Hallo zusammen,
in unserer VITODENS 200 WBA (Nr. 717 654 3) war eine Pumpe von Grundfos / Viessmann Typ VI RLE - 40/60 verbaut. Nachdem diese defekt war wurde eine Grundfos UPMO70PH verbaut. Ohne BUS-System.
Diese läuft auf Stufe 1 und macht Strömungsgeräusche in der Therme. Es ist alles entlüftet.
Die Pumpe dient ausschließlich dazu, einen Schichtspeicher mit Warmwasser zu befeuern. Die Fußbodenheizung hat eine eigene Pumpe.
Fragen:
1.: Warum läuft die Pumpe eigentlich 24/7? Das ist ja ein Stromfresser hoch 10! Dies fiel erst jetzt auf, da man hört wenn sie läuft. Kann man die nicht ansteuern?
2. Gibt es noch eine schwächere Pumpe (die dann keine Strömungsgeräusche verursacht)?
Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus.
Viele Grüße
AlexNeue Pumpe UPMO70PH
VITODENS 200 WBA Typenschild
VITODENS Innenleben
Alte Pumpe VI RLE 40/60
Neue Pumpe UPMO70PH
Hi Alex,
dieser Motor ist eher etwas für Mehrparteienobjekte. Im EFH sind die 10W Min schon zu viel und rauschen.
Du kannst einen beliebigen, in etwa passenden Grundfos- Motor einbauen, wie z.B. von dieser Pumpe.
Die Pumpe wird von der Therme per Relais geschaltet. Teste das ggf. mal mit dem Relaistest (steht im
Servicemanual). Oder begrenze die Heizzeiten per Zeitprogramm. Außerhalb der aktiven Heizzeit darf
sie nicht laufen, außer die AT liegt unter der Frostschutzschwelle.
Gruß
Fiedel
Außerhalb der aktiven Heizzeit darf
sie nicht laufen, außer die AT liegt unter der Frostschutzschwelle.
Was wohl gerade der Fall ist.;-)
Ansonsten ist das genau die Pumpe, welche für das Gerät zugelassen ist. Die Therme hat ja immerhin 26kW, die wollen im Ernstfall auch weggebracht werden.
Alles gut - es rauscht nun mal und das Problem haben wir ja auch bei der G- HE (ohne KM Bus),
die ebenfalls für viele "kleine" Wandthermen offiziell zugelassen ist.
Sinnvoll ist sie eben nur im Mehrparteien - Mietshaus...
Servus! Zunächst viiieeelen Dank dass ihr euch doch noch meinem Thema annehmt. Das Strömungsgeräusch nervt unglaublich.
1. Das mit dem Relais werde ich testen - super danke!
2. Das mit der Pumpe: Mein HB sagt, dass Viessmann ausschließlich die Grundfos UP MO 70 PH zulässt und keine anderer Pumpenkopf passen soll. @Fiedel dass heißt man kann auch den UPM3 Auto anflanschen? Der hat aber doch mehr Leistung, oder? Und erzeugt aber kein Strömungsgeräusch? Gibt es denn noch andere empfehlenswerte Pumpenmotoren da der von Dir empfohlene nicht mehr hergestellt wird. Z.B. einer der Alpha-Serie?
Vielen Dank im Voraus!!! VG Alex
Es könnte sich auch noch Luft in der Ladeleitung befinden. Das hört man dann auch.
Da passt eigentlich jeder Grundfos- Heizungspumpenmotor, der so aussieht als ob er passen müsste. 😉
Der Flansch zum Gehäuse ist immer gleich und die Dichtung ist schon eingebaut.
Ich würde dabei auf die niedrigste angegebene Leistung achten, also z.B. 4-30 W oder 2-50 W.
Niedriger ist hier besser, da du ja weniger Leistung haben möchtest. Deine Pumpe fängt ja schon
mit 10 Watt an, was recht viel ist.
Nach oben hin reicht es dann ab ca. 25-30 W immer aus.
Ich war heute erst in einer Wohnung. HK in der Küche wird nicht warm. Wohnzimmer nur lau. Zuerst über die Entluftungsstopfen entlüftet. Kam nur Wasser. Den HK ganz zugedreht und nochmal entlüftet. Es dauerte ungewöhnlich lange,bis kein Wasser mehr kam. Und kurz vorm zudrehen Luft. Die muss irgendwo im HK festgesessen haben.
Also HK wieder auf,entlüftet. Kam wieder nur Wasser. HK zu,erneut entlüftet. Haar-genau das Gleiche.
Ich hab den Stopfen raus und ein KFE Ventil reingedreht. Schlauch angeschlossen und Gib ihm.
Im Vorlauf kam über 5 min immer wieder Luft mit.Ohne jetzt sagen zu.können,wie die reingekommen ist.
Der zweite HK in der Küche war faktisch leer. Der konnte gar nicht warm werden.
Nach der ganzen Aktion kam sofort die Wärme bis ins Wohnzimmer.
Und ich kann mich erinnern,dass wir vor ziemlich genau einem Jahr schon mal sowas gemacht haben. In der gleichen Wohnung.
Nicht dass das die Oma mit der "Kaffeewasserheizung" ist... 🤣
Nein,die wars nicht. 🙂
Ich denke mal,es liegt einfach an einer ungünstigen Rohrverlegung. Während der Sanierung blieben die Wohnungen bewohnt. Man musste also Kompromisse eingehen.
Und wenn ich mich recht erinnere,gab's hier auch Ärger,weil ein Strang nicht so gebaut werden konnte wie geplant. Dazu muss man auch wissen,dass es ein MFH einer Wohnungsgenossenschaft war. Die Mieter dementsprechend ihre Wünsche äussern konnten.
| Benutzer | Anzahl |
|---|---|
| 13 | |
| 10 | |
| 7 | |
| 3 | |
| 2 |