Die *Vitovalor PT2 besteht aus einer Brennstoffzelle und einem Gasbrennwertgerät das als Spitzenlastkessel dient. Die Brennstoffzelle erzeugt ca. 1,1 kW Thermische Energie, der Spitzenlastkessel je nach Modell bis zu 32 kW und nur dieser kann modulieren bzw. die Leistung anpassen. Die Brennstoffzelle wird vermutlich bei den aktuellen Temperaturen die Wärme gut in den Heizkreis abgeben können und somit durchlaufen, bei dieser gibt es nur ein oder aus, das Brennstoffzellenmodul kann hier also nicht modulieren. Wenn die Wärme nicht in den Heizkreis abgegeben werden kann, wird der Trinkwasserspeicher bis auf maximal 55° Celsius erwärmt und erst dann schaltet sich die Brennstoffzelle ab. Bei dem Spitzenlastkessel sieht es ander aus, dieser dient, wie der Name schon sagt, dazu die noch zusätzlich benötigte Menge an Wärme zu liefern. Wie lange und wie stark dieser läuft hängt von deinem Haus und der spezifischem Heizlast ab. Um deine Frage aber zu beantworten: Wenn du die Temperatur um 2°C senkst, senkst du auch die Heizlast, somit muss auch weniger geheizt werden. Je nach Heizlast des Gebäudes läuft der Spitzenlastkessel weniger oder überhaupt nicht, die Wärmeversorgung wird dann alleine von der Abwärme der Brennstoffzelle abgedeckt die bei der erzeugung von Strom entsteht. Wenn die Heizlast geringer als 1,1 kW ist schaltet sich die Brennstoffzelle nach einer Zeit einfach ab. So oder so wird dann weniger Gas benötigt, ist also schon sinnvoll.
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