Moin, kurz vorweg: ich schreibe hier nicht für mich sondern für meine Schwägerin. In deren Neubau von ~2020 ist damals eine Vitocal 200-s eingebaut worden, die zeitlebens taktet wie verrückt. aufgefallen ist das ganze "erst" ende 2023, nachdem wir im August des Jahres eine PV installiert haben und mir dort auf den Verbrauchsgrafen Verbrauchsspitzen auffielen, die doch eine ziemlich eindeutige Sprache sprechen. Wie übrigens auch die VitoCare-App, die wir unlängst aktiviert haben, da der Löti ewig nicht mit dem Opto-Interface rüberkam. Die weist nämlich in den knapp 5 Jahren Betrieb 7036 Verdichterstarts bei lediglich 3281 Betriebstunden.aus. 😞 Dazu sei vllt noch gesagt: Die Heizlastberechnung des Gebäudes weist 7,8kW aus bei einer Normaußentemperatur von -10,8°C. Davon abgesehen, dass ich das schon mächtig hoch finde bei einem 120m² Haus aus 2020 ohne Keller wenn ich meinen 180m² Altbau mit einer 10kW Lambda monovalent beheize und bei leichter Bivalenz auch eine 8er gereicht hätte (bei +7,5°C hat die Anlage 7.6kW geleistet und problemlos die Raumtemperatur gehalten). Aber zurück zum Problem: Wie gesagt, Heizlast 7,8kW, weil noch nicht genug Puffer drin war auf 8 aufgerundet und dann die 10er eingebaut. Das Gebäude hat Fußbodenheizung mit ERR. Der Heizungsbauer ist maximal unkooperativ und ich habe das Gefühl der spielt auch auf Zeit, die 5 Jahre sind ja bald rum. Was haben wir bereits probiert: Die Heizkurve ist so weit runter wie möglich, die ERR ist aus (alle Raumthermostate auf Maximum, bis auf Schlafräume, weil sonst zu warm), die Anlage durch längere Heizpausen auszutricksen zu wollen hat nix gebracht. WENN siei heizt, taktet sie. Laut Heizungsbauer ist alles in bester Ordnung, die Anlage auch nicht zu groß aber sorry, mein Gefühl sagt da was anderes. Zumal die Anlage auch überhaupt nicht zu modulieren scheint. entweder ackert die mit Volllast oder ist eben aus (zumindest sagen das die Spitzen im Verbrauchsgraph) - und dass ich mich da nicht völlig vertue sagt mir auch die folgende Beobachtung: Zu beginn der Heizperiode dieses Jahr, sprich mit "kaltem" Estrich, hat sie sich nicht so verhalten: Die kurzen Spikes sind Frostwächer, die bitte ignorieren. Das war am 16.11. vorher wurde da tatsächlich nicht geheizt, auch das spricht m. E. gegen die 7,8kW Heizlast die das Geb#äude angeblich haben soll. Und hier mal ein Bild, wie es 2024 aussah, das ist eigentlich der unschöne "Normalzustand": das sind halt alles nur Beobachtungen von außen, die app selbst gibt ja nicht allzu viel her, nicht mal Momentanverbräuche bzw. Wärmeabgabe 😞 aber vllt kann jemand was dazu sagen? ich habe halt das Gefühl, dass das ding mit hoher Leistung losmarschiert (klar, druck aufbauen, Verdichter schmieren etc. alles i.O.) aber dann einfach nicht runter kommt bzw. ausgeht bevor die Modulation beginnt. auf alle fälle bin ich mit meinem Latein am ende, was man da noch machen könnte, der Klempner mauert - obwohl er eigentlich Heizungsbauer ist und so langsam rennt die Zeit davon. daher wäre ich über jeglichen Input dankbar, auch wenn sich evtl. mal jemand von Viessmann auf die Anlage aufschalten könnte, vielleicht liege ich ja mit meinen Einschätzungen total daneben und es ist alles tutti. Daten dafür stelle ich gerne zur Verfügung, denn bis jetzt war auch der support von euch (also der Firma, nicht der Community) eher mau und beschränkte sich darauf,. meine Schwägerin wieder auf den Heizungsbauer zu verweisen... Erfolg könnt ihr euch vermutlich denken. Auf jeden Fall schon mal vielen Dank, dass Ihr bis hier durchgehalten habt 🙂 Ingo
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