Hallo zusammen,
bin neu hier im Forum und hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich habe eine Viessmann Vitocell bestehend aus einem Kessel Vitola-uniferral und Warmwassererwärmung. Vorne dran ist ein Öl-Gebläsebrenner mit Ölvorwärmung verbaut.
Die Heizung lief bis vor einem halben Jahr bzw. vor wenigen Wochen ohne Probleme. Die Heizung wurde im letzten Sommer außer Betrieb genommen und im Januar kam neues Heizöl worauf sie wieder in Betrieb genommen wurde.
Das Heizöl musste dann erst mal wieder aus den daneben stehenden Tanks mittels Pumpe angesaugt werden. Dann kam erst mal ein bisschen Schmutz woraufhin ich nochmal den Filter wechselte und später auch die Düse tauschte.
Danach lief die Heizung erst mal rund. Habe 1-2 Tage geschaut und dann gedacht, prima geht wieder.
Jetzt kam letzte Woche der Schornsteinfeger und wollte die Heizung wie üblich messen, stellte aber fest das die Heizung unrund lief und immer wieder ausging.
Uns war das nicht aufgefallen, weil sie seit der Ölfüllung in den letzten Wochen eigentlich ihre Dienste tat und Heizkörper und Warmwasser wurde eigentlich auch ausreichend warm.
Scheinbar, so unsere Vermutung hatte ich den Ölfilter nicht ordentlich zugeschraubt und scheinbar hing auch der Federmechanismus oben, denn das Glas des Vorfilters war nicht voll gefüllt. Nach fester Verschraubung und Klopf-Bearbeitung war der Vorfilter wieder vollgefüllt, aber die Heizung lief jetzt gefühlt schlechter wie vorher. Sie zündete, warf dann aber eigentlich direkt nach der Zündung nur Rauch und sprang entsprechend direkt auf Störung. Wollte daher dann nochmal die Düse tauschen, da mein Verdacht war das diese auf Grund des unrunden Betriebs der jetzt wohl in den letzten Wochen stattfand vielleicht einfach mit unsauber verbranntem Öl verschmoddert war.
Habe dann nochmal Düsen und Filter nachbestellt und vor 2 Tagen dann eine neue Düse (gleiches Modell) eingeschraubt.
Nun war es aber so, dass ich die Heizung anmachte, also oben an der Trimatik auf I.
Dann hört man es wie gewohnt nach kurzer Zeit klicken und kurz darauf gehen die Pumpen an.
Nun würde normaler Weise das Gebläse einsetzen und die Ölpumpe würde anlaufen und kurz darauf sollte die Heizung starten.
Nun gehen aber direkt nach 1 Sekunde wieder die Pumpen aus. Die Heizung unternimmt keinen Startversuch und springt jetzt z. B. auch nicht auf Störung.
Wechselt man jetzt in den Schornsteinfeger-Modus springen die Pumpen wieder an, aber auch dann wird kein Startversuch des Brenners unternommen.
Ich habe die Heizung dann nochmal aufgemacht und stellte fest das ich evtl. die Zuleitung zu den Zünddioden abgezogen hatte. Also habe ich auch das nochmal alles fest verbunden und auch sonst nochmal alles auf ordentlichen Sitz geprüft, aber es bleibt bei dem erwähnten Verhalten.
Ich habe dann mal die Heizung vom momentan gewählten Modus Sonne/Mond auf 4 = Brenner/Pumpen aus gestellt. Hierbei blinken die rote und die grüne LED synchron.
Auf der Stellung 5 = Brenner blinken rot und grün abwechselnd.
Problem hierbei... ich habe keine Ahnung was mir das sagen soll und theoretisch weiß ich nicht mal ob das nicht vielleicht der Normalzustand ist.
Habe aber schonmal nach kurzen Google-Recherche gesehen das abwechselndes Blinken in den Zahlen-Modi auf eine wie auch immer geartete Unterbrechung hindeuten könnte? Nur was genau?
Kann mir jemand helfen?
Was könnte das LED-Blinken bedeuten?
Was wären eurer Meinung nach die sinnvollsten nächsten Schritte um sich dem Problem zu nähern?
Wie gesagt vor Austausch der Düse lief die Heizung, zwar unrund aber sie lief grundsätzlich.
Vielen lieben Dank im Voraus.
LG
Gelöst! Gehe zu Lösung.
@BaMes schrieb:Hallo zusammen,
gute Neuigkeiten.
