Hallo zusammen, mich beschäftigt seit geraumer Zeit das Thema, dass der Spitzenlastkessel bei parallelem Betrieb der Brennstoffzelle so 80 bis 100 mal am Tag anspringt. Zum generellen Aufbau der Anlage folgendes: Mischerbetrieb incl. hydraulischer Weiche mit zwei Heizkreisen einmal FBH im EG und OG und einmal 2 Heizkörper im Keller. Es waren auch schon mal Installateure zur regelmäßigen Wartung des Kessels da und einmal hat auch einer den Parameter 596.0 Maximale Heizleistung von 100% auf 80% gesetzt, doch das hat auch nicht wirklich etwas gebracht. Ein anderer sagte, dass sei heute ganz normal bei der ganzen komplexen Steuerung könne man eh nicht eingreifen. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass es tatsächlich normal sein soll, dass der Brenner so im Schnitt alle 5 bis 7 Minuten an und dann wieder aus geht, poste hier mal mein Fragen: Gibt es für die PT2 (insb. Parallelbetrieb BZ + Spitzenlastkessel) Erfahrungswerte/“Richtwerte” für Brennerstarts pro Tag? Was ist “normal”, was ist eindeutig zu viel? Schadet häufiges Takten (80–100 Starts/Tag) dem Brenner/Komponenten (Zündelektrode, Ventilator, Gasventil)? Wie stark leidet die Effizienz bei dieser Taktung (Anfahrverluste, Kondensation, Abgasverluste)? Kennt jemand eine Regelungs-/Firmware-Besonderheit, dass der Spitzenlastkessel im Parallelbetrieb nicht auf die nominelle Mindestleistung runter darf bzw. eine Mindestmodulation erzwingt? Gibt es typische hydraulische Ursachen im Weichenbetrieb (Kurzschluss, Fühlerposition, zu geringe Abnahme auf Sekundärseite), die genau dieses Verhalten erzeugen – und wie prüft man das sauber? Ich freue mich über konkrete Erfahrungswerte und Hinweise, ob und was ihr angepasst habt bzw. was Viessmann/Installateur bei euch dazu gesagt hat. Dann könnte ich diese Infos an meinen Installateur weitergeben, wenn er im April/Mai zur nächsten Wartung des Kessels kommt. Sofern das doch alles im Rahmen ist, dann passt das ja auch für mich. Viele Dank schon mal im Voraus...
... Mehr anzeigen