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Vitocal 250-a Ausseneinheit friert ständig zu Teil 2

Der Techniker war gestern ja bei uns.

Vorgeschichte siehe Titel des Themas ohne teil2.

Von wegen jetzt läuft alles und es war nur Luft im System. Keine 24h hat der Erfolg gehalten. Die Pumpe ist zusehends wieder eingefroren. Bis heute Nachmittag wieder der Fehler F.864 abtauen konnte nicht beendet werden - Anlage verriegelt - auftrat.

volumenströme lagen wieder nur zwischen 500 und 900l/h.

wenn das Problem nicht beim nächsten Versuch innerhalb von 2 Tagen gelöst werden kann, werden wir nur noch den Austausch der kompletten außeneinheit akzeptieren. Ansonsten folgt der vollständige Rücktritt vom Vertrag und die Anlage ist komplett abzubauen und uns der vorherige Zustand wiederherzustellen.

uns reicht es. Wir hatten nun 5 versuche der Mangelbeseitigung durch viessmann, deren Techniker und unseren Monteur.

3 ANTWORTEN 3

Hallo, ich habe genau das gleiche Problem. Ich bin inzwischen zum eigenständigen Entstörer gereift, da das Ding ständig ausfällt. Bei uns bricht der Volumenstrom auch ständig unter 1000l/h zusammen. Ich muss dafür den eingebauten Schlammfänger alle 3-4 Tage spülen, damit der Volumenstrom wieder 1500l/h erreicht. Dadurch verliere ich natürlich immer Druck in der Anlage. Zum Glück haben wir eine Wasserenthärtungsanlage, so dass ich begrenzt wieder auffüllen kann. Durch diverse manuelle Enteisungen mittels lauwarmem Wasser haben die Lamellen auf der Rückseite an einigen kleineren Stellen schon gelitten. Ganz zu schweigen von der Zeit, die ich bereits in Entstörungen investiert habe. Ich werde wohl oder übel meiner Installationsfirma auch ein Ultimatum stellen müssen, da ich nicht ständig vor Ort sein kann, nur um das idiotische Gerät zu entstören. Ich habe mich leider zu Viessmann überreden lassen, da mich die Daten überzeugt hatten (wollte vorher eigentlich ein Produkt aus Österreich) und ich mit dem Installateur bisher sehr zufrieden war. Dem ist aus meiner Sicht kein Vorwurf zu machen. Ich sehe hier jetzt Viessmann in der Pflicht, zum einen die Ursache zu finden und zum anderen Stabilität in den Betrieb zu bekommen. Ansonsten bin ich ganz beim Ersteller des Beitrag und werde wohl oder übel einen Rückbau bei voller Erstattung plus Schadenersatz fordern müssen. Für reichlich 43T€ erwarte ich einen reibungslosen Betrieb. Das letzte Softwareupdate hat zumindest im Aktorentest die Möglichkeit einer manuellen Enteisung gebracht, so dass ich nicht mehr mit der Gießkanne enteisen muss. Durch die ständigen Ausfälle wird das System natürlich total ineffizient, da der Heizstab sinnloserweise zugeschaltet wird (klar wenn das Ding hinten vereist ist, denkt das Gerät, dass es draußen schweinekalt ist und das bei 7 Grad im Plusbereich). Schade, aber mit dem bisherigen Verlauf bin ich mehr als unzufrieden und seitens Viessmann kommt auch nichts substanzielles.

Hallo skentzle,

wir hatten zum zweiten Mal einen Techniker von viessmann da. 
Auf den Einsatz würde ich bestehen. Kosten sollten bei deinem Installateur oder bei viessmann liegen.

Wenn dann der richtige kommt…

Bei uns wurde die Anlage gründlich auch lieblos gedreht und alles „abgeklopft“.

Anscheinend war schlicht immer wieder Luft im System.

Wenn bei dir, wie bei uns auch, die Verbindung von der Innen- zur Außeneinheit mittels Wellrohr hergestellt wurde, wird das so sein. 
Im jeder dieser Wellen können sich kleinstes Bläschen sehr gut und lange halten.

Die Lösung: stundenlanges Spülen mittels externem Spülgerät vom Installateur.

Techniker und Installateur waren zeitgleich vor Ort. So konnte mein Fachbetrieb sich gleich austauschen und dazu lernen.

Der Spülvorgang wurde zu Beginn des Termins gestartet und im Anschluss bisbzuö Abend fortgesetzt.

Die Wirkung war schnell zu sehen. Die besten Werte lagen zuvor bei maximal 1200 l/h und wurden immer wieder schlechter. Nach ausgiebiger Spülung und Entlüftung erreichen wir gut 1800 l/h.

 

Ich glaube, wir haben nicht pauschal eine schlechte Anlage gekauft. Sie muss nur einmal gescheit zum laufen gebracht werden.

ich wünsche dir viel Erfolg!

Hallo (Problempumpe), vielen Dank für Dein Feedback. Ja, darauf werde ich bestehen (müssen). Bei mir ist es wahrscheinlich noch ein wenig anders gelagert, da wir kein Wellrohr haben. Unser Problem könnte der Speicher sein, der immer wieder dafür sorgt, dass sich der Magnetidabscheider zusetzt. Das sollte irgendwann aufhören, tut es aber bisher nicht. Jetzt soll nochmal gespült werden und ein Korrosionsschutz eingebracht werden. An sich bin ich von der Anlage überzeugt zumal sie auch noch sehr ordentlich aussieht. Ich weiß allerdings nicht, ob es bei anderen Herstellern besser aussehen würde - ich denke aber schon, da diese weniger kompliziert sind. Hoffen wir das Beste. Danke nochmals für das Feedback. Ich werde hier berichten, wie sich das Ganze weiterhin entwickelt. Die fast 1800 l/h hatten wir auch schon einmal, erreiche ich aber aktuell nicht mehr. Maximal 1500 l/h, aber das würde mir schon reichen, wenn es dabei bliebe, da dann die Abtauung funktioniert. Ich wünsche euch auch viel Erfolg und hoffentlich ein langfristig stabiles System.

 

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