Hallo @ABR! Klar sinkt die VLT nach abschalten der WP schnell auf die RLT ab, da diese näher an der allgemeinen FBH Temperatur liegt. Danach sinkt die Temperatur im HK aber nur langsam und startet erst nach längerer Zeit wieder die WP. Zum aufsummieren des Temperaturintegrals kommt es bei meiner Einstellung eines Monovalenten Betrieb mit RL-Steuerung überhaupt nicht. Auch stimmt deine Theorie, dass es bei RL-Steuerung zu einem übersteuern der WP beim Start kommt so nicht mit meiner Beobachtung überein. Meine WP läuft im allgemeinen mit minimaler Anfangsleistung an und schaltet recht schnell weiter runter auf minimale Leistung. Ich vermute dieses liegt an der eingestellten geringen Unterschreitung der Zieltemperatur von nur 0,5K beim Einschalten (Parameter 7304 auf 5). Zu einer längere hohe Anlaufleistung kommt es nur beim ersten Aufheizen nach erreichen der Heizgrenze, wenn die FBH stärker ausgekühlt ist und dadurch eine größere Differenz zur Zieltemperatur aufweist. Aber auch hier wirkt die insgesamt niedrigere RL-Soll-Temperatur dämpfend - bei VL-Steuerung hatte ich hier eine viel deutlicher Steigerung während der Aufheizphase. Aus dieser Erfahrung würde ich sagen, dass es auch gar nicht so gut ist, die Heizgrenze sehr niedrig zu setzen, zumindest funktioniert bei mir eine Heizgrenze von 12°C bis 14°C bezüglich Komfort und Takt deutlich besser als eine Heizgrenze von 10°C. Insgesamt hat sich durch die RL-Steuerung mit niedriger Hysterese vor allem der Selbstregulierungseffekt der FBH bei Solaren Wärmegewinnen massive verbessert. Die WP reagiert jetzt sehr viel schneller mit einer Minderung der Leistung und das früher beobachtete Überhitzen in den Übergangszeiten um 3 bis 4K hat sich auf angenehme 1K reduziert, da die WP ggf. auch schnell abschaltet bzw die Wärme abtransportiert. Gruß Gwyn
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