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Vitodens 200W Heizkurve nach unten optimieren

Hallo wieder mal

 

 

  • Vitodens 200W B2KF 1,9-19 kW (Eingebaut Jan 2024)
  • Kein Boiler sondern Durchlauferhitzer für WW
  • Außengeführt mit Innenraumaufschaltung
  • Innentemperatur immer 22 Grad ohne Absenkung
  • 3523 Starts bei 1783 Stunden

 

Bisher hatte ich Neigung 1,2 und Niveau 2,0 eingestellt. Gasverbrauch zirka 4-6 Kubikmeter pro Tag an kalten Wintertagen (Niedrigenergiehaus). 

Ich versuche seit zirka 1,5 Wochen meine Heizkurve von 1,2 / 2,0 nach unten zu optimieren um den Gasverbrauch etwas zu senken.  

Über 0 Grad lief es mit 0,9 / 3,0 recht gut. Aktuell bei -5 Grad schafft es die Heizung nicht bis kaum, die 22 Grad zu erreichen. Letzte Nacht hat sie sich 10 Stunden durchgeplagt um von 21 Grad auf 22 Grad zu kommen (Verbrauch waren da dann 3 Kubik in einem Brennerstart durch).

 

Ich bin nun mal auf Neigung 1,0 und Niveau 3,0 und soweit mal optimistisch, dass ich mich einer etwas minimal optimierten Kurve anpasse 😉

 

Lange Rede, nun zur Frage:

Ist es besser, wenn die Vitodens eher auf höherem Vorlauf startet und dann niedriger moduliert zwischen 10-20% (hatte ich bei 1,2 / 2,0) oder lieber ein etwas niedrigerer Vorlauf und dann modulieren bei 20% und kaum niedriger (habe ich bei 0,9 / 3,0 gehabt)?

 

Danke für eure Hilfe. 

23 ANTWORTEN 23

Das kannst eh nicht beeinflussen. Die Therme hat eine bestimmte Startleistung. Die liegt bei ca.11 kW  Die lässt sich auch nicht ändern.

Die nötige Vorlauftemperatur wird dann durch die Raum- Soll,der Aussentemperatur und dem Niveau von der Software ausgerechnet.

Beim Heizen kommt es jetzt nur noch drauf an,wieviel Wärme die Heizkörper abgeben. Da es bei dir offenbar sehr lange dauert,bis der Raum erwärmt würde,ist der Durchlauf sozusagen auf Kante genäht.

Ich kann jetzt nicht sagen,ob das gut oder schlecht ist. Die Therme könnte ,falls die Wärmeabgabe nur langsam erfolgt,anfangen mit Takten ,weil eine niedrigere Temperatur schneller erreicht wird. Andererseits sollte die Wärmeabgabe aber auch nicht zu hoch sein,weil das Gerät dann mehr Leistung braucht,um den Rücklauf auf Vorlaufniveau zu bringen 

Die Spreizung sollte zwischen 4-6 K liegen .

Spreizung immer so hoch wie möglich, z.B. 10-15K bei Heizkörpern, wovon ich hier ausgehe!

 

Hier Lesestoff dazu.

 

Ideal ist generell, wenn der Brenner modulierend durchläuft. Fange mit Niv. = 0 an und senke die

Neigung so weit wie möglich. Nimm dazu ggf. zuerst mal die Pumpleistung etwas höher, oder mache

einen groben hydr. Abgleich, sodass alle HKs gleichmäßig versorgt werden und kein hydr. Kurzschluss

in der Nähe der Therme besteht.

 

Wenn hier ein Optimum erreicht ist, passe mit dem Niv.  nur geringfügig an falls nötig.

Dann kann die Pumpleistung wieder schrittweise reduziert werden um die Spreizung zu maximieren.

Dazu können die HKs mit dem IR- Thermometer oben / unten beobachtet werden. Es muss hier

ein deutliches, möglichst großes Temperaturgefälle bei noch stabiler Raumtemp. erreicht werden.

 

Nur so nutzt du den Brennwerteffekt voll aus und sparst etwas Gas. 

 

 

 

Spreizung immer so hoch wie möglich, z.B. 10-15K bei Heizkörpern, wovon ich hier ausgehe!

