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DUNGS DGAI.69F

Hallo zusammen,

bei meiner Viessmann Vitogas 100 mit

Vitotronic 150 ist der Feuerungsautomat

DUNGS DGAI.69F Mod.50.1.0 TRL, Art.-Nr.

225631 defekt.

Die Heizung war über den Sommer ca.2-3

Monate ausgeschaltet. Beim ersten

Einschalten wollte der Brenner starten bzw.

zünden, dabei ist plötzlich der FI/

Fehlerstromschutzschalter im Haus

ausgelöst. Danach lief die Regelung zwar

wieder, aber der Brenner hat überhaupt

nicht mehr gezündet. Die Kesseltemperatur

blieb bei ca. 18-19 °C und es wurde keine

rote Brennerstorung angezeigt.

Heute war ein Heizungsfachmann da. Er hat

den Feuerungsautomaten ausgebaut und

auf der Platine einebrannte Stelle

festgestellt.

Hat jemand schon einmal genau so einen

Defekt beim DGAI.69F gehabt?

Mich würde besonders interessieren,

wodurch so etwas verursacht werden kann.

Kann der Feuerungsautomat selbst

altersbedingt kaputtgehen oder sollte man

vor dem Einbau eines Ersatzteils unbedingt

Zündung, Gasventil, Verkabelung usw.

prüfen, damit das neue Gerät nicht wieder

beschädigt wird?

Falls jemand Erfahrungen damit hat, würde

ich mich über Hinweise freuen.

Vielen Dank!

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6 ANTWORTEN 6

Natürlich altern die Feuerungsautomaten. Und können somit auch kaputt gehen. Es könnte z.B. ein Kondensator auslaufen. Dessen Elektrolyt ist elektrisch leitend, kriechfähig  und kann so weitere Kurzschlüsse verursachen.

Danke für die Antwort. Bei mir ist beim ersten Zündversuch tatsächlich der FI/Fehlerstromschutzschalter rausgegangen und danach hat der Brenner gar nicht mehr gezündet. Auf der Platine des DGAI.69F ist eine verbrannte Stelle zu sehen.
Würdest du daher eher von einem internen Defekt des Feuerungsautomaten ausgehen, oder sollte man vor dem Einbau eines Ersatzgeräts auch Zündtrafo, Gasventil und die angeschlossenen Leitungen prüfen, damit das neue Gerät nicht wieder beschädigt wird?

Es ist unwahrscheinlich,dass Peripheriegeräte auf den FA wirken.

Und dass mal ein FI kommt,kann schon mal passieren.  Das könnte schon durch die Stelle auf der Platine kommen. Beim Einschalten entstehen auch Spannungsspitzen.

 

Wir haben inzwischen den Gasregelblock SIT 830 Tandem, 63AP7060/4, Code 0830036 gewechselt und außerdem wieder einen anderen DUNGS DGAI.69F Feuerungsautomaten eingebaut.
Leider ist beim nächsten Start wieder das Gleiche passiert: Beim Zündversuch ist der Strom/FI ausgefallen und der Feuerungsautomat ist erneut an derselben bzw. ähnlichen Stelle durchgebrannt.
Damit scheint der ursprüngliche Gasregelblock also nicht die einzige Ursache gewesen zu sein. Der Heizungsfachmann vermutet jetzt zusätzlich den Zündtrafo / die Zündeinheit BERU 0 096 610 002 als möglichen Verursacher.
Hat jemand schon einmal erlebt, dass ein defekter Zündtrafo diesen DGAI.69F beschädigt bzw. beim Zündvorgang den FI auslöst?
Sollte vor dem Einbau eines weiteren Feuerungsautomaten außer Zündtrafo, Gasventil und Verkabelung noch etwas Bestimmtes geprüft oder gemessen werden

Hallo @JosephMüller 

 

Sie können alle an die FA angeschlossenen Einzelkomponenten vor dem Einschalten durchmessen – insbesondere durch Überprüfung des Lastwiderstands und des Widerstands gegen Masse –, um so die Fehlerursache zu ermitteln, bevor die FA selbst durchbrennt.

 

VG

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Man könnte sich auch über die einzelnen Anschlüsse zur verbrannten Stelle vortasten. So könnte man eingrenzen,in welche Richtung es geht.

Idealerweise gäbs einen Stromlaufplan. Welcher aber nicht vorliegt. Vermutlich,weil keine Instandsetzungen an FA vorgesehen sind.

 

Schwer vorstellbar,dass es der Zündtrafo sein könnte. Der soll zwar sehr hohe Spannungen erzeugen,liefert dabei aber nur geringe Ströme. Und ich glaub,ein Kurzschluß auf der Primärseite lässt eher den Trafo durchbrennen,als dass es den FA trifft.

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