Hallo zusammen, wir haben einen Rexola Biferral RN mit Trimatik MC/B BJ. 94. Nachdem der Stromzähler gewechselt wurde lief die Heizung nicht mehr. Die Batterie der Schaltuhr war leer. Jetzt ist die Schaltuhr mit neuer Batterie und resettet wieder eingebaut. Alle Codierungen sind wieder richtig eingestellt. Die Heizung startete sofort wie neu und lief gut. Jetzt tritt das Problem auf, das der Kessel anspringt und nach ca. 30 Sekunden wieder die Gaszufuhr abschaltet. Dann wird sofort neu geglüht und wieder eingeschaltet. Der Brenner läuft dann wieder aber wird wieder abgeschaltet. Das Intervall wird immer kürzer, bis die Brenndauer so kurz wird, das der Kessel auf Störung schaltet.
Durch einen Brenner Reset wird der gleiche Ablauf wieder erneut ausgelöst. Wenn ich den Kessel für eine Weile Stromlos mache, dann springt er anschließend normal an. Am nächsten Tag das wieder das gleiche Problem. Die Brennersteuerung und der Gluhzünder sind schon gewechselt. Die Heizungsfirma will uns jetzt unbedingt einen neuen Kessel/Therme verkaufen.
Kann das mit dem Netzteil der Steuerung zusammen hängen? Kann man das reparieren lassen oder gibt's da noch Ersatz?
Ist dieses Verhalten auch wenn der Schornsteinfegerschalter aktiv ist?
Was für ein Typ ist das Glühzündersystem? Ich habe nur eine kurze Beschreibung für Honeywell und Robertshaw für Atola AVA.
Spricht der Gasdruckwächter an?
Könnte die Flammüberwachung defekt sein, sodass nicht erkannt wird, dass der Brenner läuft und deshalb abgeschaltet wird? Honeywell würde bei ausbleibendem Flammensignal sofort auf Störung gehen, Robertshaw macht zwei Versuche.
Hallo, das Zündsystem ist Honeywell in der Version 3 und ein neuer Glühzünder. Beides seit letztem Jahr. Das Problem tritt auch in der Schornsteinfegerschaltung auf. Gasmengen und Drücke sind vom Installateur überprüft und korrekt.
Das Problem besteht seit die Heizung vom Strom getrennt war, weil ein neuer Stromzähler installiert wurde. Wenn ich den Kessel ausschalte und Stromlos mache, dann läuft er nach dem Wiedereinschalten manchmal einen oder mehrere Tage normal. Dann fängt das Spiel wieder von vorne an.
Die grüne Lampe am Zündautomaten leuchtet durch, aber der Brenner wird immer wieder abgeschaltet. Die Intervalle werden kürzer, bis er letzten Endes auf Störung geht, weil die Brenndauer nur noch im Sekundenbereich liegt. Wenn ich dann den Hauptschalter ausschalte, 5 Minuten warte, und wieder einschalten, dann läuft der Kessel ganz normal.
Wenn die grüne Leuchte durchgehend leuchtet, empfängt die Brennersteuerung dauerhaft das Anforderungssignal. Insofern passt es zusammen, dass das Problem mit wie ohne Schornsteinfegerschalter gleichermaßen auftritt, der die Regelung außer Kraft setzt.
Das Anforderungssignal ist Netzspannung, also unabhängig vom Netzteil der Steuerung. Insofern kann ich mir einen Zusammenhang mit dem Netzteil nicht erklären, besonders wenn das Problem auch im Schornsteinfegerbetrieb auftritt. Da die Brennersteuerung erneuert wurde, kann sie durch den Zählerwechsel auch nicht beschädigt worden sein.
Das Anforderungssignal kann durch das Brennerrelais und die Sicherheitsorgane unterbrochen werden: Sicherheitstemperaturbegrenzer, Temperaturregler (Drehregler), Brennerstecker, Gasdruckwächter.
Angenommen, hier wäre ein Wackelkontakt, könnte eine kurze Unterbrechung den Brenner stoppen und er würde sofort wieder versuchen zu starten.
Um ein Problem an dieser Kette auszuschließen, könnte im Störungsfall unter Aufsicht nacheinander jedes einzelne Organ überbrückt werden um es als Ursache auszuschließen.
Vielleicht könnte es auch helfen die Steckverbinder mit Kontaktspray zu behandeln.
Hier wurde mangelhafter Gasdruck als Ursache angegeben, die Heizung lief aber wohl wieder nach Austausch des Glühzünders und Reinigung des Gitters wieder:
https://community.viessmann.de/t5/Gas/Viessmann-rexola-biferral-rn/td-p/409868
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