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Verschiedene Probleme

Hallo,

ich benutze seit September '23 eine Vitocal 222-S AWBT-M-E-AC 221.E10 (Seriennummer: 7720679201658127) mit Heizwasserpufferspeicher in einem Fertigteil EFH mit Einliegerwohnung und Fußbodenheizung, gebaut in 2000. Wohnfläche ca.170m² wobei die Einliegerwohnung mit 70m²

ungenutzt ist und nur auf ca. 15°C geheizt wird, ansonsten sind 21-22°C Zieltemperatur bei 21°C in der WP eingestellt. Irgendwann fiel mir auf, dass das Verhältnis von Verdichterstarts zu Betriebsstunden wohl nicht so ideal ist, so 30 Minuten pro Verdichterstart, wobei die WP an kalten Tagen in der App schon den ganzen Tag in Betrieb zu sein schien und der Pufferspeicher meines Wissens nach ein Takten ja auch eher verhindern sollte. Ich habe dann das mal getrackt und z.B. mit der Nachtabsenkung experimentiert und er wurde Stück für Stück besser. Kam ich zuerst auf 2354 Starts bei 1029 Betriebsstunden und einen Verhältnis von 0,437 waren es am Ende meiner Beobachtung 2978 Starts zu 1909 Stunden, einem Verhältnis von 0,641 und über diesen Zeitraum ein Verhältnis von 1,41 Stunden zu Verdichterstarts, was für mich dann akzeptabel war und ich nicht weiter verfolgt habe. Den Zeitraum habe ich leider nicht aufgenommen, aber ich habe 6 Datenpunkte in einem Zyklus von mindestens einem Monat, vermutlich auch positiven Einfluss durch kältere Außentemperatur. Ich hänge mal 2 Energiebilanzen aus der App an. Der eine (8.1.25) zeigt in meinen Augen, dass sie durchaus gleichmäßig läuft, in dem anderen (14.11.25) springt sie schon öfter an, bei Außentemperaturen um die 5-10°C.

Ich habe mal gelesen, dass man schon auf 2h pro Verdichterstart kommen sollte, da die Starts den Verdichter mehr beanspruchen und der so schneller kaputt gehen kann. Dann aber auch wieder das dies wohl nicht mehr so relevant ist. Als ich letzte Woche nach langer Zeit mal wieder in den Gerätestatus geschaut habe, sah ich dann 1337 Betriebsstunden bei 4943 Verdichterstarts. Was wohl ein tragisches Verhältnis wäre, aber die Zahl der Betriebstunden kann wohl auch nicht Stimmen weil 600 Stunden allein zu meiner letzten Aufnahme fehlen, während die Wärmepumpe in der Zwischenzeit ja noch weitere gesammelt hat.

Desweiteren ist uns die Außeneinheit in den Wintern 23/24 und 24/25 so 1-2 mal pro Jahr eingefroren, bzw. konnte nicht abgetaut werden, und wurde dann mit der Fehlermeldung "Wiederholt zu geringer Volumenstrom beim Abtauvorgang" gesperrt. Außentemperturen waren dabei glücklicherweise meist leicht über 0°C sodass sie von selbst wieder aufgetaut ist. Nach dem ersten Einfrieren riet uns der Heizungsbauer den Druck der Anlage von, ich glaube, 1.5 bar auf 1.8 bar anzuheben, aber auch danach fror sie noch sporadisch ein, war dann aber am nächsten Tag spätestens wieder frei, sodass es nicht weiter verfolgt wurde. 

Diesen Winter hat sie diesen Fehler erstmalig nicht produziert, dafür kam es zu einem erhöhten Einsatz des Heizstabes, dies kann natürlich durch die niedrigeren Temperaturen bedingt sind, allerdings hänge ich auch mal die Energiebilanz des 6.1.26 an, Außentemperatur wohl -10°C, diese sieht nicht wirklich nach einem gleichmäßigen Betrieb aus und kommt auf 30% Nutzung des Heizstabes und vergleiche ich das mit dem 17.1.25, an dem eine ähnliche Menge Thermische Energie bereitgestellt wurde, gefällt mir letzterer deutlich besser. Dort schaltet sich der Heizstab zwar auch immer wieder zu. Letztenendes macht dieser aber dann nur 23% der Gesamtenergie aus und allgemein wurden am Ende des Tages 8kWh weniger Strom verbraucht. Auch die JAZ fiel im über die Jahre von 4,9 Sept-Dez 23 auf 4,7 in 2024 auf 4.4 in 2025 und im laufe diesen Jahres auf 4.2. Wurden in der Zeit Updates an der Steuerung vorgenommen, die einen erhöhten Einsatz des Heizstabes erklären würden, um z.B. das einfrieren der Außeneinheit zu verhinden? Mir ist klar, dass die JAZ abhängig von der Witterung ist und das besonders diesen Winter, der verhältnismäßig kalt war, zumindest die Werte für dieses Jahr erklärt. Die Tendenz über die Jahre finde ich jedoch auffällig und wollte sie erwähnen.