Nachdem ich kapiert hatte, das ich das LOA mit Stecksockel nicht abschrauben, sondern einfach nur aus seiner Halterung entfernen muss,
Das wäre noch einfacher gegangen, ich schrieb doch
Nach Anheben des Blechs mit dem Zündtrafo kann die Konsole abgeklappt werden.
Die unteren Befestigungspunkte fungieren als Scharnier. Gut, ich hätte noch schreiben sollen, "vorher Stecker 41 abziehen"😉
Aber schön, dass er wieder läuft. Ich würde mal die ganze Steckerkonsole gründlich reinigen. Kann gut sein, dass der Anschluss des Magnetventils durch das viele Öl einen Wackelkontakt hat. Auch sonst noch mal alles auf Dichtheit prüfen.
Welche Type der Trimatik-Steuerung ist bei dir verbaut? Irgendwo muss ein Typenschild kleben, ähnlich dem im Anhang. Ein Foto der Frontansicht würde auch schon sehr helfen.
Im Übrigen ist ein rumschrauben an einem Ölkessel ohne Abgasprüfgerät sinnlos.
Und soweit mir bekannt,gibt's bei den LED keinen Code,welchen man ablesen könnte. Das funktioniert nur bei einer LED am Feuerungsautomaten.
Bei einer Trimatik kannst davon ausgehen, dass abwechselndes Blinken eine Unterbrechung eines Sensors bedeuten,dauerhaftes Leuchten aber für einen Kurzschluss eines Sensors stehen.
Welcher Sensor,bekommst dann über den Drehschalter raus.
Man muss aber auch festhalten,dass die Trimatik schon sehr alt ist. Ein wie auch immer gearteter Defekt auf einer Platine kann nicht ausgeschlossen werden.
Hi,
erst mal vielen lieben Dank für deine Nachricht.
Also laut der BestellNummer soll das wohl eine 7450 261-A sein.
Bzgl. der Einstellung, gebe ich dir natürlich Recht. Also sollte die jetzt wieder abspringen und dann nach wie vor vor sich her rußen oder immer wieder ausgehen muss da einer mit Prüfgerät ran und ggf Düsenstock, Luft, ... nach justieren.
Wie gesagt eigentlich dachte ich, wie üblich Verbrauchsmaterial (so würde ich das bei einem Ölbrenner mal bezeichnen) austauschen und gut ist.
Aber es scheint mir als würde die Trimatik gar nicht der Brennereinheit (wenn man das so nennt) den Befehl geben eine Zündung einzuleiten.
LG
Wenn der Schornsteinfeger-Modus aktiv ist dann wird die Regelung komplett umgangen. Der Brenner wird dauerhaft mit Strom versorgt und wird nur durch den HW-Temperaturbegrenzer unterbrochen (bei ~75°C Kesseltemperatur, Hystere 10°K oder so).
Der Zündfunke "kommt aber nicht aus der Regelung", das muss eine andere Ursache haben.
Ölbrenner sind sehr sensibel,was die Einstellungen wie Luft und Öldruck angeht. Auch die Stellung des Düsenstocks. Es bleibt bei jeder Änderung eine Gratwanderung.
Angenommen,die alte Düse war schon etwas zugesetzt und man hat daher den Öldruck angepasst. Eine neue Düse hat womöglich mehr Durchsatz,womit der Öldruck nun zu hoch wäre.
Ohne ein Abgasprüfgerät brauchst da nicht weiter rumdoktern. Denn man muss Schritt für Schritt die möglichen Ursachen ausschließen.
Es kann natürlich auch der Kesselfühler ein Kontaktproblem haben. Dass hier der Regelung faktisch eine falsche Temperatur übermittelt wird.
Welcher Brenner ist dann da dran?
Sorry, bin mir unsicher was genau mit Brenner gemeint ist...
Also dann entweder dieses Typenschild
Oder das hier als die Einheit die ich oben meinte, die halt nicht startet und demnach auch nicht auf Störung oder so geht.
Bzgl der Sensibilität der Düse. Also die Heizung lief halt die letzten 15 Jahre mit der gleichen Düse - 0.60 60° HF.
Und ausgetauscht habe ich die immer dann, wenn es Probleme gab z. B. weil der Filter zu war. Da habe ich dann eigentlich fast immer erst den Filter getauscht und meist war kurz darauf leider die Düse auch dicht. Manchmal reichte es dann die Düse nur sauber zu machen (nur mit Tuch abwischen) oder ich hab sie halt getauscht.
