Moin zusammen, ich habe im letzten Jahr viel an meinem Altbau aus 1939 saniert. Neue Fenster, Einblasdämmung im zweischaligen Mauerwerk, die Dachschrägen im OG und Dachboden gedämmt, einen neue Fussboden Aufbau im EG mit Dämmung zum Keller sowie eine Dünnschicht Fussbodenheizung im EG und OG. Insgesamt habe ich das Haus also auf einen vernünftigen Dämmstandard gebracht. Als Heizung habe ich weiterhin eine aussentemperaturgeführte Vitodens 200 W mit 19kw aus 2010 (wharscheinlich mittlerweile für das Haus hoffnungslos überdimensioniert). Diesen Winter versuche in nun die Heizung richtig einzustellen, bin mittlerweile auch recht zufrieden. Allerdings habe ich die bei Temperatureinbrüchen oder -steigerungen das Problem, dass ich die Temperatur im Haus nicht gut geregelt bekomme. Belasse ich die Dämpfung auf Standardwerten (ca. 21h) passiert folgendes: Bei Einbrüchen kühlt das Haus schneller aus als die Heizung hoch fährt, es ist zu kalt. Bei starken Temperatursteigerungen hilft mir die Dämpfung länger auf einer höheren Vorlauftemperatur zu fahren, um die Mauern wieder aufzuheizen. Stelle ich die Dämpung runter auf 3 bis 8 Stunden reagiert die Heizung besser auf Temperaturstürze (Haus kühlt nicht aus), bei Steigerungen fährt die Vorlauftemperatur schneller runter und das Haus ist ca. 1 Tag kühler, bis die Mauern nachgezogen und warm sind. Wie bekomme ich das vernünftig geregelt, ohne jedes Mal manuell eingreifen zu müssen? Macht es Sinn neben der Dämpfung auch etwas an der Gebäudeart in der Viessmann Steuerung einzustellen, da ich ja eine Dünnschicht FBH habe? Danke schon einmal für eure Hilfe
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