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Heizungs-Sanierung

Bei mir wurde nun eine neue Heizung (Vitoladens 300-C) mit Systemtrennung eingebaut.

Heute habe ich nun die Montage und Serviceanleitung gelesen und bin auf Seite 33 auf folgenden Text gestoßen:

Heizungsanlage gründlich spülen

Ausschließlich Wasser mit Trinkwasserqualität einfüllen

Ich war der Meinung beim Füllen müsste spezielles Heizwasser (enthärtet) eingefüllt werden - was stimmt nun ?

Leider wurde bei mir überhaupt nicht gespült, sondern als erstes die Absperrhahnen geschlossen, damit so wenig wie möglich zusätzliches Wasser austritt. Gefüllt werden musste somit nur das Wasser für den neuen Kessel. Da das Wasser in meiner Anlage rotbraun war, habe ich die Monteure gefragt, ob das nicht ausgespült werden muss. Sie haben mir erklärt, dass Heizungswasser "totes Wasser" ist und nicht mehr reagiert.

Wenn nun der Kessel wieder in kurzer Zeit durchrostet, wer haftet dann?

Im Voraus besten Dank für eine belastbare Antwort.

 

 

2 AKZEPTIERTE LÖSUNGEN

Akzeptierte Lösungen

Es ist erstmal richtig, dass das alte Wasser nicht mehr reagiert. Beim Frischwasser kommt es darauf an, wie hoch die Wasserhärte ist.  

Und hattest du nicht geschrieben, dass eine Systemtrennung eingebaut wurde ? Wie soll denn nun das ,,alte Wasser,, in den Kessel gelangen ?

Ein Spülen wird dann empfohlen, wenn das ganze Rohrnetz bzw. die ganze Anlage erneuert wurde, um hier mögliche Rückstände von der Montage zu entfernen( Späne, Schmutz, Hanfrückstände z.B. )

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Beim Befüllen ist die VDI 2035 zu berücksichtigen. Wenn das Füllwasser über 16,8° deutsche Härte liegt, muss es mit einer Kleinenthärtungsanlage enthärtet werden. In deinem Kessel passen abhängig von der kW-Zahl 42-55 Liter.

Wie @Franky schon angemerkt hat, ist eine Systemtrennung vorhanden. Somit kommt das neue Füllwasser mit dem Wasser aus dem Heizsystem nicht in Verbindung.

Im Anhang findest du noch einen Auszug aus der Planungsanleitung.

Beste Grüße °pa

Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team

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2035.PNG
2 ANTWORTEN 2

Es ist erstmal richtig, dass das alte Wasser nicht mehr reagiert. Beim Frischwasser kommt es darauf an, wie hoch die Wasserhärte ist.  

Und hattest du nicht geschrieben, dass eine Systemtrennung eingebaut wurde ? Wie soll denn nun das ,,alte Wasser,, in den Kessel gelangen ?

Ein Spülen wird dann empfohlen, wenn das ganze Rohrnetz bzw. die ganze Anlage erneuert wurde, um hier mögliche Rückstände von der Montage zu entfernen( Späne, Schmutz, Hanfrückstände z.B. )

Beim Befüllen ist die VDI 2035 zu berücksichtigen. Wenn das Füllwasser über 16,8° deutsche Härte liegt, muss es mit einer Kleinenthärtungsanlage enthärtet werden. In deinem Kessel passen abhängig von der kW-Zahl 42-55 Liter.

Wie @Franky schon angemerkt hat, ist eine Systemtrennung vorhanden. Somit kommt das neue Füllwasser mit dem Wasser aus dem Heizsystem nicht in Verbindung.

Im Anhang findest du noch einen Auszug aus der Planungsanleitung.

Beste Grüße °pa

Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team
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