Wie gesagt, wenn die Heizung jetzt unsauber läuft, dann muss Messgerät her und entsprechend feinjustiert werden.
Nur bin ich davon leider noch gerade weit entfernt, weil ohne Zündung nützt natürlich auch keine Feinjustierung.
Zum Alter der Heizung noch... keine Frage es ist nicht auszuschließen dass da was seinen Geist aufgegeben hat. Mich wundert es halt das ich eigentlich nur die Düse tausche und jetzt ohne Zündung da stehe. Klar, kann alles Zufall sein.
Und wenn es so sein sollte, dann wäre halt auch trotzdem natürlich die Eingrenzung gut, damit man halt weiß was es ist (Steuerung-Trimatik oder "Brennereinheit?" oder doch was ganz anderes...
Bis hierhin auf jeden Fall vielen Dank.
LG
Ja, das ist der Brenner. Perfekt.
Also, Schornsteinfegerbetrieb einschalten, dann schauen, ob über Stecker 41 (in deinem unteren Bild) der kleine Lampe "Anforderung" brennt. Dann weißt du, ob die Regelung den Brenner anfordert.
Wenn die ok ist, dann mal Öl abstellen, den Brenner abschrauben und das Gebläse anschubsen. Wenn er dann läuft, ist der Kondensator am Brennermotor defekt.
Auch prüfen, ob an der Konsole alle Stecker fest eingesteckt sind.
Mhhh, ne die brennt leider weder mit noch ohne Schornsteinfeger-Betrieb.
Die Stecker scheinen, soweit ich das beurteilen konnte, fest zu stecken.
Aber was mit dabei aufgefallen ist, an dieser Einheit ist ja unten das Kabel was in die Heizung geht und dann ja vermutlich von der Steuerung kommt. Also gefühlt kommt ja dann da schon kein Signal her.
Ich war jetzt nur am überlegen, weil dieses Kabel bewege ich natürlich immer dann wenn ich die ganze Einheit da ausbaue.
Ob das evtl locker ist oder Kabelbruch oder so?
Also an der Einheit selbst sieht es fest aus und dann geht es in die Heizung rein und da kann ich dann auch nix mehr sehen.
LG
Langsam. Hast du eine KNL im Abgassrohr oder im Schornstein? Vom Stecker 41 her würde ich sagen, ja?
Sieht so aus
Wenn ja, Foto des Motors und der Klappe einstellen.
Mhhh, also ich bin mir unsicher.
Aber wenn ich das richtig sehe, habe ich nur eine manuelle Klappe am Abgasrohr. Es handelt sich um einen NT-Kessel.
Ich habe davon trotzdem mal ein Bild gemacht.
und hier nochmal ein Bild von der gesamten Einheit vorne dran
und hier nochmal speziell von den Steckern hinten dran an der Einheit
Hoffe das hilft bei der Einordnung.
Vielen lieben Dank für alle Hinweise bis hierher.
LG
Hm, merkwürdig. Hätte geschworen, dass auf dem 41 normalerweise ein Schaltbild drauf ist und bei KNL nicht. Aber gut.
Dann mal Schornsteinfegerschalter einschalten, von 41 den Deckel abschrauben und im aufgesteckten Zustand L1, T1, und T2 auf Spannung prüfen. Adern auf festen Sitz kontrollieren
Hab den Deckel von der 41 abgeschraubt. Sitzt alles fest.
Habe dann nach Einschalten der Heizung bzw Steuerung gemessen und bei L und T1 liegen 230V an. Bei T2 meine ich ganz am Anfang 140V gemessen zu haben, kann aber auch sein das der Kontakt nicht voll da war. Spätestens als die Pumpen kurz liefen aber auch danach konnte ich an T2, T1 und L 230V messen.
Auch wenn ich dann auf Schornsteinfeger-Modus schalte und die Pumpen angehen messe ich an allen 3 230V.
LG
Sehr gut, dann fordert die Regelung an. Mal die Feinsicherung hinten im Stecksockel des Brenners prüfen. (Bei den Steckern) Ersatzsicherung ist im Sicherungshalter.
Wenn das auch nichts hilft, das LOA (mit Enstörknopf) mit Schraubendreher ausrasten, abnehmen, und am Stecksockel an Kontakt 1 Spannung messen. Lage Kontakt 1 s. hier
https://www.elektroda.de/rtvforum/topic1828557.html#gallery-2
Wenn dort Spannung ist, ist das LOA defekt.
