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Vitodens 200w B2HF-11 tacktet diesen Winter nur noch

Hallo zusammen,

meine Vitodens 200w (nur Heizung) von 2023 moduliert nicht mehr schön runter sondern läuft fast immer auf 100%, geht dann aus, nach ca. 20 Minuten wieder 100% und so weiter.

Die Vorlauftemperatur geht auf 50 Grad, dann kühlt es auf 38 Grad ab, Brenner schaltet ein und es geht wieder auf 50 Grad, Brenner aus, und so weiter.

Fehlermeldung gibt es keine. Wind oder kein Wind ist auch egal.

Es ging in dieser Heizperiode los. Strom aus und an hat anfangs geholfen, jetzt auch nicht mehr.

Was habe ich gemacht:

Zurück auf Werkseinstellung, Inbetriebnahme durchgeführt, keine Änderung.

Deckel auf (also raumluftabhängig): ich hatte anfangs das Gefühl, sie moduliert aber macht jetzt auch

keinen Unterschied.

Druck ist 1,7bar, Pumpe läuft auf 60% und die Wärme wird auch weg transportiert, Heizkörper werden alle warm, Thermostatventile sind auf, keine Luft drin. Heizkurve: 1,1, Niveau=6

Seriennummer: 7956225303829120

Ist da was defekt?

Ein Expertentipp würde mich freuen.

20 ANTWORTEN 20

Überprüf mal, ob der Vitodens bei der Warmwasserbereitung noch heruntermoduliert. Der 11 kW-Vitodens müsste bei der Warmwasserbereitung max. ca. 17,5 kW aufbringen können. Da das ein Warmwasserspeicher gegen Ende der Warmwasserbereitung vermutlich nicht aufnehmen kann, müsste der Vitodens dann irgendwann während der Warmwasserbereitung heruntermodulieren.

 

Die 11 kW Startleistung sind allerdings normal, weil alle neueren Vitodense der 200er und 300er Reihe mit ungefähr 11 kW starten. Nach spätestens 30 bis 60 s muss er dann allerdings heruntermodulieren. 

 

Was steht im Parameter 1503.0  (Min. Heizleistung) ?

Wie groß ist das Haus oder Wohnung die beheizt werden muss, wie alt und wie ist die Dämmung. Lg

 

Ist nur eine Heizung ohne Warmwasser

1503.0 = 7

100 qm, Baujahr 1974, Isolierverglasung, Mauerwerk 2-schalig. Heizbedarf 2023/2024 9000kwh, 2024/2025 8000kwh. 

  • Aus mein Erfahrung heraus sind die 11 kw für dieses Haus für die sehr kalten Tage schon Grenzwertig, ich weiß jetzt nicht wie hoch deine Raumtemperatur eingestellt ist ich gehe davon aus so circa 21 grad, probiere mal die Thempetur runter zustellen, und schau mal ob sie dann anfängt zu modulieren. Lg

Raumtemperatur habe ich immer auf 20 Grad.

Habe gerade mal auf 16 Grad gestellt, Brenner springt an 100% und moduliert nicht.

Nach ca. 5 Minuten ist die Vorlauftemperatur Soll erreicht, Brenner geht aus.

Also selbes Verhalten. Das macht die Heizung erst in diesem Winter.

Das fing im Herbst an, wie gesagt Strom aus und wieder an hat das repariert.

Wurde dann immer häufiger und jetzt nur noch 100%.

Außentemperatur war heute: 8 Grad, das ist doch nicht kalt.

Keine Ahnung, was die Heizung hat.

Das stimmt, das müßte sie locker können, so wie du das beschreibst hört sich das an als ob die Anlage den luftmassenstrom nicht richtig reguliert, I'm Radiallüfter ist eine kleine Platine die die Verbrennunsluft reguliert wenn die defekt geht, moduliert die Therme auch nicht mehr, oder die BCU hat einen Defekt dann steuert die das auch nicht mehr richtig, aber sie sollte dann auf jeden Fall eine Fehlermeldung anzeigen, das macht mich stutzig das da nichts angezeigt wird , du solltest auf jeden Fall deinen Heizungsbauer hinzuziehen. Lg

Aufgrund der Tatsache, dass die nur noch mit 100% läuft, käme ein Hardwaredefekt zumindest in Betracht. Das wurde meines Wissens bei einer noch fast noch neuen B2HF hier noch nie beschrieben.

 

Außerdem, hast du das wirklich so beobachtet: "Nach ca. 5 Minuten ist die Vorlauftemperatur Soll erreicht, Brenner geht aus."

Das wäre das nächste Fehlverhalten! Denn wenn der Vorlauftemperatur-Istwert beim Heizen den Vorlauftemperatur-Sollwert erreicht, dann darf der Brenner nicht abgeschaltet werden, sondern ab hier muss der Brenner mit dem Heruntermodulieren beginnen. Irgendwann, wenn der Vorlauftemperatur-Istwert immer weiter ansteigt, schaltet dann der Brenner ab, nämlich wenn der Integralschwellwert "vollgelaufen" ist.

 

Überprüf bitte noch eine Parametereinstellung: Wo steht der Integralschwellwert, also Parameter 1606.4?

Bitte die nachfolgende Frage exakt beantworten. Welcher Wert ist da eingetragen? Was zeigt das Dispaly an? 

Sorry, habe mich nicht ganz korrekt ausgedrückt.

Die Vorlaufsolltemperatur wird überschritten.

