Der Wärmeerzeuger muss eine nicht diffusionsdichte Bestands-FBH über einen Plattenwärmetauscher als Systemtrennung versorgen.Der relevante FBH-Vorlauffühler soll hinter dem Wärmetauscher liegen. Wie wird dieser Fühler regelungstechnisch auf die Erzeugerleistung zurückgeführt, und welche offizielle Anlagenschaltung ist dafür vorgesehen?
Der Fühler eines Mischers beeinflusst nicht die Erzeugerleistung.
Vielmehr ,,sagt,, er nur dem Mischer,ob er öffnen oder schließen soll,um die Vorlauf- Temperatur der FBH stabil zu halten.
Der Mischer sollte hier auf der FBH- Seite verbaut sein.
geh auf diese Seite
https://schematics.viessmann-climatesolutions.com/
und wähle Analgenkomponente : "Systemtrennung"
und den geplanten Wärmeerzeuger bzw Vitotronic oder OneBase
In den einzelnen Schemen ist es dann im Details beschrieben.
Ich finde kein Schema, das auf die beschriebene Situation passt. Ein pufferspeicher sowie ein Mischer werden in dieser Situation nicht benötigt, eine richtig angesteuerte FBH braucht keinen Pufferspeicher und ein Mischer ist hier kontraproduktiv , da er verhindert, das die Speicherfähigkeit der FBH genutzt werden kann. In der vitotronic gibt es auch keine Einstellung Systemtrennung.
----kein Schema--- schade.
Wenn da nur die FBH dranhängt,würde ich einen Speicher vorsehen.
Ansonsten ist der Wasserinhalt viel zu gering. Das Gerät würde sich tottakten.
Die FBH ist ein viel größerer Speicher als jeder Wassertank. 150 m2. mal 0,1m Estrichstärke sind 15 m3 Speicher.
Den tollen Tip mit Puffer kannst du ignorieren.
Ist der Plattenwärmetauscher schon vorhanden?. Wenn nein, geh auf eine Herstellerseite von PWT und lege ihn großzügig für die max Heizlast mit 3K Differenz Temperatur aus.
Dann schau in die Service Anleitung von deinem Vitodens. Es gibt mehrere Erweiterungen um eine Heizkreispumpe für einen ungemischten Kreis anzusteuern..
Dann würde ich die Steigung der Heizkurve wegen der Differenz am PTW so einstellen, dass du bei NAT eine um 3K höhere Kurve hast.
>>Der relevante FBH-Vorlauffühler
ist dann nicht nötig. nur eine Sicherheitstemperatur Begrenzer der die Pumpe abschaltet.
Die FBH interessiert hier erstmal gar nicht. Da ja eine Systemtrennung vorgesehen ist.
Es geht hier vor allem.um den Wasserinhalt Kesselseitig. Denn hast du nur den Kessel/ Therme und den Plattenwärmetauscher dran,nützt die grösste FBH nichts,da deren Wasserinhalt nicht zum Tragen kommt.
Sicher ist sie ein grosser Wärmespeicher. Doch leider wird die Wärme nur langsam aufgenommen. Wesentlich langsamer als sie produziert wird.
Was denkst,passiert nun,wenn im Kesselkreis nur 40-50 l zur Verfügung stehen ?
Wenn noch ein ungemischter Kreis vorhanden ist,kann es reichen. Aber nicht,wenn nur der WT dran hängt.
Also pufferspeicher in Reihe in den rücklauf? Reichen 30l?
Viel zu wenig. Es sei denn,du hast nur ne Kerze als Wärmeerzeuger.
Ich habe mehrere Schaltungen ausprobiert:
Kessel, WT, FBh, WT als hydraulische weiche definiert. Ergebnis Startproblem ohne Ende bei hohen Außentemperaturen, moderates Verhalten ab+5 Grad c, Verbesserung durch Verminderung durch Verminderung des pimären wasserdurchsatzes auf 1/3 oder weniger des sekundären.
Anlage als direkte Anlage mit externer Pumpe definiert. Keine Startprobleme! Aber Komforteinbußen durch stark schwankende Temperaturen bei kaltem Ostwind oder intensiver Sonneneinstrahlung.
Es ist also kein thermisches sondern ein Regelungsproblem. Deshalb meine Frage an den Hersteller, der offenbar den Unterschied zwischen einer hydraulischen Weiche und einer dystemtrennung mit Wärmetauscher nicht sieht.
Von welcher Leistung des Erzeugers reden wir eigentlich?
Vitodens 333 b3tg, 1,9 bis 10kw, heizlast gemessen bei -7 Grad 8kw, nb. Ich habe auch eneinen Mischer nach WT ausprobiert, führt bei höheren AT zuzakte, da eben Wärmespeicherung in der FBH verhindert wird
Wie viele m2 hat der PWT?
Welcher Volumenstrom geht durch die FbH?
Standard WT Viessmann im Kessel Mischeraufsatz enthalten, max 14 kW. Volumenstrom bei ungefähr 800 l/h.
Der Fühler des mischers regelt den Mischer, die kesselvorlauftemp wird auf ein festes Delta T zb. 8 K zur Vorlauftemperatur der FBH nach Außentemperatur gem heizkurve geregelt.
Die 8k Differenztemperatur die Viessmann als default setzt musst du auf 0 stellen und das Takten zu reduzieren.
Dem Volumenstrom der Pumpe im Vitodens musst du dann Auch auf 800 l pro Stunde stellen.
Welche Fäche hat der Wärmetauscher der Systemtrennung?
Fläche weiß ich nicht, keine Angaben viessmann dokumention. Auf 0 stellen ist auch nicht gut, dient dieses Delta t doch zur Überwindung des der Tdifferenz des WT, die lastabhängig ist.
Der Mischer sollte aber möglichst ganz offen stehen und das tut er nur bei 0.
>>Tdifferenz des WT
das machst du über eine minimal steiler Heizkurve und ein um 1 oder 2k höheres Nivea
Habe ich ausprobiert. Den Mischer habe ich außer Betrieb genommen,schalter am Mischer auf Hand genommen und Mischer ganz aufgedreht. Heizkurve so eingestellt, das sie im unteren Tempobereich auf 2 Grad steht und eine höhere heizkurve genommen, die das größere Delta t bei -7 gradC berücksichtigt. Die Volumenströme möglichst gleich eingestellt. Zankt sich mit der einzelraumregelung, und mit wechselnden Witterungsbedingen. Ist letztlich auch nur ein behelf, um die fehlende Regelung für eine Systemtrennung zu kompensieren. Der Hersteller ist hier gefragt, das gilt übrigens nicht nur für Viessmann. Beiner Wärmepumpe vermute ich, dass das Problem nicht so groß ist, da diese die Startleistung von 11kw nicht hat.
Vielen Dank an Franky und quert089! Ihr habt mir alle Möglichkeiten aufgezeigt, den Betrieb der Anlage zu verbessern. Die Diskussion bestätigt, dass die Hersteller zwar alle unter Androhung des Garantieverlustes eine Systemtrennung verlangen. Ich habe aber keinen gefunden, der meine Eingangs gestellte Frage hätte beantworten wollen oder können.
Eigenartig nur, das Viessmanns alte vor vitronic gerätegeneration das Problem nicht hatte.