Ist dort keine Spannung, Kontakte am Stecker 41 prüfen und evtl. aufbiegen.
Nochmal vielen lieben Dank.
Aber ich bin ein wenig überfragt wo ich die Feinsicherung finde.
Meinst du auf der Rückseite des LOA, wo die ganzen Stecker eingesteckt sind?
Muss ich um da ran zu kommen, ggf. die LOA abschrauben und umdrehen?
Oder ist das da unten wo man hier im Bild die Beschriftung sieht?
Der ,,LOA,, ist der Feuerungsautomat. Ein schwarzer Kasten mit dem Entstörknopf drauf.
Der Feinsicherungshalter ist in deinem Bild direkt unter dem freien Steckplatz 34 (bzw. nach dem Abklappen darüber). Nach Anheben des Blechs mit dem Zündtrafo kann die Konsole abgeklappt werden.
Nebenbei: Hast du schon mal den Entstörknopf gedrückt?
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für alle eure Beiträge.
Ich habe bis zu meinem Urlaub versucht die Heizung ans Laufen zu bringen. Bin nun aber ohne laufende Heizung im Haus in den Urlaub gestartet.
Daher hier die kurze Nachricht.
Melde mich sobald ich aus dem Urlaub zurück bin. Werde mich dann der Feinsicherung am LOA hinten widmen.
LG
BaMes
@BaMes schrieb:
Melde mich sobald ich aus dem Urlaub zurück bin. Werde mich dann der Feinsicherung am LOA hinten widmen.
Nur als Hinweis:
Nicht am LOA, hinten am Stecksockel, auf dem das LOA steckt.
Schönen Urlaub.
Hallo zusammen,
gute Neuigkeiten.
Nachdem ich kapiert hatte, das ich das LOA mit Stecksockel nicht abschrauben, sondern einfach nur aus seiner Halterung entfernen muss, kam ich gut an die Rückseite, also den Stecksockel und damit auch an die Feinsicherung dran.
Habe dann die Feinsicherung heraus gezogen und geprüft, die war aber noch in Ordnung. Ich habe mir dann auch nochmal alle Steckverbindungen hinten angesehen, u. a. auch die Brücke 125.
Die war kurioser Weise voll mit Öl, auch innen.
Keine Ahnung wie das da hin kam...
Ich weiß auch nicht ob es das war, aber ich habe die Brücke mal ordentlich gereinigt und wieder eingesteckt, das ganze wieder zusammen gebaut und was soll ich sagen, sie zündet wieder.
Juhu... 😃
Leider bleibt jetzt das Problem das sie nicht lange und nicht ordentlich läuft.
Wundert mich natürlich trotzdem irgendwie das sie jetzt noch beschissener wie vor der ganzen Aktion läuft...
aber ok, dass wird wohl wie gesagt ohne entsprechende Ausstattung nichts und sollte hoffentlich ohne viel Tam Tam (wir tauschen mal dies, wir tauschen mal das) von einem Heizungsfachmann zu fixen sein. Hoffe ich zumindest..
Vielen lieben Dank für eure Ratschläge, Ideen und Beratungen.
Hier noch ein paar Bilder vom Stecksockel hinten am LOA:
Ganz lieben Dank und viele Grüße
BaMes
@BaMes schrieb:Hallo zusammen,
gute Neuigkeiten.
Nachdem ich kapiert hatte, das ich das LOA mit Stecksockel nicht abschrauben, sondern einfach nur aus seiner Halterung entfernen muss,
Das wäre noch einfacher gegangen, ich schrieb doch
Nach Anheben des Blechs mit dem Zündtrafo kann die Konsole abgeklappt werden.
Die unteren Befestigungspunkte fungieren als Scharnier. Gut, ich hätte noch schreiben sollen, "vorher Stecker 41 abziehen"😉
Aber schön, dass er wieder läuft. Ich würde mal die ganze Steckerkonsole gründlich reinigen. Kann gut sein, dass der Anschluss des Magnetventils durch das viele Öl einen Wackelkontakt hat. Auch sonst noch mal alles auf Dichtheit prüfen.
Hallo zusammen,
@Heizing schrieb:Das wäre noch einfacher gegangen, ich schrieb doch
Nach Anheben des Blechs mit dem Zündtrafo kann die Konsole abgeklappt werden.
