Hallo Flo…., danke für die Rückmeldung und Dank auch an das Serviceteam für den schnellen Serviceeinsatz. Nach dem Tausch des Mischerkörpers ist dieses Problem wohl behoben. 1) Zum Thema Regelstrategie, konnte ich bei den tiefen Außentemperaturen der letzten Tage das Verhalten innerhalb der Kaskade gut beobachten. Hydraulik der Anlage: beide WP beladen Puffer und am Puffer ist ein Heizkreis ohne Mischer angeschlossen (Heizkreis mit statischen Heizflächen) Ich habe folgenden Eindruck. Wenn beide WP in Betrieb sind, ist die Führungsgröße der Vorlauftemperatur nicht die im Puffer sondern am Ausgang der WP. Wenn nur eine WP in Betrieb ist, ist die Temperatur im Puffer die Führungsgröße. Z.B. bei benötigter Vorlauftemperatur im Heizkreis von 42 °C (bei – 8°C Außentemperatur und 20 °C Normaltemperatureinstellung) und beide WP sind in Betrieb, pendelt die Vorlauftemperatur an den WP so bei 41/42°C, die Puffertemperatur liegt aber nur bei 38/39°C, beide WP haben eine Stromaufnahme von ca. 1,2/1,5 KW, die Puffertemperatur wird aber nicht erhöht. Im Gegenteil WP 1 reduziert nach einer gewissen Zeit seine Stromaufnahme, dabei nimmt die Vorlauftemperatur ab und WP1 geht kurz danach außer Betrieb. Kurz danach steigt die Stromaufnahme der WP 2 sofort stark an. Folge! WP 1 wird wieder aktiviert. Wenn WP 1 wieder in Betrieb geht, fällt an WP 2 sofort die Stromaufnahme auf ca. 1,5 KW, bei WP 1 steigt die Stromaufnahme über 2,5 KW. Danach regeln sich beide WP ungleichmäßig runter. Die Vorlauftemperatur an den WP bleibt bei 41/42°C, Puffer kommt nicht höher als 38/39°C. Nach einer gewissen Zeit reduziert jetzt die WP 2 seine Stromaufnahme, dabei nimmt die Vorlauftemperatur ab und WP 2 geht kurz danach außer Betrieb. Kurz danach steigt die Stromaufnahme der WP 1 sofort stark an, Folge! WP 2 wird wieder aktiviert und das Spiel der Ab- und Zuschaltung geht im „Wechsel“ so weiter. Um die notwendige Puffertemperatur von 42 °C zu erhalten, muss bei – 8°C Außentemperatur die Normaltemperatureinstellung auf 24 °C angehoben werden, dann liegt die Vorlauftemperatur an WP bei 45/46 °C. Das ständige Ab- und Zuschalten der WP besteht auch hier. Anders ist dies bei milden Temperaturen, bzw. wenn WP nicht über die Stromaufnahme für die Zuschaltung der anderen WP kommt, mit anderen Worten nur eine WP ist in Betrieb (bei milden Temperaturen muss zuvor die Normaltemperatureinstellung wieder auf 20 °C eingestellt werden). Dann habe ich den Eindruck, wenn die notwendige Vorlauftemperatur z. B. von 36°C am Puffer anliegt, regelt die WP erst runter, bis zur minimalen Stromaufnahme, dort verharrt sie dann, bis die Puffertemperatur weiter steigt, z.B auf 38 °C, dann geht diese erst außer Betrieb. 2) Ein anderes Thema ist die Wiederzuschaltung (wenn beide WP außer Betrieb sind) bei milden Temperaturen. Wenn WP, trotz geringster Stromaufnahme, außer Betrieb ging, weil die Vorlauftemperatur laut Heizkennlinie im Puffer überfahren wird, wird die WP erst nach einem gewissen „Delta T“ wieder aktiviert. Hier scheint das „Delta T“ doch verhältnismäßig hoch eingestellt zu sein. Kann das „Delta t“ verringert werden? Bei statischen Heizflächen macht sich dies bemerkbar, denn die Abkühlung am Heizkörper ist fühlbar. 3) Mir ist aufgefallen, dass in der ViCare App, aber nur bei der WP2, die Werte zur Laufzeit bei 2015 h und 1180 Starts des Verdichters seit dem 10.01.26 verharren. Laufzeit und Starts wurden bei WP2 in der ViCare App seit dem 10.01.2026 nicht aktualisiert. Am Display der WP 2, in der Informationsebene, sind heute (14.01.2026) Laufzeiten von 2054 h und 1200 Starts aufgeführt. MfG Severin
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