Der Brenner läuft deutlich höher und schaltet dann ab.

Dann sinkt die Temperatur und das Spiel geht von vorne los.

 

Die Parameter stehen bis auf:

1100.2 =60

1503.0 = 7

1102.0 = 40

1102.1 = 60

alle im Auslieferzustand.

 

1606.0 = 1

1606.4 = 50

 

Es hat erst in diesem Winter angefangen (kurz vor Weihnachten).

Habe dann gegoogelt und bin auf die Sturmschaltung gestoßen.

Das wurde dann immer häufiger.

Vorgestern lief sie tatsächlich in der Modulation. War dann gestern wieder vorbei.

Irgendwie findet sie nach dem Start nicht in die Modulation.

 

In der Störungshistorie:

Während der Wartung gab es am 18.06.2025 einen F.63-50

Am 30.12.2025 gab es für 4 Min. eine Störung F.349-50

Am 01.01.2026 für 8 Min. eine Störung F.349-50.

 

Ansonsten sagt die Anlage alles o.k.

Alles klar, f 349 deutet auf entweder zuwenig Gasdruck hin, was ich nicht unbedingt glaube, du musst schauen ob das Abgasrohr frei ist der Fall ist die Verbrennunsluft gestört und du musst höchstwahrscheinlich einen neuen Radiallüfter haben, hatte das jetzt schon bei zwei Freunden von mir auch, Fehler f 349 ist auch so in den Unterlagen beschrieben, f 63 deutet auf den Abgassensor hin den würde ich auch als erstes überprüfen lassen in ganz seltenen Fällen kann es auch die BCU sein, das heisst du brauchst einen Heizungsbauer der auch Viessmann Vertragspartner ist. Lg

 

Der Parameter 1606.4 wurde in der Voreinstellung von Viessmann auf 500 gestellt. Das entspricht 50 K*min. Wenn du in die Einstellung des Parameter 1606.4 gehst, dann sollte da stehen:

50 K*min (500). Ich gehe davon aus, dass das so ist.

 

Ich kann mir dann auch nur noch einen Hardwarefehler vorstellen. Die werden ja angezeigt. Davon hast du bis jetzt nicht geschrieben.

Ja genau, 1606.4 steht auf 500.

Außer der Meldungshistorie steht nur noch der Status "Energiesparmodus" drin (die Heizung ist nachts auf 3 Grad). Wo stehen denn Hardwarefehler? Den Menuepunkt kann ich nicht finden. 

Der f 349 war nur 2 mal da und steht nur in der Historie.

Die Heizung tacktete schon vorher und nachher auch, der Fehler ist aber nicht mehr wieder

gekommen.

 

Der f 63 kam nur einmal während der Wartung im Sommer.

Da hat der Monteur die minimale Heizleistung auf 100% gesetzt und die Pumpe war aus (zu hohe Außentemperatur)...

Wollte wohl messen....

 

Also wenn da was defekt wäre, müsste doch ein Fehler kommen.

 

 

ich glaube es nicht, jetzt moduliert die Heizung mit 26%

Das ist ja super, dann beobachte das und fals diese Fehlermeldung wieder auftauchen und bleiben, ist es wie beschrieben. Lg

Kann es sein, dass der Parameter1503.0 (Min. Heizleistung) doch auf 100% stand?

Den hat dann wohl der Heizungsbauer anlässlich der Abgasmessung im letzten Sommer auf diesen Wert gestellt, weil die Messung bei voller Leistung ausgeführt werden muss.

 

Und dann hat er halt vergessen, ihn wieder auf den Ausgangswert zu stellen?!

Nein, den hat hat er auf 7 zurückgestellt.

Was ich gemacht habe:

Werkseinstellungen, kein Erfolg

max. Heizleistung auf 85%, min. Heizleistung auf 23%, kein Erfolg

Aktorentest: Gebläse 3 Min. auf volle Pulle laufen lassen, Erfolg!

seitdem moduliert sie, wie sie soll

Vielleicht Dreck im Brennkörper, im Gebläse, im Abgasrohr oder alles zusammen, keine Ahnung.

Ist einen Versuch wert! 

Das war nur von kurzer Dauer.

Sie taktet wieder.

Keine Fehlermeldungen.

Habe jetzt mal Zeit vor der Heizung verbracht.

Wenn ich sie stromlos mache und wieder einschalte,

habe ich eine Solltemperaturanforderung von 50 Grad.

Die Rücklauftemperatur liegt bei 36 Grad.

Der Brenner startet mit 100% und regelt runter auf 40 % Modulation und geht dann aus.

Nach ca. 3 Minuten startet er wieder mit 100% und läuft dann durch bis die Vorlauftemperatur bei ca. 58 Grad ist und schaltet ab. Jetzt dauert es ca. 10-15 Minuten, bis die Vorlauftemperatur bei ca. 39 Grad ist und das Spiel wiederholt sich.

Also irgendwie schafft es der Brenner nicht sicher, mit weniger Leistung zu brennen.

Manchmal geht es für ein paar Stunden, meistens jedoch nicht.

Kann das ein Problem mit der Ionisation sein?

Gewartet wurde sie im Sommer 2025 und hat neue Elektroden bekommen,

Brennraum wurde gereinigt, Werte wurden gemessen, alles o.k.

Hier gibt es noch mind. 1 Kollegen, der das selbe Verhalten beschreibt (eine 222f).

Das muss doch bei Viessman bekannt sein.