 

Ja,wegen dem Brennwerteffekt. Aber wie gesagt,das Gerät braucht dann mehr Leistung,um wieder hochzuheizen. Ich wüsste jetzt nicht,was ökonomischer ist.

 

Aber wie gesagt,das Gerät braucht dann mehr Leistung,um wieder hochzuheizen.

 

Nicht unbedingt, bzw. so ist es nicht gedacht. Die Kondensationswärme gleicht das schon mal

wenigstens zum Teil aus. Zum anderen Teil wird mehr Wärme abgegeben, wodurch der VL nicht

stärker, oder sogar weniger aufgeheizt werden muss. 

 

Ich wüsste jetzt nicht,was ökonomischer ist.

 

Sieh dir mal die 3 Links an. Die erklären es besser als ich es kann...

Soeben nachgemessen an 2 Heizkörpern - einer direkt in Thermennähe, ein anderer etwas weiter weg. 

Die Spreizung liegt so bei 5 Grad - oben 45-50 - unten 40-45 - je nach Entfernung zur Therme.

 

An der Pumpenleistung wurde seit dem Einbau nichts verändert. Müsste alles Standardeinstellung sein - soweit ich das sehe liegt sie bei 60%. Ich kann zwar eine "Mindest" und "Maximalleistung" angeben (sind beide auf 60%), aber unter 1100.2 (Solldrehzahl) ist die niedrigstmögliche Einstellung 60%. Ich schätze als die Pumpe wird da auf 60% laufen und nie darunter.

 

Eine Rücklauftemperatur ist in ViCare leider nicht ersichtlich, das wäre hilfreich.

Eine Rücklauftemperatur ist in ViCare leider nicht ersichtlich, das wäre hilfreich.

 

Die gibt es meist nicht, da kein Fühler vorh. ist. Da muss man selbst was basteln.

Selber basteln? Würd mich interessieren. 

Hab nun die Heizkurve soweit stabil bei 0,9 / 4,0 ohne zackige Temperaturkurve beim Aufheizen. 
Rund 5 Stunden um von 21 wieder auf 22 zu kommen mit 2,2 Kubikmeter Verbrauch und -4 Grad Außentemperatur. 

Denke das ist ein guter Wert. 

Selber basteln? Würd mich interessieren.

 

Hast du schon irgendwas an Funktechnik (Home Matic, FS20 o.ä.), Hausautomatisierung, Linux Server,

NAS, o.ä. worauf man aufbauen könnte?

 

 

Nein alles nur Raspberry mit ioBroker und WLAN Geräten. Paar Zigbee Lampen. Aber nichts mit Funk. 

Super, dann wäre das hier was für dich. Damit kannst du drei Temperaturen per WLAN in dein ioBroker

einbinden. Ich hab genau das Produkt zwar selbst noch nicht getestet, aber Shelly und DS18B20 sind

"eine sichere Bank" und man findet sehr viel Unterstützung dazu im Netz. Die Sensorköpfe befestigst

du an den Rohren unter der Therme mit Kabelbinder, oder schiebst sie ein Stück in die Dämmung.

 

Mit dem Shelly Plus- Relais was man zusätzlich als Basis braucht, schaltest du ggf. noch irgendwas

Sinnvolles an der Therme, wie z.B. Zirkpumpe oder realisierst eine Taktsperre.

Ok von der Idee einfach, aber zum Anschluss würd ich wohl einen Elektriker benötigen damit der Shelly Strom bekommt.

 

Wäre das nicht auch mit dem hier zb. möglich? https://amzn.to/4qKZINm

Zigbee Geräte habe ich schon einige eingebunden.

Auf jeden Fall! Es gibt dafür unzählige Möglichkeiten. Man braucht sich nur das raussuchen,

was zu dem schon vorhandenen am besten passt und sich am unkompliziertesten einbinden lässt.

Danke für den Tipp, werd ich mal testen und vorher mal raussuchen welche Rohre welche Vor/Rücklauf/Wasser usw sind 🙂

Nochmal eine Frage Back 2 Topic 🙂

 

Die Vitodens lief die letzten Tage mit der Heizkurve von 0,9 / 4 sehr gut. Die gewünschte Temperatur wurde immer in zirka 4 Stunden erreicht.

 

Es war aber immer jemand zuhause und auch Geräte liefen... TV, Waschmaschine mal, Geschirrspüler.

