Hallo Community,
vor ein paar Tagen hatte ich Störung 06 angezeigt bekommen, so dass Gasheizung Vitopend 100 (HN: 7147564100217106) nicht startete. Vor einigen Jahren ca. 6 hatte ich den Druckschalter schon getauscht und auch die Platine LGM 27 vor ca.5 Jahren. Ich hatte die Schläuche geprüft und einen neuen Druckschalter eingebaut. Nun lässt sich die Anlage einschalten, heizt auf die eingestellte Temperatur vor und nach dem Ausschalten der Brenner kommt die Störung 0A. Und so muss ich jedes Mal reseten, damit die Heizung für einen Vorgang gestartet wird. Kann diese Störung eventuell von einer verschmutztrn Blende am LAS-Adapter kommen. Präzise an den beiden Anschlüssen P1 und vor allem P2, an denen der Druckschalter angeschlossen wird? Für euer Feedback wäre ich euch sehr dankbar. Zur Zeit ist es sehr kalt und die Heizung läuft nicht einwandfrei.
Gelöst! Gehe zu Lösung.
So wie ich vermutet hatte, war der Anschluss P2 komplett verstopft. Das war der Grund, warum der Druckschalter nicht einwandfrei funktionierte. Ich habe den Schach, wo die Blende installiert ist, gereinigt und den Anschluss P2 mit einer Schraube durchgebohrt. Alles wieder angeschlossen und die Anlage läuft seitdem wieder ohne Störung. Dennoch vielen Dank für Ihre Unterstützung. Und alles Gute. Es ist wieder warm zu Hause.
0A deutet auf ein Problem mit dem Gebläse. Es kämen wieder die Druckdose oder die Luftklappe in Frage( genauer: die Druckdose bleibt im geschlossenen Zustand hängen). Es wäre aber auch ein Fehler auf der Steuerplatine denkbar.
Zuerst würde ich die Druckdose austauschen. Die können sehr leicht verschmutzen. Und die Kontakte im Inneren sind sehr empfindlich
Hallo Franky,
vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung. Ich habe den Drückwächter gestern erst gewechselt. Danach könnte ich die Anlage wieder starten. Jedoch fliegt diese jedes mal nach einem Heizvorgang heraus und zeigt die Störung 0A. Heute habe ich den Anschluss P2 an der Blende mit einem Draht gesäubert und ausgesaugt. Beim Neustart kommt wieder die Störung 06. Obwohl der Drückwächter neu ist. Das Gebläse kann ich hören. An der Dichtung zwischen dem Gebläse und dem Kessel scheint ein Flüssigkeit herausgeflossen zu sein. Kann diese eventuell auch die Blende und den Anschluss P2 zugesetzt haben?
Das dürfte Kondenswasser gewesen sein. Da Kondenswasser leicht sauer ist,wird es an diesen Stellen zu verstärkter Korrosion kommen/ gekommen sein.
Fehler 0.6 hat auch mit dem Gebläse zu tun. Und auch,wenn man es hört,weiss man nicht,mit welcher Drehzahl .
Du wirst nicht um hinkommen,das Gebläse zu ersetzen.
Super und vielen Dank. Und ein verstopfter P2 Anschluss kann nicht die Ursache sein? Denn ich kann da gar nicht reinpusten. Der scheint dicht zu sein.
Ist ausgeschlossen. Wenn beide offen wären,könnte die Dose keinen Druckunterschied detektieren .
Heißt das, dass P2 komplett dicht (keine Öffnung und keine Schlitzbohrung hat)? Ich dachte, dass der Differenzdruck über die Blende im Kanal entsteht.
Das hat aber rein gar nichts mit der Luft zu tun. Das sind einfach nur Prüföffnungen.
Du hast die falschen Anschlüsse. Die Druckdose ist in der Skizze nicht mehr zu sehen.Da,wo nach rechts die beiden Schläuche hingehen.
Sorry, wenn ich nachfragen. Aber muss diese Prüfföffnung P2 zu sein? Oder hat diese eine kleine Öffnung? Sollte ich eventuell diese ausbauen und nachprüfen? Denn diese scheint festgeklebt zu sein.
Dort sind eigentlich Verschlusskappen oder Madenschrauben drin.
Eine Öffnung geht ins Abgasrohr,eine Öffnung ist nur für die Ringspaltmessung .Der Differenzdruck wird woanders detektiert.
Das ist das richtige Bauteil. Es ist eine Explosionszeichnung und die Darstellung ist irritierend. Aber an dieser werden die Schläuche vom Druckschalter angeschlossen.
Die Druckdose ist das Bauteil 020.
Die Messung wird an anderen Stellen durchgeführt (siehe Bild mit Markierung). Diese Anschlüsse P1 und P2 sind für den Druckschalter vorgesehen (siehe die Schläuche in dem Bild)
Korrekt. Diese habe gestern neu eingesetzt. Ich wollte nur wissen, ob an dem LAS-Adapter (Blende, siehe Bild) die Anschlüsse für die Differenzdruckmessung beide offen sein müssen.
Falsch. Die Abbildung zeigt die Messöffnungen für den Schorni. Die Druckdose ist das Bauteil 020. Zu dieser müssten auch mind. zwei dünne Kabel führen. Der Stecker ist sehr filigran.
Verstanden. Dankeschön. Aber die Schläuche werden an diesen zwei Stutzen angeschlossen, um den Differenzdruck zu messen. Ein Anschluss P1 hat eine Durchgangsbohrung und P2 scheint zu zu sein. Ist das so korrekt? Oder eventuell von dem Kondensat zugesetzt?
Die Druckmessung erfolgt in der Druckdose.Diese hat dazu 2 Anschlüsse. P1 ist die Druckseite,P2 die Niederdruckseite. Wenn jetzt P2 auch offen wäre,wie soll dann ein Überdruck entstehen,welcher den Kontakt der Druckdose schließt?
Ok. Kann oder darf das Bauteil 039 überhaupt ausgebaut werden? Oder sollte es verbaut bleiben?
Das muss rein.Wie sollte der Schorni sonst seine Abgasprüfung durchführen?
Bei alten Heizwertgeräten hat man immer ein Loch ins Abgasrohr gebohrt,welches nach der Messung verschlossen wurde( Alu- Klebepads). Bei Brennwertgeräten mit Doppelrohr funktioniert das schlecht.
Der Schornsteinfeger misst immer an den Plastikverschlüssen (rot im Bild) und ich meine die grün markierten Komponente. Darf diese ausgebaut werden oder nicht?
Da stecken doch die Schläuche drauf,damit die Druckdose überhaupt was zum Messen bekommt.
Und ich hoffe mal,dass du die Schläuche beim Aufstecken nicht vertauscht hast.
Die Schläuche habe ich richtig angeschlossen P1 auf P1 und P2 auf P2. Jedoch da P2 an der Blende dicht ist, schaltet der Druckschalter nicht, weil sich Überdruck im Schlauch bildet und der Druckschalter nicht schaltet.
Nein,P2 ist die Niederdruckseite. Der Druck baut sich über P1 auf und löst so den Kontakt in der Druckdose aus.
Wenn ich also P2 öffne,kann sich kein Druck aufbauen.
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