Das Problem "Vitocal 250A 10 kW moduliert erst ab 4kW" ist für mich erstmal gelöst. Mein Favorit war die Reduktion der Drehzahl vom Verdichter (Vorschlag von Thomas2000), die Realisierung hat aber gedauert. Mein HB wollte (oder konnte) das Feature nur über Viessmann aktivieren. Mit meinen Anlagendaten (Energiebilanz, Pumpendruck, Volumenstrom, etc.) war die Reduktion auf 10..15% (ca. 15 ups) für VIESSMANN kein Problem. In der Zwischenzeit habe ich den Vorschlag von Kalle999 getestet ("Geräuschreduzierter Betrieb", siehe oben). Löst das Problem nicht wirklich. Außerdem habe ich durch Optimierung von Hysterese, Solltemperaturen und Zeitplan das Takten reduziert: Hohe Hysterese, z.B. EIN=7° (unter Solltemperatur) AUS=1° (über Solltemperatur) Nachtabsenkung auf z.B. 16° von 19:00-07:00 . Dies verhindert in der Übergangszeit ein erneutes Anlaufen des Verdichters in der Nacht. Die relativ hohen 16° dienen als Sicherheit für starken Temperaturabfall Mehrere Heizintervalle am Tag mit 21°, z.B 7:00-10:30 und 15:30-19:00 Im Haus (Bj. 2004, alles FBH) stellt sich damit eine relativ konstante Temperatur ein. Abfall bei reduzierter Temp. meist unter 1°, ab und zu bis 2°. Taktzyklen Verdichter 1..2 für Heizen + 1..2 für WW. Insgesamt ergaben sich vom 15.-30.4. 38 Zyklen und 50 Verdichterstunden. sowie 284,2 kWh th. / 46,3 kWh el. - COP 6,1 Die Einstellungen sind noch nicht für die gesamte Heizperiode geeignet, bei stärkeren Temperaturänderungen muss ich da noch nachjustieren. Später soll dies über Homeassistant geschehen. Jetzt konnte ich endlich die reduzierte min. Ventilatorfrequenz testen. 2 Tests habe ich vorgestern und gestern durchgeführt, unter nicht optimalen Bedingungen. Für ein Durchlaufen des Verdichters war die Außentemperatur zu hoch: 30.4.26 15:30..16:00 AT ca. 17 °C Leistung ca. 0,431 kW el. / 3,72 kW th. COP=8,6 01.5.26 07:00..09:45 AT 7,2 ..13,5 °C Leistung ca. 0,410 kW el. / 3,60 kW th. COP=8,8 (Daten aus vicare app) Wie verhält sich der Verdichter damit? Zunächst läuft der der Verdichter mit voller Pulle an, um dann die Leistung zu reduzieren. Bei Start und Stop des Verdichters besteht die Gefahr ungenügender Schmierung, die zu Verschleiß führt (deswegen verträgt der Verdichter auch bei optimalem Betrieb nur eine begrenzte Zahl von Starts). In der Phase danach geht die thermische Leistung auch unter die magische Grenze von 3,9..4 kW. Allerdings wird nicht direkt die thermische Leistung beeinflusst, sondern die Kennlinie des Verdichters. Und da geht stark die elektrische Leistung ein. Die niedrigste therm. Leistung wird bei sehr niedrigen Temperaturen erreicht, da wird aber sowieso höhere Leistung benötigt. Bei Temperaturen in der Übergangszeit ist die min. thermische Energie höher. Ich denke, die Verringerung der Heizleistung ist bei kälteren Temperaturen (0..10 °C) möglich. Das Takten läßt sich dann nicht vermeiden, aber reduzieren. Bei den aktuellen Temperaturen hilft das nicht, da hilft nur Ausschalten. Das habe ich gestern Abend getan. Heute gab es bis 25°. Weitere Tests sind verschoben. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben, und besonders an Thomas2000 für seinen Vorschlag und die sehr ausführlichen Infos!
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