Nach Austausch 10.02.26 vom Volumenstromsensor ging 2 Tage die Anzahl auf 5-8 Starts zurück. Leider seither wieder ca. 40 pro Brennerstunde. Liege aktuell 10 Monate nach Kauf bereits bei 33000 Starts...
Anlage kommt mir als typisches Montagsgerät vor?! Heute werden Leitungen gespült, da derzeit keine anderer Lösungsvorschlag vorhanden ist. Wer hat hier ein ähnliches Problem bereits gelöst?
Mit "Montagsgerät" dürfte das nichts zu tun haben.
Ich vermute, es ist der Typ Vitodens 300-W, B3HG (steht oben außen auf dem Gehäuse, neben dem Abgasrohr). Der B3HG kann bis 1,9 kW heruntermodulieren. Werden dauerhaft weniger als 1,9 kW abgenommen, muss er vom modulierenden in den taktenden Betrieb übergehen. Auch darf ein bestimmter Volumenstrom nicht unterschritten werden, sonst geht der Vitodens ebenfalls in den taktenden Betrieb über.
Bei höheren Windstärken an der Schornsteinmündung wird die sogenannte "Sturmschaltung" aktiviert. Der Brenner kann dann nicht mehr bis 1,9 kW heruntermodulieren, was die Tendenz zum Takten verstärkt.
Es ist auch zu berücksichtigen, dass der Start des Brenners mit einer Leistung von ca. 11 kW erfolgen muss, um einen sicheren Startvorgang zu ermöglichen.
An diesen physikalisch-technischen Grenze ist nichts zu ändern.
Um unnötiges Takten zu vermeiden, bieten sich folgende Möglichkeiten an:
ja es handelt sich um einen Vitodens 300-W B3HH-11.
Punkt 1und 2 sind beide doch nicht im Sinne des Erfinders. 3 bisher ist Nachtabsenkung 18 Grad ab 23 Uhr bis 6 Uhr und Normal-23 Grad/ Komfortbetrieb 24 Grad tagsüber eingestellt. Welcher Raumsollwert bei Tag und Nacht soll denn hierbei hilfreich sein?
Nachtabsenkung auf 18°C bringt nichts. Da wird im Wesentlichen mit der gleichen Leistung wie tagsüber geheizt. Und dann noch mehr getaktet als tagsüber, weil die Wärmeabnahme geringer sein dürfte.
Wenn kein Zelt, sondern ein normales Haus beheizt wird, kannst du bei den derzeitigen Außentemperaturen die Kiste nachts abschalten, das heißt den Raumtemperatur-Sollwert des reduzierten Betriebs auf +3°C stellen. Weniger geht nicht. (Wenn du allerdings die ganze Nacht Büroarbeiten machen musst, oder Schwerstkranke im Haus sind, oder Frauen, die immer frieren, dann muss auch nachts geheizt werden.)
Tagsüber mit einem Raumtemperatur-Sollwert von 23°C zu heizen ist auch kontraproduktiv und fördert das Takten. Erst bei einer Außentemperatur von 23 +1 = 24°C werden dann Heizung und Pumpe abgeschaltet. Ich gehe davon aus, dass die Heizgrenze noch auf ihrem Voreinstellwert von 25°C steht, also nicht eingreift.
Hast du mal auf Hilfe gedrückt? Wird ja vom System angeboten.
Ich vermute, dass keine ausreichende Wärmeabnahme vorhanden ist. Dann schießt die Vorlauftemperatur hoch bis der Temperaturwächter anspricht, was die Notabschaltung veranlasst.
Es sieht so aus, als würde bei jedem Brenneranlauf der Temperaturgrenzwert erreicht.
Passiert das auch, wenn mehrere Heizkörper aufgedreht sind?
Ja die Heizkörper im EG sind zwischen 3-4 und im OG 1 von 4 auf 4 aufgedreht. Volumenstromsensor wurde zuvor schon getauscht und das Rohrsystem mit gereinigtem Wasser neu befüllt! Nichts hatte einen dauerhaften Erfolg. 2 Tage war es nach Tausch des Volumenstromsensors besser, aktuell leider wie erwähnt!
Dreh mal testweise mindestens 5 Heizkörperthermostate voll(!) auf.
Läuft der Brenner dann durch? Der B3HG müsste dann eigentlich durchlaufen, weil seine Mindestleistung bei 1,9 kW liegt und 5 Heizkörper diese Leistung locker abgeben können.
Welcher Volumenstrom wird dann angezeigt?
Gibt es auf dem Weg vom Heizgerät zu den Heizkörpern noch irgendwelche Absperrhähne, die möglicherweise nicht voll geöffnet sind?
Wenn ich das alles so lese, würde ich sagen der Wärmtauscher ist dicht.
Mal den Kessel entleeren und dann das vordere Rohr am Wärmetauscher abnehmen und in die Anschlüsse schauen.
Da liegen bestimmt Kalkablagerungen. Das bekommt man auch nicht mit nachträglichem spülen
der Anlage mit Weichwasser weg.
Bei Baujahr 2025 oder 2026 schon dicht?
So jetzt nach 5 Tagen erhöhter Abnahme über Thermostate und gleichzeitiger Senkung der Heizungskurve von 1,1 auf 0,8 und Upset +1 habe ich zufällig einen Abnahmepunkt gefunden, der die Anzahl der Starts auf 4-6 pro Brennerstunde gesenkt hat. Ist aber trotz allem eine recht enttäuschender Vorgang, der mir doch recht zu denken gibt, inwiefern die neue feinfühlige Technik auf 30 Jahre altes Rohrleitungssystem reagiert und Lösungen zu finden sind. Danke für die Beantwortung MACVito