Wollte noch ergänzen dass sich meine obigen Postings bezüglich der IHC in allererster Linie auf den Heiz-Betrieb mit Wäremepumpen beziehen, da vor allem hier jedes an sich nicht zwingend erforderliche Grad an Vorlauftemperatur im HK, sich besonders negativ auf die Anlageneffizienz auswirkt. Und selbst hier noch einmal im Besonderen, wenn die Wärmepumpe nicht idealisiert in einem top isolierten Neubau mit Fussbodenheizung arbeiten soll, die eh so gut wie nie über 30-35 Grad im VL hinauskommen wird, ....sondern besonders in Häusern ZB im Bestand und mit Heizkörpern, wo die Effizienz der Warmepumpen-Anlage die mit jedem einzelnen Grad VL-Temoeratur die über ca 30-35 Grad hinaus muss, mehr und mehr in einem exponentiellen Verhältnis weiter in die Knie geht. Und um einen Vergleich der Effizienz mit und ohne IHC anstellen zu können kommt man nicht darum herum zunächst einmal selbst auszuloten wie viel VL-Temp man eigentlich minimiert wirklich braucht, um die Hütte, bzw die hauptsächlich zu beizenden Räume warm zu bekommen resp zu halten. Und das wiederum erfährt man nur wenn man die Anlagenregelung mal temporär "ganz dumm" macht , und versucht die( hauptsächlich) zu beizenden Räume alleine über die VL-Temperatur auf Zieltemperatur zu bringen und vor allem dort zu halten. Also: ViCare ausschalten, alle Thermostate manuell auf dauerhaft vollen Druchfluss bringen (30+ Grad) und die Raumtemperatur über ein gutes Digitalthermometer an idealer Stelle im Raum kontrollierend selbst im Auge behalten. Gut, das ist temporär umkomfortabel und auch schon mal zeitraubend. Aber so nach und nach bekommt man mit, bei welcher Außentemperatur und manuell welch dazu gewählter Vorlauftemperatur sich der gewünschte stabile Heizeffekt einstellt . Da macht man sich am besten paar Notizen wie sich das für temporär eher stabile Außentemperaturen mit der erf. VL-Temp verhält, und baut sich dann entsprechend dieser Erkenntnisse und so gut es numerisch geht, seine Heizkurve an der Anlage im Kurvenmenü zusammen. Man braucht nur 3 bis max 4 sinnvoll gestuft gewählte Außentemperatur-Verhältnisse mit den zugehörigen ideal minimierten Vorlauftemperaturen um leicht etwas versuchend im Kurven-Menü rauszufinden welche Steigung wohl am ehesten da drauf passt, und macht später im wieder automatisierten Betrieb, nun nochmals eine eher nach unten auslotende Feinabstimmung über das Niveau. Zumindest ist diese Methode bereits im Einstieg zielgerichteter schon recht exakt auf die realen Verhältnisse gerichtet, als nur mit der Heizkurve und aktiven Thermostaten sehr langwierig mit viel Versuch und Irrtum rumzuexperimentieren, und sich dennoch nie so richtig sicher sein zu können ob die gegenwärtig gewählte Heizkurve resp. Vorlauftemperatur wirklich nach unten ausgelotet ist. Und erst dann schaut man sich an, wie sich ein zusätzlich aufgeschaltetes IHC in den von dieser Zusatz-Funktion nunmehr "optimierten" Vorluftemperaturen in Abweichung der eigenen Erkenntnisse so verhält. Mein pers. Ergebnis war: Klar wurde die Bude auch damit warm, und über die Vicare-HK-Thermostaten stabil gehalten. Jedoch lagen zu allen von mir vorab ermittelten Werteparen (Aussentermperatur zu Vorlauftemperatur) die mit IHC gefahrenen Vorlauftemperaturen um mind. 2, jedoch eher zumeist bis an die 5 Grad höher ! Und bei wintertypischen Aussentemperaturen zwischen +5 bis -10 Grad, wo meine pers. ermittelte Heizkurve alleine auch schon mal so zwischen 34 und 42 Grad im Vorlauf aufruft , wirken sich nicht zwingend erforderliche zusätzliche 2-5 Grad mehr schon recht deutlich in der Anlageneffizienz aus. Sprich das kostet zusätzliches Geld. Ich gönne und wünsche es aber jedem, andere und vor allem positivere Erfahrungen mit IHC zu machen. mfg pspierre
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