Moin, zunächst einmal vielen Dank für die schlüssigen Erklärungen zu "Heizkreis 1" und "Heizkreis 3" und der zusätzlichen Reglereinheit. Ich habe nochmal nachgeschaut. Sie steht von Beginn an in den Angeboten drin. Nur macht das eigentlich keinen Sinn, da wir zu keinem Zeitpunkt mit einem zusätzlichen Heizkreis, schon gar nicht mit Radiatoren, geplant haben...Mal sehen was der Heizungsbauer dazu sagt. Was die Umstellung des Werts für das Heizschema von 10 auf 8 und das Verstellen des leicht von der 90-Grad-Stellung abweichenden Ventils angeht, bin ich mir noch ein wenig unschlüssig, ob ich in diesem - eigentlich ja der Fachkraft vorbehaltenen Bereich - im Gewährleistungszeitraum tätig werden sollte. Nebenbei: Wie ginge das im Falle des Ventils eigentlich? Einfach den vorne sichtbaren Teil in 90-Grad-Richtung drehen? Ansonsten habe ich den Aktorentest durchgeführt. Der Hebel vorne am Stellmotor bewegt sich brav in die vorgesehenen Positionen. Heizlast: Vergleichswerte des Voreigentümers habe ich nicht. Da wir energetisch sehr weitgehend saniert haben, wären diese aber auch nur sehr bedingt hilfreich. Die Heizlast habe ich selbst anhand diverser Rechner ermittelt. Am besten erschien mir ein Rechner der das anhand der vom Energieberater ermittelten U-Werte für die Außenhülle des Gebäudes errechnete. Der Energieberater fand den ermittelten Wert von knapp 6 KW plausibel. Daraufhin haben wir die vom Heizungsbauer vorgesehene Anlage Vitocal 300-G BWC.C12 (2,4-11,4 KW) durch die kleinere Variante C.06 (1,7-8,6 KW) ersetzt. Dabei war klar, dass die WW-Bereitung noch hinzukommt. Aber auch das erschien unproblematisch, da die eingegebenen Werte Reserven beinhalten: -15 Grad Außentemperatur sind selten, 20 Grad im ganzen Haus sind auch nicht nötig, 166m2 sind ein Wert aus den Plänen, der sich beim Nachmessen auf 135m2 reduziert, 2,5m Geschosshöhe gibt es nur im EG - im OG sind es 2,3m und das zu beheizende Volumen reduziert sich weiter durch eine Dachschräge bis runter zu einem Kniestock von 0,6m). Im Dezember gab es einen kleinen Härtetest (eine Woche mit Nachtwerten um -10 und Tagwerten um -5 Grad). Den hat die Anlage scheinbar locker weggesteckt. Sie war weit entfernt davon durchzulaufen. Kleinere Probleme gibt es mit der Temperatur in den Badezimmern. Aber dort liegt einfach in Relation zum Raumvolumen wenig FBH. Einzelraumregler: Sind inzwischen installiert. Ich habe registriert, dass das hier im Forum thematisiert wird und teils empfohlen wird, deren Einstellung festzustellen und die Regelung dann über die Vorlauftemperatur vorzunehmen, so dass die Räume, die am wärmsten werden sollen, gerade ihre Solltemperatur erreichen und keine VL-Temperatur "verschenkt" wird. Das müsste bei uns eigentlich passen. Die Bäderthermostate stehen mit am höchsten, bei 20 Grad, die aber bislang nie erreicht werden. Mit der gefühlten Temperatur können wir trotzdem gut leben. Der Verteilerkasten sieht so aus: Hydraulischer Abgleich: Wurde durchgeführt (Nachweis war Fördervoraussetzung der BAFA). Nebenbei: Nicht von unserem Heizungsbauer, sondern von dem - Stand jetzt: kompetenter wirkenden - Betrieb, der die FBH verlegt hat. Heizkurve: Mit der Heizkurve haben wir uns langsam nach dem Motto "so-viel-wie-nötig-aber-so-wenig-wie-möglich" bewegt (vgl. die Ausführungen zu den Bädern oben). Sie steht jetzt bei Niveau 0 und Neigung 0,3. Damit sind wir - wie erwähnt - in der kalten Dezemberwoche hingekommen. Die VL-Temperatur hat insofern bislang nur sehr sporadisch die 30 Grad erreicht. Seit Dezember gibt es auch eine Nachtabsenkung zwischen 20:00 und 06:00 (von 20 auf 18 Grad nach Einstellung in der Vitoconnect). Hinsichtlich eines Fotos der Heizkreispumpe war ich ein wenig am Rätseln. Ich hoffe, das ist das Gerät: WW-Temperatur und Verbrauchsverhalten: WW-Temperatur ist auf 42 Grad ohne Zeitbeschränkung. Das kann aber bisher keine Rolle gespielt haben, da das WW nebenbei irgendwie beim Heizbetrieb entsteht und das Umschaltventil bei Außentemperaturen unter 15 Grad eigentlich nur die Einstellung "Heizwasser" kennt. Vermutlich wird es aus diesem Grund auch nicht in der Energiebilanz angezeigt. Wir haben im Zeitraum November / Dezember sehr wohl WW verbraucht. Allerdings würde ich vermuten, dass wir generell recht wenig WW verbrauchen (2 erwachsene Nichtbader und Kurzduscher, 1 Kleinkind, das nicht in die Badewanne zu bekommen ist). Die angezeigten Temperaturen im WW-Speicher liegen zwischen 50 und 60 Grad. Im Zusammenhang mit der WW-Bereitung besteht auch das (u.U. schon einmal erwähnte und bislang von niemandem erklärte) Kuriosum, dass - wenn denn einmal WW bereitet wird (also bei Außentemperaturen oberhalb 15 Grad) - die AZ um die 5 liegt. Also: Sehr maue wöchentlich abgelesene AZ für HW (zwischen AZ 3 und 4, je nach Außentemperatur) und eigentlich viel zu guter AZ für WW (um die 5). So, das war wieder eine Menge. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal, dass Du Dich durch diesen Wust an Informationen arbeitest. Gambolputty Vitotrans: Zum Thema Zirkulation habe ich im Forum auch einiges zu Verwirbelungen im Kombispeicher gelesen und sie daraufhin zeitlich stark eingeschränkt (06:00-07:30 und 18:00-19:30). Die Einstellungen dazu sind: Typ: Takt Takt / Stunde: 2 Drehzahl: 55%
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