Wir haben einen großen Wasserschaden im HWR, weil, wie der Monteur heute feststellen musste, die Dichtung oben , die beim Opferanodentausch vor drei Jahren im Rahmen der jährlichen Wartung unserer 10 Jahre alten Vitodens 200- Anlage, ebenfalls erneuert wurde, völlig kaputt ist. Man kann mehrere Finger besonders an einer Stelle des Dichtungsgummis durchstecken. Im Laufe der Zeit ( dem Schadensbild nach zu urteilen, schon sehr langer Zeit), lief also Wasser durch die Dichtung und tropfte der Rostspur außen am Speicherkörper nach zu urteilen, auf den Boden. Am Sonntag stand das Wasser auf dem Deckel außen, der Boden ist komplett durchnässt, der Schaden wurde zufällig entdeckt. Letzte Wartung der Anlage erfolgte vor vier Wochen. Der Monteur sollte sich angeblich dabei auch die Anode angeschaut und muss dazu ja den Verkleidungs- Deckel abgeschraubt haben. Angeblich war da noch alles in Ordnung. Da kein Anodenwerte im Wartungsprotokoll hinterlegt ist, gehe ich davon aus, dass die Anode eben nicht durchgemessen wurde, sonst hätte dem MA auffallen müssen, dass das Wasser bis nach oben auf der Isolierung steht...Foto folgt, meine Frage: Kann es sein, dass entweder keine neue Dichtung eingebaut wurde vor drei Jahren, oder dass sie falsch eingebaut wurde( nicht überkreuzt, ohne Drehmoment) ? Natürlich sehe ich als Kundin nicht ein, den erforderlichen neuen Speicher komplett zu bezahlen inkl. Beladung, die auch wegen massiver Korrosionsschäden ausgetauscht werden muss...da es sich ja höchstwahrscheinlich um einen firmenseitigen Einbaufehler handelt. Folgekosten für Trocknung etc noch nicht berücksichtigt...Oder kann die Dichtung tatsächlich nach drei Jahren dermaßen große Schäden aufweisen wie auf dem Bild ersichtlich?
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