Sehr geehrtes Viessmann Team und Community. Wie der Titel schon erahnen lässt, beschäftige ich mich aktuell mit dem Thema Wasserpumpe und allem was dazugehört. Diese soll in einem etwa 145m² Häuschen(eingeschossig, Neubau) mit ausschließlich Fußbodenheizung ihren Platz finden. Dazu habe ich mich bei den bekanntesten Herstellern, wie Vaillant, Buderus und eben Viessmann so gut es eben geht eingelesen. In meinem Bekanntenkreis sind viele auf eine WP umgestiegen, viele eben zu Viessmann. Deren älteren Bauten verfügen jedoch entweder nur über Heizkörper oder eine Kombi aus FBH und HK. In unseren Gesprächen war und ist das Thema zusätzlicher Pufferspeicher bis heute ein Streitthema. Meinen Recherchen nach ist ein zusätzlicher Pufferspeicher bei Wärmepumpen insbesondere in Verbindung mit Flächenheizungen, wie eben einer Fußbodenheizung nicht zwingend erforderlich. Vorausgesetzt FBH und Anlage sind aufeinander abgestimmt. Macht auch irgendwo Sinn. So eine FBH hat ein großes Wasservolumen, welches sich verteilt und die Wärme im Estrich speichert, auch um eventuelle Sperrzeiten zu überbrücken. Wenn keine Sperrzeit vorhanden ist, noch besser. Nachteilig wären zudem die höheren Anschaffungs- und jährlichen Kosten, Wärmeverlust sowei der Platzbedarf für so einen Speicher. Genau das kann man überall und bei den Großen WP-Herstellern nachlesen. Auch VM schreibt dazu "Nicht immer ist die Kombination aus Wärmepumpe und Pufferspeicher sinnvoll. Verfügt das Haus über eine Fußbodenheizung, ist mitunter kein zusätzlicher Speicher notwendig. Denn diese fungiert aufgrund ihrer Fläche und Trägheit selbst als Wärmespeicher. Der Estrich nimmt die Wärme auf und gibt sie über einen längeren Zeitraum ab. So lassen sich auch Sperrzeiten und EVU-Sperren mit netzseitig gedrosselter Leistung komfortabel überbrücken. Als zusätzlicher Vorteil kann dabei der geringere Platzbedarf gesehen werden. Denn in Abhängigkeit von dem benötigten Volumen muss ausreichend Standfläche für den Speicher zur Verfügung stehen." Jetzt wird der eine oder andere sagen "was ist mit dem Abtauprozess und den dafür benötigten Puffer". Dieser Einwand ist korrekt, jedoch verfügen die modernen WP's über einen integrierten Puffer genau zu diesem Zweck. Zusätzlich ist ein Heizsstab verbaut. Dann habe ich sehr häufig gelesen, dass HB's immer wieder in Neubauten teilweise riesige Pufferspeicher einbauen, ohne dass damit eine PV, Solar oder Zusatzheizung etc. gekoppelt sind und das auch noch für richtig empfinden. Auf Nachfrage heißt es bspw. u.a. dann "Das sei von Viessmann so vorgeschrieben und er müsse diesen einbauen" Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das kann doch niemals der Wahrheit entsprechen, oder? Nun zu meiner Konstellation. Ich persönlich habe, wenn es eine VM-Anlage werden sollte, an eine Vitocal 222-S gedacht. Diese hat laut Planungsanleitung von VM einen werkseitig eingebauten/intergrierten Pufferspeicher von 16L. Dieser dient, laut meinem Verständnis dem Bereitstellen der Abtauenergie, um eben die Außeneinheit abzutauen. Zusätzlich ist ein Heizstab verbaut. Somit wäre an dieser Stelle ein zusätzlicher/größerer Pufferspeicher obsolet, richtig? Zusätzlich gibt es die Möglichkeit im Sekundärkreis jeweils einen Reihenpufferspeicher a 46L zu installieren. Damit wäre spätestens hier ein zusätzlicher Heizpufferspeicher obsolet, richtig? Eine EVU Sperre/Sperrzeit existiert hier nicht bwz. wird es nicht geben. Ich fasse also kurz zusammen. Wird also in meinem Fall die Anlage ordnungsgemäß mit der FBH abgestimmt, ist ein zusätzlicher Heizwasser-Puffespeicher, außer der eventuellen Reihenpuffespeicher, nicht von Nöten sein, richtig? Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Vielen Dank für Eure Unterstützung. VG
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