Hallo zusammen.
Ich habe seit 2014 eine Vitoligno 300-P VL3B mit Nennwärmeleistung 6-18KW.
Bisher hat diese auch problemlos funktioniert.
Seit einiger Zeit habe ich aber ein komisches Verhalten.
Ohne erkennbaren Grund schaltet sich die Heizung einfach aus, schaltet sich dann selbst wieder ein und startet.
Entweder hat sie bereits hier beim Starten ein Problem und ich sehe an der Steuerung eine weißen Ladebalken, der nicht ganz voll wird und es geht wieder von vorne los oder sie startet richtig, geht dann in Anheizen und irgendwann geht das Neustarten wieder von vorne los.
Wenn ich die Heizung dann für etwas längere Zeit (> 20 Minuten) vom Strom nehme und dann wieder Strom gebe, dann startet sie wieder fehlerfrei und läuft bis auf Weiteres.
Es kann jedoch jederzeit wieder passieren, dass das Problem auftritt.
Heute war der Kaminkehrer hier um die Emmisionsmessung durchzuführen.
Dazu habe ich gestern abend die Heizung ausgeschaltet, damit die Kessel abkühlen und dann ca 45 Minuten vor Ankunft des Kaminkehrers wieder eingeschaltet.
Leider hatte ich dann auch wieder 4x das Problem.
Beim 4. Mal ist die Heizung zumindest so lange gelaufen, dass er die Messung machen konnte, allerdings war sie ca 35 Minuten in Phase "Anheizen", was eigentlich recht lange ist und bis dahin waren die Werte zwar im Toleranzbereich, aber nicht gut (laut Aussage Kaminkehrer), dann Regelbetrieb ca 20 Minuten (in dieser Zeit waren die Werte in Ordnung) und dann plötzlich wieder Neustart.
Der Kaminkehrer meinte, dass vermutlich die Steuerung defekt ist, aber er weiß es auch nicht, da er so ein Verhalten noch nie gesehen hat.
Kann mir jemand von euch weiterhelfen?
Kennt jmd dieses Problem?
Danke schon mal für eure Hilfe.
Beste Grüße,
Markus
P.S.: eine komplette Reinigung der Anlage gemäß Anleitung habe ich nach dem ersten Auftreten und vor 4 Tage durchgeführt.
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Nur noch kurz für alle, die evtl auch mal ein ähnliches Problem haben:
Der Fehler lag tatsächlich an einer defekten Platine.
Diese musste von einem Viessmann Techniker getauscht werden, was mir dann in Summe über 800.-€ gekostet hat.
Zusätzlich dazu habe ich das Geld für den Flammpunktsensor (über 130 Euro) zum Fenster rausgeworfen, weil dieser laut Viessmann Techniker auch mit Knick fehlerfrei funktioniert hätte und somit der Rat von Hr. Schneider hier falsch war.
Sehr ärgerlich, dass ein Bauteil, welches definitiv kein Verbrauchsteil ist, bei einer Heizung für knapp 30.000 Euro nach knapp 5 Jahren bereits defekt ist und dann auch noch vom Kunden selbst bezahlt werden muss. Das ist nicht wirklich kundenfreundlich. Gesetzliche Gewährleistung hin oder her...
Da hätte ich schon erwartet, dass das auf Kulanz von Seiten Viessmann ersetzt wird.
Nur noch kurz für alle, die evtl auch mal ein ähnliches Problem haben:
Der Fehler lag tatsächlich an einer defekten Platine.
Diese musste von einem Viessmann Techniker getauscht werden, was mir dann in Summe über 800.-€ gekostet hat.
Zusätzlich dazu habe ich das Geld für den Flammpunktsensor (über 130 Euro) zum Fenster rausgeworfen, weil dieser laut Viessmann Techniker auch mit Knick fehlerfrei funktioniert hätte und somit der Rat von Hr. Schneider hier falsch war.
Sehr ärgerlich, dass ein Bauteil, welches definitiv kein Verbrauchsteil ist, bei einer Heizung für knapp 30.000 Euro nach knapp 5 Jahren bereits defekt ist und dann auch noch vom Kunden selbst bezahlt werden muss. Das ist nicht wirklich kundenfreundlich. Gesetzliche Gewährleistung hin oder her...
Da hätte ich schon erwartet, dass das auf Kulanz von Seiten Viessmann ersetzt wird.
Hallo Markus,
der Verlauf des Flammtemperatursensors sollte gerade sein, wenn diese verbogen ist kann es zu Temperatursprüngen kommen. Dieser Sachverhalt hat für mich zu der entsprechenden Diagnose geführt. Der Defekt an einem elektronischen Bauteil lässt sich leider aus der Ferne nie zu 100% ausschließen.
Ich bedanke mich dennoch für dein Feedback.
Beste Grüße
Stefan vom Customer-Care-Team