Hallo StephanG1, ich möchte mal mein Erfahrungsbericht geben, vielleicht fällt die Entscheidung dann einfacher. Ich habe die damals Angebotenen "smarten" Thermostate nicht einbauen lassen und selbst neue Thermostate der "alten" Bauart selbst eingebaut. War, aus meiner Sicht, die beste Entscheidung aus folgenden Gründen: - kein Batteriewechsel und laufende Folgekosten -> zusätzliche Kosten - Smarte Funktionen müsste man "zukaufen" -> zusätzliche Kosten - Probleme mit Zigbee-Empfang: Einige smarte Thermostate hatten bei mir kaum bis gar keinen Empfang trotz zwei Viessmann-Zigbee-Repeater. Hätte noch einen dritten benötigt -> zusätzliche Kosten - Ich brauche keine smarten Funktionen: Ich bezheize, gerade wegen dem Einrohrsystem, meine Räume mit möglichst konstanten Temperaturen. Alle Räume sind offen und mit gleicher Temperatur. Damit wird das Einrohrsystem im eher gutmütigen Arbeitsfeld betrieben und große Sollwertsprünge vermieden. Auch fahren wir keine Nachtabsenkung sonder konstant mit einer Temperatur (emfohlen für gut gedämmte Häuser). Desweiteren können wir die Heizkurve so möglichst gering einstellen und niedrige VL-Temperaturen fahren (Heizkurve 0,8/0). Damit sind die smarten Funktionen absolet (Sollwertvorgabe bei Abwesenheit, Tageszeit, etc.). - Einrohrsytem wurde gut mit Bypassventilen eingestellt und die Heizkörper überall gleichmäßig warm (1x Aufwand und dann ist gut) - Die mech. Thermostate sind wartungsfrei und werden uns noch jahrzehnte lang ohne Softwareupdates, Batteriewechsel, etc. ohne Zusatzaufwand dienen Noch ein Kommentar zum Einrohrsystem: Das System ist zwar aus heutiger Sicht nicht mehr up-to-date. Ich würde es aber nicht als "schlimmste was man machen kann" titulieren. Wenn man weiß, in welchem Arbeitspunkt man es betreibt lässt sich sehrwohl das Haus ohne Probleme energieeffizient betreiben. Die mögliche Optimierung hängt natürlich von den baulichen Gegebenheiten und das Nutzungsverhalten ab. Gruß Jeemain
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