Guten Morgen, da ich selbst den Vorgänger der 300C habe, kann ich nur so viel sagen, um in den Diagnosemodus der Heizung zu kommen muss ich den Menüknopf und den OK Knopf für 3 Sekunden gemeinsam halten. Dort unter Diagnose sieht man auch die aktuelle Kesselleistung. Als auch Solltemperaturen für Puffer und Vorlauftemperatur. Ich dachte dass oben der Screenshot aus der Viessmann App kommt? Im Normalfall dachte ich dass man da auch diese Werte sich anzeigen lassen kann... Aus oben gezeigtem Screenshot sehe ich dass der Puffer zwar kühler ist, aber die Vorlauftemperatur auch nur 43 Grad C beträgt. 43 Grad C Vorlauf ist eine Temperatur mit dem man eine Fußbodenheizung beheizen kann wenn man viel Heizleistung in einem Raum hat (lange, verlegte Schläuche) Wenn man nur einen Radiator im Raum hat, sind meiner Meinung nach 43 Grad C zu wenig, wenn draussen richtig kalt ist. Wie verstelle ich dass? Die Heizkurve wäre erst mal der Anfang, da ist eine Einstellung bei einem ungedämmten Altbau mit 1,6 ziemlich optimistisch, wenn man dort einen höheren Wert einstellt, resultiert dies in einer höheren Kesseltemperatur was in einer höheren Pufferzieltemperatur als auch höheren Vorlauftemperatur resultiert. Die oben gezeigten 43 Grad können aber auch ein Resultat von einem falsch gewählten Pufferanschluss sein, da einfach zu tief am Puffer das Wasser für den Heizkreis entnommen wird. Ebenso kann es sein dass einige Codierungen nicht vorteilhaft eingestellt sind, d.h. Es gibt z.B. eine Einstellung welchen Sensor die Anlage als Zieltemperatursensor heranzieht für Endtemperatur. D.h. wenn der Kessel läuft und es ist eine Solltemperatur von 70 Grad C zum erreichen am Puffer oben Sensor errechnet (durch Heizkurve, Raumtemperatur und Aussentemperatur) und die Temperatur ist nahezu erreicht (auch wenn der Puffer unten noch kalt ist) dann fängt die Heizung langsam an ihre Leistung runter zu modulieren. Im Umkehrschluss hast du dann von den 12kW noch 4 oder 6kW Kesselleistung, was dann nicht dazu führt dass die Endtemperatur jemals erreicht wird und deine Heizung so vor sich hin läuft mit kleiner Leistung. Welche nicht mal dazu ausreicht um den Puffer durch zu erhitzen geschweige denn dass Haus zu erwärmen. Meine Erfahrung in Sachen Viessmann Pelletsheizung sind, dass Heizungsbauer wenn sie diese nicht regelmässig verbauen, schnell überfordert sind. Habe eigentlich immer erlebt dass gerade bei der Erstinbetriebnahme der Werkskundendienst da war um die Anlage vernünftig einzustellen. Wobei dieser nur durch die Fachfirma beauftragt werden kann, im Falle von Weiterberechnung an den Kunden können schnell 4-stellige Beträge entstehen. Der kleine Dienstweg wäre hier, dass die Fachfirma sich zuerst mal telefonisch Hilfe ersuchen kann von Viessmann, was erst mal kostenlos wäre. Hier im Forum auf Hilfe von Viessmann direkt zu hoffen, ist 5-10 Jahre zu spät gedacht, da Pelletsheizungen "nicht mehr im Trend der Zeit sind" Und der Fokus auf anderen Heizungsarten bei Viessmann liegt. Solong B PS: Die Heizzeiten die man einstellt sind nicht direkt die Zeiten mit denen der Puffer beheizt wird, sondern einfach nur zu welchen Zeiten die Heizung die Absenktemperatur zur Berechnung der Kessel-/Puffer- und Vorlauftemperatur benutzt. Noch eine finale Frage, wieviel Liter Öl wurden denn vorher so durchschnittlich in einem kalten Monat gebraucht? 850kg Pellets ist schon eine Hausnummer, was ca. 425 Liter Heizöl entspricht. Ebenso entspricht es 4250 kWh Energie, was wiederrum bei 30 Monatstagen und voller Kesselleistung ca. 12 Stunden Heizungslauf pro Tag bedeuten würde, unter Vernachlässigung aller Verluste, etc.
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