Hallo mathew33, Ich hatte vor dem Heizungsaustausch im 2019 bei meinem 40 Jahre alten Haus ohne spezielle Dämmung keine Vorstellung wie der neue Kessel dimensioniert werden sollte. Glücklicherweise habe ich mich für den 2,4 bis 13 KW Modulierenden entschieden. Über die Heizperiode hinweg habe ich die Verbrauchswerte mal in einer Tabelle gesammelt und ausgewertet. Bis Mitte März habe ich immer Sonntagsabends die Zähler erfasst. Jetzt habe ich ein Profil in dem zu sehen ist wo meine ca 1000 Euro Gas geblieben sind. Die rosa markierten Zellen zeigen Eckwerte an. In der 2.KW 2021gab es nur 10 Brennertakt in der ganzen Woche. Das bedeutete das jeder Takt statistisch 16,4 Stunden oder 984 Minuten lang war. Das ist praktisch nicht zu toppen weil der Vitodens täglich einen Systemcheck mit Brennerabschaltung macht. In mehreren Wochen wurden Brennerlaufzeiten von 167h von maximal möglichen 168 Wochenstunden erreicht. Das bedeutet optimale gleitende Modulation über Tage hinweg. Der statistische Durchschnitt der Brennerleistung über die ca 6 Monate Laufzeit hinweg betrug 4,2KW. Das ist ein guter Wert in Hinblick auf die untere Modulationsgrenze von 2,4KW. In der bisher kältesten Woche Mitte Februar (bis zu -12° an mehreren Tagen) musste der Brenner durchschnittlich 7,4KW pro Stunde leisten. Zu keinem Zeitpunkt lief der Brenner längere Zeit mit mehr als 10KW. Daher finde ich, das mein Kessel mit seinem Modulationsspektrum genau richtig dimensioniert ist. Dieses Profil hat ca 1000 Euro an Gas kekostet. Vielleicht kannst du deinen Verbrauch mal in Relation setzen um Anhaltspunkte zur Überdimensionierung zu bekommen. Ich habe FBH und Radiatoren und nutze keine Nachtabsenkung. Grüsse Leuchtturm83
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