Die unteren Befestigungspunkte fungieren als Scharnier. Gut, ich hätte noch schreiben sollen, "vorher Stecker 41 abziehen"😉
ja sorry, hatte das echt nicht geblickt das man das so einfach umklappen kann.
Aber jetzt bin ich schlauer 😀.
Ein kurzer Zwischenstand wie es danach weiter ging...
Nachdem ich wie gesagt die Heizung wieder zum zünden gebracht hatte, ließ ich einen Heizungsmonteur kommen. Der hatte zwar erst die Vermutung das die Luftzufuhr nicht stimmt, konnte aber dank angeschlossenem Manometer relativ schnell fest stellen, dass die Ölpumpe keinen bzw. kaum noch Druck brachte.
Er bestellte daher eine Ersatzpumpe beim Viessmann Kundenservice für die alte verbaute Danfoss MS 11 L3 (071G0134).
Als Ersatz kam aber dann keine Danfoss sondern eine Suntec VI 9648067.
Als der Monteur diese einbauen wollte wurde aber nach Prüfung mit Manometer erneut kein Druck und auch kein Vakuum aufgebaut. Ich dachte in dem Moment schon oh Gott, es ist garnicht die Pumpe...
Der Monteur fuhr irgendwann und hatte den Verdacht das es sich ggf. einfach um die falsche Pumpe handeln könne, wegen Linksdrehung bzw. Rechtsdrehung. Nachdem der Monteur dann nochmal mit dem Kundendienst telefoniert hatte und sagte man ihm nein das sei die richtige Pumpe, man würde eine neue senden und man müsse aber unbedingt auch ein Anschlusskit mit bestellen.
Das Anschlusskit bestand aus 2 Kupferringen die dann verbaut wurden und eigentlich noch einem neuen Anschlusskabel was wir aber nach kurzer Sichtung als Quatsch empfanden das zu tauschen (bereits die erste Pumpe lief, wurde also mit Strom versorgt).
Kurioser Weise lief damit dann auch die zweite Pumpe sofort. Ob es an den 2 Kupferringen lag oder an der Pumpe kann man jetzt schwer sagen?!
Nach einem kurzen Testlauf wo die Heizung relativ viel rußte, wurde dann Düsenstock und Luftzufuhr mit Messgerät am Abgas so eingestellt das die Heizung jetzt sehr rund und auch mit guten Abgaswerten läuft. Hier die Werte:
T-Gas 158,5°
T-Luft 16,5°
CO2 12,8%
Verluste 6,5%
O2 3,5%
Zug 0,05 mBar
CO 37 ppmUnv
CO 31 ppm
CO 41 mg/kWh
Lambda 1,20
ETA 93.5%
Exc. Air 20%
Das einzige wo ich mir ehrlich gesagt jetzt noch so ein bisschen Sorgen mache, sind vermeintliche Ölderivate.
Also die "Schnüffelpumpe mit Test-Papier" (sorry, keine Ahnung wie man das nennt) zeigt gar keinen Ruß mehr, aber das Papier war bei ihm nach ansaugen immer ganz leicht gelblich.
Ich meinte das meines Wissens da ja kein Öl hinten raus kommen darf.
Der Schornsteinfeger hat ein ähnliches Gerät und sagte schon als sie so unrund lief und er dann auch etwas auf seinem Papier hatte das das auf keinen Fall geht. Bei ihm sah mir das Papier aber auch komplett nass aus.
Die verwendeten Papiere sind aber auch etwas unterschiedlich. Der Heizungsmonteur hatte mehr so normales Papier wie man es aus dem Büro kennt, während es beim Schornsteinfeger eher raue, saugfähige runde Blättchen sind.
Ich denke der Schronsteinfeger kommt die nächsten Tage nochmal vorbei, dann werde ich ihn nochmal messen lassen und hoffen das das so passt. Mit dem Heizungsmonteur bin ich so verblieben, dass falls es Probleme bei der Einmessung geben sollte, ich mich nochmal melden würde.
Hier nochmal ein Bild der alten und der neuen Pumpe:
Bis hierhin nochmal vielen Dank für alle Beiträge bisher.
LG BaMes
Also läuft der Kessel jetzt ? Die gelblichen Flecken auf den Teststreifen dürften Kondensat sein. Wäre es unverbranntes Heizöl, würde der Abgastest anders aussehen.