Hallo zusammen,
ich betreibe seit mehreren Monaten eine Vitocal 250 A 10 mit einem Wasserführender Kaminofen 8 kW Wasserseitig. Der Pufferspeicher ist auf 500 Liter ausgelegt.
Die Rücklaufanhebung ist auf 62 Crad eingestellt. Die Einschaltdifferenz ist auf 6 crad die Abschaltung auf 3 crad eingestellt. Leider wird der Puffer trotz massiven befeuern nie über 54 crad heiß.
Die Wärmepumpe ist mit Vorlauf sowie Rücklauf oben am Puffer angebracht, der Kaminofen als günstigerer Energielieferant unten am Puffer.
Die zu beheizende Fläche sind 125 Quadratmeter.
Gibt es Ideen welche Einstellungen evtl. Ein höheres Aufheizen des Pufferspeicher verhindern?
Des weiteren Fragen ich mich ob die WP auf den korrekten Regelungsbetrieb geschaltet ist. Aktuell steht sie auf Bivalent Parallel. Da der Kaminofen keine Steuerung besitzt wäre wahrscheinlich Monovalent die korrekte Regelungsführung?
Vielen Dank im voraus an die Community!
Schau mal in der angehängten Datei.
Es gibt eine maximale Temperaturbegrenzung für die Vorlauftemperatur und ebenfalls für die Speichertemperatur.
Vielleicht wird es durch eine der beiden Einstellungen begrenzt.
Das Passwort für Servicemenü ist viservice
Und brauchst du wirklich so hohe VL Temperatur? Kostet richtig Energie/Geld.
Gruß Karl
Hallo Kalle, danke für die Rückmeldung.
Der Vorlauf darf ruhig nach Heizkurve zwischen 25 und 40 variieren. Der Gedanke ist den Pufferspeicher auf 70-80 crad zu laden um zeitweise von der gespeicherten Energie zu heizen ohne das die WP direkt wieder anspringt.
Da wir aber nie über die "magische Grenze" von 54 crad im Pufferspeicher kommen, habe ich das Gefühl, die Befürchtung das etwas an den Einstellungen/ der Auslage nicht stimmt.
Hast du noch eine Idee bezüglich der Einstellung des Regelungsbetriebes? Monovalent oder Bivalent Paralleler Betrieb?
Vielen Dank!
Guten Morgen
Deine 250a 10 ist keine Hybrid Anlage sondern so ausgelegt dass sie als einzige Heizung den Betrieb aufnimmt.
Daher = Monovalent
Außerdem ist dein Kaminofen kein steuerbares Gerät das unter fest definierten Bedingungen deine Anlage unterstützt bzw ersetzt sondern eben arbeitet wenn du ihn aktivierst. Sie kommunizieren nicht miteinander. In sofern würde ich der WP auch keine Einstellungen vorgeben die sie dann gar nicht selbst sondern der Kaminofen erfüllen soll.
Zu eventuell eingestellten maximal Speichertemperaturwerten ( diese wären im Display unter Pufferspeicher und WW zu prüfen) hast du nichts rückgemeldet.
Deine ein- ausschalt Bedingung 6° u. 3° beziehen sich doch vermutlich auf WW und nicht auf Heizen.
Ich würde die Einstellungen an der WP so vornehmen wie sie auch ohne Kaminofen sein müssten. Der Kaminofen ist hierbei irrelevant.
Der Kaminofen ist das Bonbon und liefert wenn er im Betrieb ist einfach so zusätzliche Energie. Wieviel davon für Speicher über bleibt ist dabei meines Erachtens nach nicht genau zu bestimmen.
Diese zusätzliche Energie honoriert die WP indirekt durch weniger Laufzeit.
Solange bestimmte Einschaltschwellen durch die zusätzliche Energie nicht erreicht werden bleibt sie eben aus.
Was ich mich Frage ist wie der Kaminofen im Heizkreis eingebunden ist.
Vermutlich arbeitet dieser doch Solo ohne Verbindung zum restlichen Heizkreislauf/Heizkörpern.
Wie ist dann der Wärmeaustausch zwischen Kaminofen und Speicher geregelt? Ohne daß ein Zirkulation über Pumpe läuft findet dieser Austausch doch nur begrenzt über normale Thermie statt. Ein effektiver Wärmetausch zwischen Kaminofen und Speicher bedingt doch eine Zirkulation die nur über Pumpe gewährleistet ist.
Welche Temperaturen dann im Speicher tatsächlich erreicht werden hängt doch dann davon ab wie viel Leistung der Kaminofen neben seinem eigentlichen Heizbetrieb noch übrig hat, was wie zum Speicher gelangt und was aus dem Speicher gleichzeitig an Energie wieder in den "normalen" Heizkreislauf abgegeben wird.
Gruß Karl
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