Irgendwie war meine Antwort wohl im Nirwana verloren gegangen daher noch einmal: Klar, die Kapazität des Eisspeichers ist begrenzt; wenn es eng wird, soll ja der Heizstab einspringen. Genau dort liegt aber mein Problem. Hier die Details - für das Viessmann-Team (jetzt wird es technisch): - Ich konnte jetzt, nachdem die Temperatur im Eisspeicher auf ca. -3,5°C gefallen war, beobachten, dass der Verdichter mehrfach hintereinander nicht ansprang. Es kam ein "Hinweis": "Primärtemperatur", und im Logbuch wurde angezeigt, dass der Verdichter nicht startete, weil die "Primärtemp. außerhalb Einsatzgrenzen" war. In der Anzeige des Kältekreises konnte ich parallel dazu sehen, dass diese Temperatur während des Startvorgangs abfiel und der Startvorgang bei ca. -5° abgebrochen wurde. Dies ist nicht die im Eisspeicher gemessene Temperatur, sondern diejenige, die im Solekreis am Eingang der Wärmepumpe gemessen wird. Eingestellt ist auf der Expertenebene eine minimale Primäreintrittstemperatur von -8°C. Vielleicht (?) löst sich der scheinbare Widerspruch (die -8° waren nie erreicht) dadurch, dass zusätzliche interne Schutzmechanismen greifen (laienhaft: Bei der Temperatur ist eh nicht zu erwarten, dass die Wärmepumpe lange läuft, daher schaltet sie gar nicht erst ein). - Dieser Vorgang wiederholte sich mehrfach. In der Anzeige der Integralwerte schaukelte sich der Wert für die Zusatzheizung langsam hoch. Auch bei einem Wert von deutlich über 10 (der eingestellte Wert, Parameter 730E) - genauer: erst ca. 30, beim nächsten Vorgang schon 80 - schaltete sich der Heizstab aber zunächst nicht zu. Ich habe daraufhin, um die Anlage zu "provozieren", die Heizkurve um 2K angehoben. Der Integralwert stieg dann weit über 100 und erst dann ging der Heizstab in Betrieb. Ich vermute, dass der angezeigte Integralwert (Schwelle 100?) nicht derjenige in Parameter 730E ist, sondern eher etwas wie "100% des eingestellten Integralwerts". Integral von 200 (offenbar Maximum) scheint die Schwelle für Stufe 2 des Heizstabs zu sein? - Heute tagsüber ging das Spiel weiter. Immer wieder gescheiterte Start-Versuche des Verdichters. Trotz 6K Sollwertunterschreitung lief 45 Minuten lang nur Stufe 1 des Heizstabs. Insgesamt erreicht die Anlage derzeit nicht die erforderliche Leistung, was m.E. daran liegt, dass der Heizstab sich zu selten und mit zu starker Verzögerung zuschaltet (trotz Anpassung der relevanten Parameter, s. Ausgangs-Post). Ich habe den Eindruck, dass die Startversuche die Sollwertberechnung irgendwie unterbrechen, stimmt das? Die Einschalthysterese für den Verdichter/die Primäreintrittstemperatur ist bei uns übrigens auf 3K eingestellt - auch nach Überprüfung der Anlage durch den Technischen Dienst nach einem ähnlichen Problem in 2021. Doch besser 5K (offenbar der Standardwert).
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