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Hydraulischer Abgleich

 

Einige Fachfirmen haben mir Heizkörperthermostate mit AA-Batterien angeboten und behauptet diese seien für den hydraulischen Abgleich notwendig (und nicht eine mechanische Voreinstellung des Eckventils).

7 ANTWORTEN 7

Hallo,

 

welche Heizungsanlage steckt denn dahinter?

Bei Eckventilen schließe ich zumindest mal auf Heizkörper und nicht auf FBH.

 

 

Vitorondens 200T BR2A 20KW / VGH I-2

Er meint sicherlich Thermostatventile Eckform. Für eine FBH würde ich die nie einsetzen.

 Sind also nicht im Heizkörper integriert,sondern auf der Rohrleitung.

Unbedingt notwendig sind sie nicht. Aber es erleichtern die Sache ungemein. Erst Recht,wenn der HB nicht mehr gewillt ist,den hydraulischen Abgleich manuell durchzuführen. Welcher allerdings sehr zeitintensiv werden kann.

Und Zeit ist der treibende Faktor bei der Rechnung.

Ich bin hier hin- und hergerissen.. Auf der einen Seite machen die Thermostate den Abgleich selbsttätig,auf der anderen Seite ist natürlich die finanzielle Belastung für die überteuerten Thermostate( ja,ich halte die für vollkommen überteuert) und man weiss nicht,wie lange die halten. Es ist kein Geheimnis,dass die elektronischen Thermostate nicht das ewige Leben haben. 

Kommt darauf an. Also das sich Ventile mal zusetzen hängt kommt schon mal vor.

Gerade die Ventilstifte bleiben halt nach Jahren oder Jahrzehnten mal hängen. Etwas WD40 oder Silikonspray tut da gut.

 

Bei meinen Ventilen FBH bisher noch nichts passiert. 3 Stück etwas Dreck angeschwemmt. mal gereinigt, entlüftet, Läuft.

 

Zu den digitalen Finessen kann ich nur sagen, dass mir bisher nur ein einziges analoges Raumthermostat und ein Stellmotor 230V flöten ging in der Zeit seit 2018. Alles andere ist noch original. AccessPoint ect....

 

Vom HB wurde bei uns damals ein HA Verfahren A gemacht. Alles gut soweit, das war halt der Stand zu der Zeit für KfW bzgl. Heizung und Fenster.

 

Also nachträglich betrachtet kommt halt darauf an, was man genau vorhat und wie genau man es darauf anlegt. Pauschal kann man bei Heizung nichts sagen, wie leider meine persönliche Erfahrung zeigte. Pauschal führt zu Unter-/Überdimensionierung und u.a. keinem oder einem falschen Abgleich.

Ein paar Beiträge sind hier ja dabei.

 

Ja das ist richtig, beim HB leider unbezahlbar, auch wenn ich dem Handwerk das gerne zeitlich und in Sachen Honorierung gönnen würde.

 

Dann bleibt nur selbst probieren und da wäre eine Konstante (Ventil mit Einstellmöglichkeit) nicht verkehrt.

 

Gibt's da nicht Nachrüst Einsätze damit nicht das komplette Eck Ventil fliegen muss, oder ist da preislich unerheblich?

 

1 Woche und beobachten sollte man aber einplanen bis die Sache dann halbwegs funktioniert.

 

Außerdem muss man ja nicht gleich das ganze System umwerfen. Mal mit den wirklich wichtigen Haupträumen starten und nach und nach weiter ausbauen. Räume die auf Frostschutz stehen oder auf Stufe 1 dahin dimmen würde ich nicht als erstes in Auge fassen.

 

Grüßle

 

 

Vitorondens 200T BR2A 20KW / VGH I-2

Bei externen Thermostatventilen lohnt ein Wechseln des Einsatzes gar nicht. Der Aufwand ist genauso hoch. Ich muss trotzdem die Anlage mindestens drucklos machen. Vielfach auch teilweise entleeren. Und dann ist nicht gesagt,ob man die alten Einsätze überhaupt bewegen kann. Die Schlüsselflächen sind nicht gerade gross,der Werkstoff im Vergleich zu Stahl eher weich. Zumal man meist nur 15er Rohr als Anschlussleitung hat. Großartig Druck darfst nicht aufbauen.

Und das zusetzen bzw.feststecken des Ventilstiftes ist kein Argument. Das passiert auch mit elektronischen Thermostaten.

Und wer noch eine Einrohrheizung hat,braucht die gleich gar nicht ins Auge zu fassen.

Man muss schon sehr überzeugt sein,wenn man sich die Teile leistet. Ich bin's nicht.

 

Eckventil, okay ich habs kapiert. Die "Dinger" die man abdrehen sollte wenn man den Heizkörper demontiert.

 

Digital würde ich abseits einer FBH auch nichts empfehlen. Wer's will...

Hatte das damals Mal in der Mietwohnung.

Bis die Dinger etwas registrieren läuft das ganze gerade Mal so gut wie im manuellen Stufe 2-3 Dauerbetrieb. Und Nachtabsenkung frisst mir persönlich zu viel Komfort.

 

In eigener Sache. Über das Eckventil Volumenstrom eindrosseln funktioniert das also zuverlässig? Entspricht ja dann ebenfalls einer Rücklaufdrosselung wenn ich richtig annehme.

 

 

Vitorondens 200T BR2A 20KW / VGH I-2

Im Prinzip. st es das Selbe. Denn ob ich nun weniger Wasser reinlasse oder weniger rauslasse,macht keinen Unterschied. Bei der Heizung,wohlgemerkt.

Zum Selbsteinstellen brauchst aber eben auch voreinstellbare Thermostatventile. Bei VG- Heizkörpern schnell gemacht,dauert es bei Externen länger. Dafür brauchst aber die smarten Köpfe nicht .

Es gab schon ein paar Mal Beschwerden,dass die smarten  Köpfe nicht sehr haltbar sein sollen. Stand erst kürzlich wieder hier im Forum. 4 Jahre alt.Display finster trotz neuer Batterien.

Aber eine aussagekräftige Statistik gibt's dafür nicht. 

Ich wäge immer Preis- Leistung ab. Und das ist mir eben bei den smarten Kopfen von Viessmann zu hoch.

Zumal es letztlich um Energieeinsparung geht. Und hier sehe ich das grösste Hindernis. Soviel Energie kann ich gar nicht einsparen,als dass ich am Ende wenigstens eine schwarze Null hätte..

Viel mehr kann ich einsparen,wenn ich die Dämmung verbessere oder die Heizflächen vergrössere, um.gleichzeitig die Vorlauftemperaturen abzusenken. Hier liegt wohl das grösste Einsparpotential. Gerade bei Wärmepumpen ist jedes K Unterschied bares Geld.

 

 

Die Alternativen am Markt. OEM Produkte ist gerade eine schiere Flut.

 

Naja letztendlich macht halt eine Regelung über Software oder App auch nicht immer Sinn.

 

Quergedacht würde ein WLAN Dosenrelais mit Ventilmotoren die Schrittweise fahren können und entsprechend auf einer RT-Anfrage regeln ihren Zweck auch erfüllen. Funktioniert dann auch ohne Cloud.

Kommt halt drauf an wie Systemoffen das ganze sein soll. Wer nicht auf GHome und dergleichen steht.

Vitorondens 200T BR2A 20KW / VGH I-2
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