 

Heute alle auswärts in der Arbeit und die Heizung plagt sich ab 21,8 Grad die 22 Grad zu erreichen. Außentemperatur immer um die -2 -3 Grad.

 

Was wäre da die Lösung?

  • Heizkurve von 0,9 auf 1,0 erhöhen?
  • Raumeinfluss von 8/64 auf 12/64 zb. erhöhen?

Anmerkung: Vor 2 Wochen und davor, als ich mir keine Gedanken um die Heizlinie machte, war sie auf 1,2 / 2 eingestellt. Da wurde die Temperatur eigentlich immer erreicht, aber da hatte ich locker immer 6 Kubik und mehr am Tag. Aktuell komme ich auf knapp über 5.

 

Danke für etwaige Tipps.

Das kommt darauf an:

Wenn sich der Effekt bei noch tieferen und deutlich höheren ATs nahezu identisch zeigt, stimmt die

Heizkurve und du kannst den Raumeinfluss, bzw. Fußpunkt, bzw. Parallelverschiebung anpassen.

 

Wenn es sich bei tieferen / höheren ATs spürbar anders verhält, musst die Kurve angepasst werden,

bis es über den gesamten AT- Bereich so gleichmäßig wie möglich ist und dann ggf. mit den anderen

Werten noch etwas hinschieben. 

Danke, ich werd mal den Raumeinfluss erhöhen und beobachten.

 

Derzeit hab ich zum Vergleich eben nur die 3 Tage mit nahezu identen Außentemperaturen.

 

AndreasSt_1-1767779443048.png

 

  • 5. Jänner = problemlos auf 22 Grad, 3 Personen anwesend, -6,4 Grad nachts davor, -2,2 Grad um 10 Uhr
  • 6. Jänner = problemlos auf 22 Grad, 3 Personen anwesend, -4,1 Grad nachts davor, -2 Grad um 10 Uhr
  • 7. Jänner = kommt kaum über 21,8 Grad, niemand anwesend, -2,6 Grad nachts davor, -2 Grad um 10 Uhr

Also zum Zeitpunkt, wo die Heizung die 22 Grad erreichen sollte hatte es außen immer -2 Grad. Kein Wind, kaum Sonne.

 

Es waren aber immer ein paar Personen im Zimmer/ Haus. 

Nur an den Tagen,wo sie sich müht.

Und man mag es kaum glauben,auch der Mensch selbst bringt ca.100 W mit.

 

Mühen tut sie sich eben nur, wenn niemand zuhause ist... dass 3 Personen soviel ausmachen?

Jap. Die drei Männeken stehen faktisch für 300 W.

 

Deine Heizkurve ist also genau auf Kante ,,genäht,,.

Und es bringt hier nichts,den Raumeinfluss zu erhöhen. Eher schon die Raum- Soll oder eben die Heizkurve.

Zum Verständnis: Was genau bewirkt zB den Raumeinfluss von 8 auf 12 (von 64 Stufen) zu setzen? Kann mir das nicht wirklich vorstellen... ja 0-100% sagt mir was 🙂

 

Also wohl eher Neigung von 0,9 auf 1 meinst du?

Der Raumeinfluss wirkt sich gar nicht auf die Vorlauftemperatur aus.  Dieser Einfluss ist nur zum Ein- und Ausschalten des Brenners gut. In deinem Fall würde er gar nicht wirksam, weil ja die Zieltemperatur gar nicht erreic ht wird.

 

Wenn du nun den Raum auf 22°C aufheizen willst, obwohl keine Personen drin sind, müsstest die Neigung erhöhen. Du musst ja die fehlenden 300W irgendwie ,,ersetzen,,. Oder du sperrst dreie ein:-)

Hab leider grad keine 3 da 🙂

 

Ich versuchs mal mit der Neigung auf 1, danke.

Soll ich das Niveau von 0,4 auf 0,3 senken? Dann wäre ich mit den Vorlaufzeiten zwischen 0,3 / 4 und 1,0 / 4.

 

 

Das Niveau dürfte bei so kleinen Schritten kaum was bewirken. Eher schon die Raum-Soll. Sie stimmt dann zwar nicht mehr mit der Einstellung überein, wäre aber so erstmal egal. 

 

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