Zu guter letzt macht die WP seit Beginn an unangenehme Geräusche, die in meinen Augen durch die Kältemittelleitungen zumindest übertragen werden. Ich hänge davon ein Video an. Dies geschieht bei höhrerer Auslastung, z.B. WW Erwärmung im Herbst/Winter auf 45°C und ist je nach Last lauter oder leiser, bei Aufnahme des Videos war bspw. schon April, daher ist es nicht so aufdringlich. Der Heizungsbauer hat auf das Problem angesprochen, wohl mit jemandem aus dem Viessmann Kundendienst gesprochen, mit dem Ergebnis, die Leitungen könnten zu frei liegen und man könnte noch eine Schelle anbringen um die Vibrationen zu eliminieren, etwas gemacht wurde dann aber nicht. Und das beschreibt auch etwas dem Umgang des HB mit solchen Themen, er versperrt sich nicht wirklich, aber wirklich hinterher ist er auch nicht, weswegen ich mir zu genannten Themen jetzt mal weitere Meinungen einholen wollte. Zumal eine mögliche Erweitung um Active Cooling im Raum steht. Über die Jahre ist nun doch einiges zusammen gekommen und ich wollte alles erwähnen da es vllt. in Zusammenhang steht und ich danke jedem der bis hier her gelesen hat und Input geben kann schonmal!

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7 ANTWORTEN 7

Grundsätzlich kommt takten durch ein Missverhältnis zwischen  erzeugter und abgenommener Energie zustande.

In deinem Fall ist die Ursache für das Takten die Tatsache,dass knappe 40% der Fläche( Einliegerwohnung) gar nicht beheizt werden. 

Der Heizwasserspeicher kann das auch nicht ausgleichen.( wie gross ist der eigentlich ?)

Hast mal versucht,an der WP den geräuschreduzierten Betrieb einzustellen  ? Die WP läuft hier mit reduzierter Leistung.

Der Heizwasserspeicher fasst 200l. Hätte im ersten Moment gesagt das ist gar nicht so wenig, aber ja bei 6kW Heizleistung in der Übergangszeit braucht es nicht lang, die um 2-3°C zu erwärmen. Probiere den Geräuschreduzierten Betrieb gern mal aus, aber der ist auch eher was für die Übergangszeit oder? Im Winter aktiviert sie ja ohnehin schon recht oft den Heizstab. Sehe die Problematik mit der wenig beheizten WF eher in der Übergangszeit. Im Winter benötigt sie ja anscheinend dann doch den Heizstab zur Unterstützung. Allerdings ist die Thermische Energie die erzeugt wird, ziemlich nah an der meiner Gasbrennwerttherme, die noch die gesamte WF auf 22°C geheizt hat. So viel scheint wir da nicht wegzufallen.

Wie hoch ist eigentlich die benötigte Systemtemperatur beim Heizen ?

Falls mit Systemtemperatur, die Vorlauftemperatur gemeint ist, hänge ich mal meine Heizkurve an. Ansonsten weiß ich nicht genau was damit gemeint ist.

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Ja,genau das. Diese Temperaturen sollte die WP ganz locker schaffen.

  • Und ich verstehe nicht,warum hier überhaupt der Heizstab einsetzt.
  • Kann es sein,dass Kältemittel fehlt ?

Möglich, zumal das vermutlich auch eine Erklärung für das einfrieren im Winter wäre. Das kann ich nicht ohne weiteres feststellen und wäre ein Fall für 'nen Techniker nehme ich an?

Das Evakuieren der Kältemittelleitung gestaltete sich bei Inbetriebnahme auch etwas schwierig. Die Außentemperaturen waren im Grenzbereich und der Techniker mit seinem Gerät auch nicht so zufrieden, er meinte am Ende das passt, aber kann das auch Auslöser der Problematik sein?  

Ja,die Prüfung auf Kältemittel ist eine Aufgabe für einen Kälte-/ Klimatechniker.

 

 

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