte laufen.

Hallo Fiedel,

Tatsächlich habe ich mir bereits ein Gebläse besorgt. Ich will aber mein defektes trotzdem reparieren. 

Was hätte es den gekostet? 

Grüße Fabian

Steht zusammen mit Fotos in deinen PMs. Da wir dank passender Leistung das Lüfterrad hier nicht ausbauen müssen, ist es nur der "kleine" Preis.

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