Hallo zusammen,
ich habe die Heizung Vitodens 200 ( Einbaujahr 2004) und erhalte seit einigen Tagen folgende Fehler: Die Heizung springt auf den Fehler F:E und muss dann neu quittiert werden und startet dann wieder. Protokoll der letzten Tage wie folgt. Hat jemand eine Abhilfe ? Hoffe auf Support aus der Community. Besten Dank!
4.1.
Temperaturen unter 0 grad
Morgens war fehler f:E
resetten, dann kurz auf f:4 gesprungen und dann angegangen
abends kein fehler
5.1.
Temperaturen unter 0 grad
Morgens war fehler f:E
resetten, dann kurz auf f:4 gesprungen und ann angegangen
abends kein fehler
6.1.
Temperaturen unter 0 grad
Kein fehler
7.1.
Temperaturen unter 0 grad
6:20 war fehler f:E
resetten, dann kurz auf f:4 gesprungen und ann angegangen
abends kein fehler
8.1.
Temperaturen unter 0 grad
7:00 war fehler f:E
resetten, dann kurz auf f:4 gesprungen und ann angegangen
abends kein fehler
Abends 23:30 war der Fehler F4, war nur mit ausschalten zu quittieren
9.1.
6:30 Fehler quittiert, es war der Fehler F:E., dann den Fehler quittiert und laeuft dann wieder
19:20, es war der Fehler F:E., dann den Fehler quittiert und laeuft dann wieder
Jja,entweder hat es der LGM oder die Leiterplatte VR 20 geschafft.
Es kann auch sein,dass die VR 20 den LGM mit geschädigt hat.
Das Forum hier ist voll davon. Deshalb spar ich mir mal weitere Kommentare. Über die Suche wirst ganz sicher fündig.in das Suchfeld musst nur LGM oder VR20 eingeben.
Bitte mal hier unter Punkt 4. lesen...
An der VR20 liegt es definitiv nicht, aber prüfe auch die gleich auf Auslaufspuren (siehe Punkt 2.)
Gruß
Fiedel
Danke für Eure schnellen Rückmeldungen, nur die Ionisationselektrode kann es nicht sein?
Nein,das ist reines Wunschdenken.
Du kannst sie natürlich auswechseln( lassen). .Der Fehler F.E wird sich davon nicht beeindrucken lassen
nur die Ionisationselektrode kann es nicht sein?
Theoretisch auf jeden Fall - praktisch eher nicht. Das sagt eindeutig unsere langjährige Praxis- und Forenerfahrung.
Vielen Dank Euch, super community!! , woran erkenne ich ob es tatsächlich der LGM / VR 20 ist? Ist das optisch dann sichtbar?
Hast du dir denn den Link nicht angesehen? Da gibt es Fotos. Zur Lötstelle und zur VR20.
VR20 hier etwas runterscrollen.
LGM hier etwas runterscrollen.
Wichtig: Beim Ausbau LGM die dünne Manometerleitung nicht knicken.
Wenn du dich da nicht ran traust, hol der jemanden dazu der öfter an Technik rumbastelt, oder
einen techn. Beruf hat.
Das sagt die Fehlermeldung. F: E steht für einen internen Fehler am Feuerungsautomaten. Und der Feuerungsautomat ist zusammengesetzt aus der VR 20 und der LGM.
Vielfach auch sichtbar. Auf der VR20 sind meist die Kondensatoren ausgelaufen. Auf der LGM sind es häufig Relais bzw. die Lötstellen .
Ich weiss,dass es genug Videos gibt,wie man die Fehler repariert. Da es sich aber um sicherheitsrelevante Bauteile handelt,sollte man hier keinesfalls selber dran rumfrickeln. Viessmann selbst repariert die Platinen auch nicht.
Besten Dank euch!! Ich folge euren Anweisungen. Aber was ich noch nicht verstanden habe, ist, wie kann ich das vermeiden, dass das gleiche in zukunft wieder passiert?
Danke vorab
Das kannst nicht vermeiden. Es gibt keinerlei Prävention.
Ausser natürlich Technikwechsel .
Hier spielt aber auch der Zeitfaktor mit rein.
Denn die meisten Störungen dieser Art treten zwischen 15-20 Jahren auf. Wenn man jetzt zugrunde legt,dass Brennwertgeräte im Durchschnitt um die 25 Jahre halten( irgendwann wachsen die Reparaturkosten dir übern Kopf),wirst das aller Voraussicht nach nur einmal tun.
Das gilt aber nur bei einer neuen Platine. Für instandgesetzte bekommst höchstens 1 Jahr Garantie. Auf die Funktion,versteht sich.kein HB wird sowas über die Firma laufen lassen .Weil der HB Gewährleistung geben müssste,welche er bei Gebrauchtteilen nicht überblicken kann.
wie kann ich das vermeiden, dass das gleiche in zukunft wieder passiert?
Wenn das gut gemacht wird (Relais komplett erneuern, VR20 Elkos tauschen oder kompl. erneuern),
hält das wieder mind. 10-15 Jahre. Bisher ist nichts bekannt, was auf der LGM noch "anfällig" ist.
Ich habe letztens die Elkos der LGM (23 Jahre alt) per ESR- Messung geprüft:
Alle wie neu und besser als sie neu hätten sein müssen...
Um das Relais komplett zu entlasten, müsste man etwas basteln, wie z.B. ein "loses" Zwischenrelais,
oder sogar ein SSR, ähnlich wie es mit diesem Kit für die Zündung gemacht wurde.
Das lohnt bei der langen Haltbarkeit der Reparatur eher nicht.
danke euch! sorry, dass ich nochmal nachfrage.
was ich leider nicht verstanden habe ist, warum der fehler genau 1x am tag auftritt und nach fehlerquittierung wieder funktioniert. hat da noch jemand einen grund?
Mit Logic darfst hier nicht rangehen,weil Fehler nunmal nicht logisch sind . Ansatzweise könnte man es damit erklären,dass es sowas wie eine kalte Lötstelle gibt. Welche vielleicht in irgendeinem Zustand nur schlecht leitet.Bei erneutem Einschalten ist ausreichend Strom da .
Oder ein Kondensator ist nicht vollends defekt,sondern hat noch Restkapazität.
Unterm Strich ist es aber egal. Wenn man nichts unternimmt,wird der Fehler immer schneller auftreten. Und irgendwann kommt dann der Fehler schon beim Einschalten.
wir haben die Platine mit seriennummer in der bisherigen Heizung mit dem Fehler:
Als Austausch liegt uns die folgende Platine vor:
Kömnen wir diese nutzen oder gibt es noch weitere Punkte die wir aufpassen müssen?
in der viessman app: wird mir der feuerungsautomat
lgm 29.55B6201 vorgeschlagen. aber mein ersatzteil ist lgm 29.55A6201. was ist da der unterschied?
Die sollte passen, aber schreib zur Sicherheit noch die Ser.Nr der Therme (steht oben drauf).
7170316308770109
gibt es eine deutsche serviceanleitung wo man die dip codierung sieht ?
Ja, passt. Hier die Anleitung für die Dipschalter.