Hallo zusammen, erstmal vielen Dank an alle, die sich bisher eingebracht haben. Ich weiß den Input wirklich zu schätzen – auch wenn ich an einigen Stellen anderer Meinung bin, möchte ich niemandem auf die Füße treten. Ich bin bloß auf der Suche nach einer logischen Erklärung, und vielleicht hilft die folgende präzisierte Beschreibung weiter: 🔁 Fehlerbild (jederzeit reproduzierbar): Die Therme läuft stabil im Betrieb. Bei automatischer Anforderung (z. B. nach Nachtabsenkung, Temperaturunterschreitung oder manuellem Ein/Aus): Gebläse läuft ~30 Sekunden auf Stufe 1 Kein Übergang auf Stufe 2 Keine Zündung, dann → Fehler 0:6 Nach manueller Entstörung (Reset-Taste gedrückt): Gebläse läuft 30 Sekunden auf Stufe 1 Dann korrekter Übergang auf Stufe 2 (~15 Sekunden) Zündung funktioniert, Gerät läuft störungsfrei Das Verhalten ist beliebig oft wiederholbar. 🧊 Zusätzliche wichtige Info: Selbst wenn die Heizung über Nacht mehrere Stunden ausgeschaltet war, funktioniert der erste manuelle Reset-Start am nächsten Morgen sofort und einwandfrei. Das spricht für mich klar gegen ein mechanisches Problem des Gebläses (z. B. Anlauf aus „Kälte“, Lager, o. Ä.). Auch die Tatsache, dass es immer dieselbe Startsequenz ist, die versagt – nämlich die aus dem Regelbetrieb, legt den Verdacht auf die Steuerlogik nahe. ✅ Bereits getauscht: Druckdose Silikonschläuche Zündtrafo Zündelektrode + Ionisation Ionisationskabel Steuerungseinheit (vor einigen Jahren) 💡 Mein aktueller Verdacht: Dass das Gebläse bei Entstörung jedes Mal korrekt anläuft und zündet, aber beim Regelstart aus dem Automatikbetrieb regelmäßig hängen bleibt, deutet für mich stark auf ein Problem im Steuerungstiming oder der internen Ablaufsteuerung hin, z. B.: Initialisierung des Steuerablaufs beim "Softstart" fehlerhaft Timerproblem Übergangsbedingung (Stufe 1 → Stufe 2) wird bei Automatikstart nicht korrekt erkannt/ausgelöst oder eine träg gewordene Komponente auf der Platine (z. B. ein Kondensator), die erst durch Entstörung „geweckt“ wird 🙏 Abschließende Bitte: Ich verstehe, dass der Standardvorgang oft „Gebläsetausch“ ist – aber: Das Gebläse läuft bei jedem Reset fehlerfrei. Der Fehler tritt nicht zufällig, sondern reproduzierbar nur beim ersten automatischen Startversuch auf. Ein sterbendes Gebläse müsste auch beim Reset irgendwann das Problem zeigen – das ist nicht der Fall. Daher: Hat vielleicht jemand eine Idee, ob dieses Verhalten bekannt ist – oder ob man gezielt etwas prüfen/messen kann (z. B. PWM-Signal, Platinenfehler, etc.)? Danke euch und Grüße
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