Hallo zusammen, ich habe meine Vitodens über das Viessmann-Servicekabel an einen Raspberry Pi angebunden und lese die Daten erfolgreich aus. In Kombination mit einem eigenen Skript zur Ansteuerung des Gasdurchflussventils (GDW) konnte ich die Anzahl der Brennerstarts pro Betriebstag (24 h AN, nachts reduziert) um ca. 25 % reduzieren. Aktuell liege ich noch bei rund 50 Starts pro Tag, was weiterhin zu viel ist, allerdings konnte ich die Laufzeit pro Start deutlich verlängern – bislang ohne Komfortverlust. Zusätzlich habe ich den Volumenstrom erhöht und die Pumpenleistung angepasst, um ein Überschwingen der Kesseltemperatur zu vermeiden. Weiteres Optimierungspotenzial ist vorhanden und wird schrittweise ausgeschöpft. Für die Anbindung der Vitodens an ioBroker nutze ich XML-Files, in denen aktuell der Anlagentyp 20CB hinterlegt ist. Nach meinem Verständnis steuert dieser Eintrag, wie Leistungswerte im ioBroker interpretiert bzw. skaliert werden. Dazu folgende Beobachtungen: 1. Die von mir gemessene Leistung (ermittelt über Zählerstandsänderung pro Zeiteinheit) liegt bei ca. 10 kW. 2. Die maximale Leistung ist in der Codierebene 2 auf 25 % begrenzt, was bei einer Nennleistung von 26 kW etwa 6,6 kW entsprechen sollte. 3. Die über die Schnittstelle gemeldete Ist-Leistung liegt jedoch bei 28,5 %, was rechnerisch ca. 7,4 kW ergibt. Meine Fragen: 1. Wird der Wert von 28,5 % möglicherweise durch einen falsch hinterlegten Brenner- bzw. Anlagentyp im XML-File (20CB) verursacht? 2. Falls der hinterlegte Brennertyp grundsätzlich zur WB3A mit 26 kW passt: Was ist der technische Grund dafür, dass der Brenner trotz Leistungsbegrenzung mit 28,5 % läuft? 3. Welche Möglichkeit habe ich, die Leistung tatsächlich auf 25 % von 26 kW zu begrenzen? Oder ist es so, dass diese 6,6 kW nur rechnerisch erreicht werden und die reale Modulation darüber liegt? Gruß Jan
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