Hallo, ich bin genauso überrascht worden mit der E-Mail von Viessmann, die ich ebenfalls gestern, am 17.11.2025, erhalten habe. Ich wollte - genau wie Sie - ein All-In-One-System. Solaranlage, Batterie, Wechselrichter, EMS und kompatible Wallbox inklusive funktionierendes PV-Überschussladen. Genau aus diesem Grund hatte ich mich damals für Viessmann entschieden und nutze die Anlage (Vitocharge VX3 8.0, mit 10 kWh Speicher, 8,6 kW Vitovolt All Black Panels, Grid Box 2.0., Viessmann Energiemeter, kompatible Wallbox Alfen Single-Proline) erst seit März 2023 (leider hat der Liefervorgang damals so lange gedauert). Ich finde, genau wie Sie, die Umstellungsbenachrichtigung viel zu kurzfristig. Die Umstellung auf E-on wird zwar als "kostenlos" bezeichnet, aber in den Fußnoten wird darauf hingewiesen, dass zum Beispiel das Solarladen (von Haus und/oder Autobatterie???) spätestens ab 1.01.2028 mit Kosten verbunden sein wird/könnte. Dann sei nur noch die "Visualisierung" der Energie-Parameter ("Basisfunktion") kostenlos. Voraussetzung ist natürlich, dass die Komponenten überhaupt "kompatibel" sind. Das finde ich wirklich ein starkes Stück. Für mich stellt auch das Überschussladen und Laden der Hausbatterie eine Basisfunktion dar. So habe ich es damals vor rund drei Jahren gekauft bei meinem Viessmann Fachbetrieb (der übrigens auch von der gestrigen Nachricht überrascht wurde!) Beim Kauf keine Rede davon, dass das EMS ab 2026 so nicht mehr funktioniert und möglicherweise ab 2028 kostenpflichtig wird, wenn ich es weiter so nutzen möchte, wie ich es gekauft habe. Für mich ist das EMS ein zentraler Bestandteil, der zur Nutzung des Gesamtsystems, so wie ich es gekauft habe (Werklieferung) erforderlich ist. Das ist für mich kein "Add On". Viessmann ist echt lustig. Ist es demnächst auch so, dass ich für die Nutzung meines gekauften Autos ein monatliches Entgelt zahlen muss, damit ich weiterfahren darf? Das Auto ist glücklicher Weise nicht von Viessmann 🙂 Aber jetzt mal im Ernst: Ich finde die Vorgehensweise auch rechtlich sehr fragwürdig. Damit wäre ich absolut nicht einverstanden. Es sei denn, ich kann alle bisherigen Funktionen, wie gewohnt, kostenlos weiternutzen und habe einen Ansprechpartner, wenn eine Fehlfunktion vorliegt. Dann wäre es mir fast egal, ob E-On oder Viessmann der Ansprechpartner ist. Aber ob die Viessmann-Alternative (OneBase, ViCare-App) überhaupt mit meinen bisherigen Komponenten kompatibel ist - davon kein Wort. Das soll dann der Fachbetrieb in Erfahrung bringen, der selbst von der kurzfristigen Umstellung überrascht war? Oder soll sich der Kunde um alle Eventualitäten selbst kümmern? Was besser und/oder kostenlos ist, oder überhaupt funktioniert? Das ist echt ein schlechter Scherz! Bin gespannt, ob der Fachbetrieb hier Licht ins Dunkle bringen kann. Finde die Informationspolitik und das Verhalten von Viessmann insgesamt alles andere als kundenfreundlich. Die FAQS zur E-Mail sind übrigens auch nicht sehr hilfreich und die Fußnoten enthalten nur vage, schwammige Angaben zu Kosten, Kompatibilität etc..
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