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Überdruck durch Lüftung daher Kondensatwasser im Fensterstock

Hallo, 

da die Wohnraumlüftung Vitoair 300e fs ja einen leichten Überdruck macht, indem die Zuluft immer mehr m³ hat als die Abluft, habe ich im Obergeschoss in den Fensterstöcken Wasser stehen, da die Warme Luft über die Fensterdichtung rausgedrückt wird und dann bei der Mitteldichtung kondensiert.

 

lt. Fensterbauer, ist das ganz normal, daher soll man dafür sorgen dass der Druck ausgeglichen bzw. ein leichter Unterdruck herrscht, dann passiert dass nicht.

 

daher meine Frage, kann man die Lüftung umstellen, dass die Fortluft mind. genau so viel m³ hat wie die Zuluft? 

momentan ist die Fortluft immer zwischen 3 und 5m³ weniger.

11 ANTWORTEN 11

Hallo ChristianM85,

 

setz dich mit deinem planenden und ausführenden Fachbetrieb in Verbindung, damit dieser die Einstellung des Lüftungsgeräts und die Einstellung der Zu- und Abluftventile überprüft. 

 

Viele Grüße
Flo


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Ähnliches Verhalten bei mir. Nur drückt es die Luft in den ungedämmten Dachstuhl. Das führt zu extremer Feuchtigkeit und mittlerweile Schimmel durch Kondensation.

 

den Zusammenhang mit den Zu- und Abluftventilen verstehe ich nicht.

die Anlage erzeugt durch die unterschiedlichen Fördermengen einen Überdruck. Vermutlich um bei den kalten Temperaturen keine Außenluft durch Undichtigkeiten zu saugen?

wie kann ich die Anlage dazu bringen Druckneutral zu arbeiten? 

IMG_1280.jpeg

Hallo,

 

bei mir besteht das gleiche Problem. Die Fensterstöcke im OG sind im Winter mit Kondenswasser voll. Ich habe bereits den Anpressdruck der Fenster geringfügig erhöht, was etwas Besserung gebracht hat.

Wir haben die Lüftungsanlage Vitovent 300-W - dort kann man keine manuelle Einstellung der Zu- und Abluftströme vornehmen. Dies steuert die Anlage automatisch. Der Zuluft-Volumenstrom ist immer geringfügig höher als der Abluft-Volumenstrom (siehe Bild anbei).

Wie kann die Anlage eingestellt werden, sodass der Druck paarig ist?

 

Filter_neu_1.jpg

Hallo!

 

Gibt es hierzu schon Erkenntnisse?

Habe das selbe Problem!

Ja, das Problem hatte ich auch. Einen interessanten und klärenden Artikel gibt es hier:

https://www.gff-magazin.de/schimmelpilze-im-fensterfalz-264523/

Meine Viessmann-Anlage konnte ich leider selbts nicht von Über- nach Unterdruck umstellen - dazu brauchte es den Viessmann-Monteur.

Jetzt läuft die Anlage mit Unterdruck - aber leider besteht das Problem (Kondensat am oberen Stulpanschlag im 2.OG) leider immer noch. Ob das daran liegt, dass das Holzfenster sehr viel Feuchte eingelagert hat und ob sich der Dampfpartialdruckzeitlich erstmit der zeit einpendelt weiß ich leider nicht - ich werde das jetzt einfach mal beobachten.

M.E. ist die Viessmann Werkeinstellung "Überdruck" nicht sinnvoll - sollte zumindest problemlos vom Nutzer oder Installateur ohne Viessmann-Außendienst-MA auf "Unterrdruck" umgestellt werden können.

Der Viessmann Techniker konnte mir nicht wirklich helfen und meinte nur, dass dies normal sei. Er erklärte mir, dass er noch deutlich schlimmere Anlagen gesehen hat, wo die Zuluft um 15-20m3 mehr war als die Abluft.

 

Nach einiger Recherche habe ich selbst rausgefunden, wo man die Lüfter nachjustieren kann.

 

Codierebene 2 

> C1D7 erhöhen, dann dreht der Abluftventilator mehr.

> C1D6 ist der Zuluftventilator.

 

Allerdings sind die Werte bei mir nur stabil, wenn die Bypassklappe dauerthaft geschlossen ist.


Sobald ich den Bypass automatisch regeln lasse und er sich öffnet, ist die Abluft plötzlich noch höher. Bzw. Die Zuluft fällt ab.

 

Wie ist das bei dir?

@WHelmle weißt du was der Viessmann Techniker bei dir umgestellt hat?

 

Wie schauen deine WErte jetzt bei Zu- & Abluft aus?

Und ändert sich daran etwas, wenn der Bypass offen oder geschlossen ist?

Der Viessmann Techniker hat hat die Fort- bzw. die Zuluft so umgestellt, dass Unterdruck herrscht (FOL>ZUL). Den Bypass habe ich nicht beobachtet.

Ich werde mal versuchen, das Problem mit einem Bauphysiker zu besprechen, da die lüftung ja nicht direkt die Ursache des Probelms ist. Sie kann uns nur helfen, das Problem in Griff zu bekommen.

Wenn ich da mehr erfahre, kann ich das dann weitergeben.

Ok, dass habe ich bei mir auch so eingestellt.

 

Wieviel m3 bzw. % mehr Fortluft hast du jetzt? Und würdest du bitte auch mal nachsschauen, wie sich die Zuluft/Abluft ändert, je nachdem ob der Bypass offen oder geschlossen ist?

 

Woran liegt das Problem deiner Meinung nach? Nur an dem „Druckkochtopf“ Prinzip? Das Problem müsste dann ja jedes neuere Haus haben, welches sehr dicht ist, oder?

 

LG

 

ich glaube nicht, dass man die m3 vergleichen kann, es geht da eher um %-Angaben.

M.E. hängt es auch von der Gebäudehöhe und dem Luftvolumen ab.

Auch die Luftwechselrate spielt eine Rolle.

UNd dann sind zweiflügelige Fenster da bestimmt auch anfälliger...

Deshalb werde ich einen Bauphysiker hinzuziehen.

Du kannst an der Anzeige deiner Lüftung die m³ vergleichen. Soweit ich weiß stellt man bei der Abluft um ca. 5% mehr (von der Standardluftwechselrate) ein um einen minimalen Unterdruck zu erzeugen.

 

Ich bin sehr gespannt was dir der Bauphysiker sagt. Halt uns bitte auf dem Laufenden!

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